W&V Data-Analyse:
Ranking der Top-Motive: Print-Power zum Jahresstart

Print gilt nicht gerade als Werbers Liebling. Ganz anders sieht es zum Start ins Jahr 2021 aus. Dort finden sich im W&V Data-Wochenranking der teuersten Motive fünf Printanzeigen – ein Ausnahmezustand.

Text: Christiane Treckmann

Lidl senkt weiter die Mehrwertsteuer und hebt sich auf Platz eins im W&V Data-Wochenranking der 30 teuersten Motive via Print.
Lidl senkt weiter die Mehrwertsteuer und hebt sich auf Platz eins im W&V Data-Wochenranking der 30 teuersten Motive via Print.

Gleich die Nummer eins der 30 teuersten Motive ist eine Printanzeige: Discounter Lidl platziert sein Motiv (s. Bild) für rund 3,6 Mio. Euro brutto in Tageszeitungen, wie das W&V Data-Ranking für die neu abrufbare Werbewoche vom 4. bis 10. Januar 2021 zeigt.

Und auch auf Platz zwei steht, wenn auch mit deutlichem Budgetabstand, ein Zeitungsmotiv – wieder ein Lebensmitteleinzelhändler: Kaufland hat in der Ranking-Woche sein Motiv für rund 2,1 Mio. Euro brutto geschaltet.

Die drei weiteren Motive bewegen sich in etwa auf Augenhöhe bei rund einer Million Euro: Auf Print gesetzt haben unter den Top 30 noch Almased mit einem Zeitschriftenmotiv sowie die Telekom mit Magenta Mobil M und das Bundesministerium für Gesundheit mit der Kampagne Deutschland krempelt die #Ärmelhoch mit Zeitungsanzeigen.

Mauer Start ins neue Werbejahr

Alle fünf Printmotive können Sie direkt hier auf W&V Data einsehen samt Angaben zu den jeweiligen Spendings, basierend auf den Zahlen unseres W&V Data-Partners Nielsn. Ansonsten zeigt das Dashboard der 30 Motive mit dem höchsten Werbedruck ein gewohntes Bild: TV als Werbekanal domiert.

In Summe verläuft der Start ins neue Werbejahr dem Ranking nach eher mau. Die Budgets der Top 30 summieren sich gerade mal auf rund 34 Mio. Euro brutto. Gegen Ende des vergangenen Jahres wurde hier eher ein Werbedruck in doppelter Höhe aufgefahren.

W&V Data: Exklusive Zahlen, Daten, Fakten für Ihr Business

Wenn Sie wissen wollen, wie die anderen Unternehmen werben und wie sich überhaupt aktuell die Werbespendings entwickeln, gucken Sie doch mal auf W&V Data vorbei. In den interaktiven Dashboards, basierend auf den Nielsen-Zahlen, können Sie die relevanten Werbemarktzahlen abrufen.

Insgesamt finden Sie dort übrigens Auswertungen zu 50 wichtigen Branchen und ihren Top-Playern.

Tipp: Ab sofort 19. Januar finden Sie auf W&V Data das Update zum Werbejahr 2020.

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Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann die redaktionelle Begleitung von W&V Data, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Ihre Interessen: Menschen, Marken, Medien - analog wie digital.


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