W&V Data-Analyse:
Werbung der Autobauer weiter deutlich im Minus

Mit seinem aktuellen TV-Spot ist VW zwar die Marke mit dem mit Abstand höchsten Werbedruck im W&V Data-Wochenranking. Doch insgesamt liegen die Autobauer im Werbemarkt noch weit unter dem Durchschnitt.

Text: Christiane Treckmann

Im aktuellen W&V Data-Werberanking dominieren die Autobauer zwar, allen voran VW. Aber insgesamt hinkt das Segment im Werbemarkt deutlich hinterher.
Im aktuellen W&V Data-Werberanking dominieren die Autobauer zwar, allen voran VW. Aber insgesamt hinkt das Segment im Werbemarkt deutlich hinterher.

Gleich sechs Automobilmarken finden sich im aktuellen W&V Data-Wochenranking, in dem die 30 teuersten Motive einer Woche ausgewiesen werden. Basis sind die Zahlen unseres Partners Nielsen. Ganz klar: Die Kampagnen der Autobauer dominieren die Top 30. Hinzu kommen autoaffine Motive von Wir kaufen Dein Auto und der Friday-Autoversicherung, die es ebenfalls in die Tops geschafft haben.

Der absolute Renner im Ranking ist der Spot für das VW Hybrid Pkw-Programm. Mit einem Volumen von rund 4,5 Millionen Euro brutto in der einen ausgewerteten Woche (14. bis 20. September 2020) findet sich das Motiv nicht nur auf Platz eins im aktuellen Ranking, sondern es hat gute Chancen, zu den teuersten Motiven des Jahres zu gehören. Übliche Wochenbudgets der Top 30 bewegen sich in der Regel zwischen einer und zwei Millionen Euro.

Die drei teuersten Automotive des Wochenrankings von W&V Data können Sie sich untenstehend ansehen. Alle Automotive der Woche sowie überhaupt die Top 30 finden Sie im W&V Data-Dashboard zu den teuersten Motiven, samt Angaben zu den jeweiligen Werbespendings.

Noch fast 22 Prozent unter Vorjahresniveau

So euphorisch die Autobauer im aktuellen Wochenranking auch auftreten: Unterm Strich gehört das von Corona gebeutelte Pkw-Segment zu den Bereichen im Werbemarkt, die noch sehr mehr als deutlich unter den Budgets des Vorjahres liegen: Der W&V Data-Jahresvergleich für den Zeitraum Januar mit August weist einen Rückstand von 21,5 Prozent aus. Für rund 767 Mio. Euro brutto haben die Automarken in dem Zeitfenster bislang Werbedruck aufgefahren. Ein Ergebnis, das weit entfernt ist vom Branchenschnitt. Der liegt laut Nielsen mittlerweile nur noch bei 7,3 Prozent minus gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Da viele Autohersteller auf Halde produziert haben, ist zu erwarten, dass mit dem Verkaufs- auch der Werbedruck im letzten Quartal dieses Jahres anziehen wird.

Volkswagen mit hohem Werbedruck

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Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann die redaktionelle Begleitung von W&V Data, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Ihre Interessen: Menschen, Marken, Medien - analog wie digital.


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