W&V Data-Analyse:
Die 30 teuersten Werbemotive: Healthcare dominiert

Das neue W&V Data-Wochenranking der 30 teuersten Werbemotive wird diesmal von gleich zwei Kampagnen aus dem Healthcare-Bereich angeführt. Das passt exakt zum Pandemie-geprägten Verbraucherverhalten.

Text: Christiane Treckmann

Ein Print-Advertorial rund um Rückenschmerzen führt das aktuelle W&V Data-Ranking der 30 teuersten Motive an.
Ein Print-Advertorial rund um Rückenschmerzen führt das aktuelle W&V Data-Ranking der 30 teuersten Motive an.

Jede Woche weist W&V Data exklusiv die jeweils 30 teuersten Motive aus, gestützt auf die Erhebungen von Nielsen. Basis des aktuellen Rankings ist die erste März-Woche (1. bis 7. März 2021).

Werbe-Doppelspitze: Heilpflanzenwohl und DocMorris

Das mit Abstand teuerste Motiv diesmal ist das Zeitungmotiv von Heilpflanzenwohl. Umgesetzt im Stil eines Advertorials wurde das Motiv mit einem Bruttovolumen von rund 3,1 Mio. Euro in der jetzt auf W&V Data abrufbaren Woche platziert. Beworben wird damit ein Mittel gegen ein schon fast Pandemie-typisches Leiden: Deutschland hat Rücken – zwar nicht erst jetzt, aber jetzt erst recht, bedingt durch Homeoffice, das viele auf wenig rückengerechten Sitzmöbeln absolvieren.

Auch auf Platz zwei im W&V Data-Ranking der 30 teuersten Motive findet sich ein Unternehmen aus dem Healthcare-Segment. Hier wirbt die Versandapotheke DocMorris für ein Bruttowochenbudget von knapp 2,9 Mio. Euro, für die das Motiv im Fernsehen geschaltet wurde.

Versandapotheken boomen

Auch das Engagement DocMorris spiegelt ein Corona-Phänomen wider: Kontakte reduzieren zu müssen, auch möglichst kontaktlos einzukaufen, hat den Versandapotheken in die Hände gespielt. Laut DatamedIQ haben die Versandapotheken hierzulande mit OTC-Arzneimitteln im Jahr 2020 rund 2,6 Mrd. Euro umgesetzt und damit gut 14 Prozent mehr als Jahr zuvor. Das entspreche laut DatamedIQ einem Marktanteil von etwas mehr als 20 Prozent.

OTC: Drogeriemärkte und Internet immer beliebter

Generell sind klassische Ladenapotheken nach wie vor die Hauptanlaufstelle, wenn es um den Kauf von OTC-Produkten geht. Aber ihr Anteil geht leicht zurück und liegt laut VuMA aktuell bei 74,4 Prozent (Mehrfachnennungen möglich). Dagegen konnten Drogeriemärkte und Internetanbieter ihre Anteile als Anlaufstelle für frei verkäufliche Arzneimittel ausbauen auf 32,5 bzw. 12,2 Prozent.

Die beiden Motive von Heilpflanzenwohl und DocMorris können Sie sich direkt hier auf W&V Data ansehen.

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In den interaktiven Datalion-Dashboards, basierend auf den Nielsen-Zahlen, können Sie die relevanten Werbemarktzahlen abrufen.

Insgesamt finden Sie dort übrigens Auswertungen zu 50 wichtigen Branchen und ihren Top-Playern.

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Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann die redaktionelle Begleitung von W&V Data, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Ihre Interessen: Menschen, Marken, Medien - analog wie digital.


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