W&V Data-Analyse:
März-Spendings: erstmals Vergleich auf Augenhöhe

Der März 2021 ist der wichtigste Monat für die Werbebranche: Mit Blick auf die Werbespendings können erstmals zwei Pandemiemonate gegenübergestellt werden. Und da schneidet 2021 gar nicht schlecht ab.

Text: Christiane Treckmann

Corona und Vor-Corona zu vergleichen, hat was von Äpfeln und Birnen. Mit dem März liegen auf W&V Data erstmals Gegenüberstellungen unter gleichen Voraussetzungen vor.
Corona und Vor-Corona zu vergleichen, hat was von Äpfeln und Birnen. Mit dem März liegen auf W&V Data erstmals Gegenüberstellungen unter gleichen Voraussetzungen vor.

Analysen zur Entwicklung der Werbespendings leben vor allem vom Vergleich – wo wurde der Werbedruck erhöht, wo wurde Sichtbarkeit zurückgefahren? Die bisherigen Vergleiche mit dem jeweiligen Vorjahreszeitraum hatten immer ein Manko: Es wurden Monate mit völlig unterschiedlichen Voraussetzungen gegenübergestellt – Corona vs Vor-Corona. Die Dashboards zu den Werbespendings auf W&V Data haben gezeigt: Fast über alle Branchen und bei einer Vielzahl von Unternehmen ergaben sich dabei zum Teil markante Ausschläge nach unten, wie Bekleidung oder Reisen – aber auch genauso deutlich nach oben, wenn es sich um Produktgruppen handelte, die Corona-bedingt überdurchschnittlich nachgefragt und entsprechend beworben wurden – Reinigungsmittel etwa, Telko-Angebote oder auch Haustiernahrung

Spendings leicht über Vorjahr

Mit dem März 2021 vs 2020 können erstmals zwei Monate sozusagen auf Augenhöhe, sprich unter vergleichbaren Voraussetzungen, verglichen werden. Dabei sieht es für den März dieses Jahres im Grunde ganz gut aus, wie die jetzt auf W&V Data abrufbaren Zahlen zu den Werbespendings in 50 relevanten Branchen zeigen. Unterm Strich liegt der März 2021 bei einem Bruttovolumen von 2,98 Milliarden Euro und damit ganz leicht, nämlich um 0,1 Prozent, über dem März 2020.

Kumuliert auf das gesamte erste Quartal ergibt sich ein Rückstand von minus 10,3 Prozent bei 7,58 Milliarden Euro brutto.

Stärkstes Wachstum bei Radio

Aufs erste Quartal besehen liegen alle Medienkanäle unter den Spendings des Vorjahreszeitraum. Vergleicht man aber nur März vs März, dreht sich das Bild: TV hat angezogen – um 3,6 Prozent, genauso Zeitungen – um 9,1 Prozent und vor allem hat sich bei Radio einiges getan: Die vermarkteten Hörfunksender liegen 13,4 Prozent über Vorjahr.

Die Entwicklungen in den diversen Branchen sowie das Werbeverhalten der jeweiligen Top-20-Unternehmen sind ab sofort auf W&V Data abrufbar.

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Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann die redaktionelle Begleitung von W&V Data, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Ihre Interessen: Menschen, Marken, Medien - analog wie digital.


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