W&V Data-Analyse:
Werbemarktbilanz 2020: Spendings endlich im Plus

Ab sofort sind auf W&V Data die Zahlen für den Werbemarkt im Dezember und damit für das Gesamtjahr 2020 abrufbar. Zahlen, die vielfach besser aussehen, als mit Blick auf Lockdown & Co. erwartet wurde.

Text: Christiane Treckmann

Der Dezember schafft, was in den vorausgegangenen Corona-Monaten nicht möglich war: Die Spendings liegen über Vorjahr.
Der Dezember schafft, was in den vorausgegangenen Corona-Monaten nicht möglich war: Die Spendings liegen über Vorjahr.

Der Dezember hat geschafft, wovon man in den vorausgegangenen Coronamonaten nur träumen konnte. Im letzten Monat des Jahres 2020 lagen die Werbespendings erstmals wieder über dem Vorjahresnivau – abseits von Corona eine Selbstverständlichkeit im Aufwärts-verwöhnten Werbegeschäft. Um 4,4 Prozent lag der Dezember 2020 im Plus mit einem Gesamtbruttovolumen von rund 3,76 Milliarden Euro. Das zeigen die Dashboards auf W&V Data, wo ab sofort die neuen Zahlen zum Dezember abrufbar sind. Basis der Rankings nach Medien, Unternehmen und Branchen sind die Auswertungen unseres Partners Nielsen.

Betrachtet man den Dezember nach Mediengattungen, hält Online der Erwartung stand, über Vorjahr zu liegen. Kontinuierlich hatten sich die Onlinespendings in den vergangenen Monaten immer nach oben entwickelt, wenn auch nicht immer deutlich, während es für die anderen Medien in die umgekehrte Richtung ging.

Im Dezember liegt Online um beachtliche 10,8 Prozent über Vorjahr. Bedeutsamer, da im Jahresverlauf ungewöhnlicher, ist der Aufwärtstrend bei zwei weiteren Medien: Fernsehen legte um 11,3 Prozent zu – so viel wie kein anderer Werbekanal – und OoH steigerte die Werbeumsätze um 5,1 Prozent. Freuen dürften sich ansonsten noch die Tageszeitungen. Mit einem marginalen Minus von 0,6 Prozent liegen sie zumindest auf Vorjahresniveau.

Besehen aufs gesamte Jahr 2020 konnte das Niveau zwar erwartungsgemäß nicht gehalten werden, aber der Rückstand wurde im vierten Quartal sukzessive aufgeholt und liegt so zum Jahresschluss noch bei minus 4,4 Prozent bzw. einem Gesamtvolumen von 34,32 Milliarden Euro brutto, wie W&V Data zeigt. Von den Medien schaffte nur Online den Sprung über die Vorjahresmarge. Die Budgets im Einzelnen können Sie hier auf W&V Data abrufen.

Von den zehn werbestärksten Unternehmen 2020 haben nur vier ihr Volumen aufgestockt: Das sind Procter&Gamble gefolgt von Rewe, Edeka und Volkswagen. Die anderen Unternehmen – Ferrero, Lidl, Aldi, Amazon, L’Oréal und Telekom – schließen das Werbejahr mit einem Budget unter Vorjahr ab.

Wenn Sie wissen wollen, wie die verschiedenen Unternehmen werben und wie sich überhaupt aktuell die Werbespendings entwickeln, gucken Sie doch auf W&V Data vorbei.

In den interaktiven Dashboards, basierend auf den Nielsen-Zahlen, können Sie die relevanten Werbemarktzahlen abrufen.

Insgesamt erhalten Sie dort übrigens Auswertungen zu 50 wichtigen Branchen und ihren Top-Playern.

Tipp: Ab sofort finden Sie auf W&V Data nicht nur das wöchentliche Ranking der 30 teuersten Motive. Newcomer in unserem Datenpool ist das Ranking der neu gestarteten Kampagnen einer Woche, ebenfalls mit den Top 30.

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Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann die redaktionelle Begleitung von W&V Data, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Ihre Interessen: Menschen, Marken, Medien - analog wie digital.


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