W&V Data-Analyse:
Möbel Höffner: Werbedruck für alternatives Shopping

54 Prozent der Deutschen fehlt das Einkaufen in Geschäften und den Innenstädten. W&V Data zeigt, wie Möbel Höffner mit einem hochbudgetierten Print-Motiv für alternative Shoppingmöglichkeiten wirbt.

Text: Christiane Treckmann

Das Zeitungs-Motiv von Höffner schafft es auf Platz zwei im aktuellen W&V Data-Ranking der 30 teuersten Motive.
Das Zeitungs-Motiv von Höffner schafft es auf Platz zwei im aktuellen W&V Data-Ranking der 30 teuersten Motive.

Hallo, wir sind noch da, ist derzeit eine der wichtigsten Lockdown-Messages der Ladengeschäfte. Eine Message, die sich die Höffner Möbelhäuser jetzt richtig was kosten haben lassen. Für ein Wochenwerbevolumen von rund 3,18 Mio. Euro klotzt Höffner in der aktuell abrufbaren Woche des W&V Data-Rankings der 30 teuersten Motive; Basis ist die Woche vom 15. bis 21. Februar anhand der Erhebungen unseres W&V Data-Partners Nielsen.

3,18 Mio. für das Höffner-Zeitungmotiv

Damit steht Höffner im aktuellen Ranking auf Platz zwei, gleich hinter Lidl. Auffällig ist nicht nur das hohe Budget, sondern auch die Medienwahl: Höffner platziert das Motiv, wie übrigens auch Lidl, in Tageszeitungen. Eine Ausnahme in dem ansonsten TV-dominierten Ranking, in das in der Regel eher die per se teureren TV-Schaltungen Eingang finden.

Die neue Lümmelsofalandschaft oder eine Esstischgruppe bietet Höffner in der Printanzeige als Click & Collect an oder per Lieferware. Beratung und eine Videoplanung sollen Service bieten – als Gegenpol zu den gerade zwangsläufig ziemlich unpersönlichen Beziehungen zu den Kunden. Von der Optik dagegen setzt Höffner auf den altbewährten Charme von Schweinebauchanzeigen der Discounter.

54 Prozent der Deutschen vermissen angestammte Einkaufsmöglichkeiten sehr

Eine Alternative zu bieten sowohl zum eher unpersönlichen Online-Shopping und dem bis auf weiteres verwehrten Besuch im Laden, dürfte nicht nur bei Höffner auf die Kundenbindung einzahlen. Denn die Deutschen vermissen das Einkaufen in Geschäften und den Innenstädten ziemlich. Laut aktuellem Corona-Report von Appinio antworten 54 Prozent, dass ihnen diese Einkaufsmöglichkeiten „sehr“ fehlen, weitere 21 Prozent geben zumindest an, der Einkauf vor Ort fehle „eher“.

Vor der Pandemie haben dieser Umfrage zufolge 35 Prozent mindestens einmal pro Woche in Geschäften und der Innenstadt geshoppt, 28 Prozent mehrmals pro Monat.

Das aktuelle Höffner-Motiv sowie das gesamte W&V Data-Ranking der 30 teuersten Motive können Sie hier abrufen, jeweils mit genauen Angaben zu den jeweiligen Brutto-Werbespendings.

W&V Data: Exklusive Zahlen, Daten, Fakten für Ihr Business

Wenn Sie wissen wollen, wie  sich aktuell die Werbespendings entwickeln, gucken Sie doch mal auf W&V Data vorbei.

In den interaktiven Datalion-Dashboards, basierend auf den Nielsen-Zahlen, können Sie die relevanten Werbemarktzahlen abrufen.

Insgesamt bekommen Sie dort übrigens Auswertungen zu 50 wichtigen Branchen und ihren Top-Playern.

Tipp: Auf W&V Data finden Sie nicht nur das wöchentliche Ranking der 30 teuersten Motive, sondern auch das Ranking der neu gestarteten Kampagnen einer Woche, ebenfalls mit den Top 30.

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Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann die redaktionelle Begleitung von W&V Data, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Ihre Interessen: Menschen, Marken, Medien - analog wie digital.


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