ORF stellt Formel-1-Rechte zur Disposition
veröffentlicht am 17.05.2013 12:03 Uhr in TV/RadioDer ORF will Anfang Juni darüber entscheiden, wo im Jahr 2014 insgesamt 75 Millionen Euro eingespart werden können. ORF-Finanzdirektor Richard Grasl schweben dabei offenbar Streichungen beim Radiosymphonieorchester RSO vor. Auch die Verlängerung der Formel-1-Fernsehrechte steht in den Augen Grasls zur Disposition. Die zur Bestimmung der Zukunftsstrategie des ORF hinzugezogene Unternehmensberatung Boston Consulting empfahl dem öffentlich-rechtlichen Sender Österreichs, nicht mehr getrennt auf TV-, Radiomarktanteil und Webzugriffe zu fokussieren, sondern auf alle Berührungspunkte mit dem ORF.
DerStandard.at
Trinity Mirror verlangsamt Leserschwund
veröffentlicht am 17.05.2013 09:55 Uhr in PrintTrinity Mirror hat in den ersten vier Monaten des Jahres 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rund zehn Prozent seines Umsatzes verloren. Die Anzeigenerlöse sanken im Vergleichszeitraum um 13 Prozent, im Online-Anzeigenmarkt allerdings ging es seit Anfang des Jahres um acht Prozent nach oben. Im März und April verzeichnete das britische Verlagshaus hier gar ein Plus von 13 Prozent. Die Zahl der Unique User stieg um 25 Prozent, die Zahl der Pageviews steigerte sich im ersten Quartal um 36 Prozent. Die Leserzahl der gedruckten Ausgaben sind indes weiter rückläufig - die Vertriebserlöse sanken entsprechend um acht Prozent. Allerdings lief es auch hier im März und April besser als zu Jahresbeginn: Lagen die Vertriebserlöse im Januar und Februar 2013 noch 13 Prozent unter dem Vorjahreswert, fehlten im März und April gegenüber dem Vorjahr nur noch drei Prozent in der Kasse.
Guardian.co.uk
© ferkelraggae - Fotolia.com
BBDO und Goddby Silverstein & Partners kündigen Entlassungen an
veröffentlicht am 17.05.2013 09:47 Uhr in AdvertisingDie beiden Omnicom-Agenturen BBDO und Goodby Silverstein & Partners müssen Stellen streichen. Der Verlust des Werbeetats von Gillette Men werde bei BBDO weltweit Konsequenzen bei den Mitarbeiterzahlen haben, ist zu hören. Bei Goodby führt der Ausstieg aus dem General-Motors-Chevrolet-Joint-Venture mit McCann zu Entlassungen. Wieviele Stellen genau betroffen sind, ist von beiden Seiten nicht zu erfahren. In einem internen Memo schrieb Goodby-Mitgründer Jeff Goodby: "Wenn wir Etats verlieren oder diese gekürzt werden, ist es wichtig, überlegt und trotzdem prompt zu handeln. Unternehmen, die das nicht tun, sind nicht auf die Zukunft vorbereitet und tun den Menschen keinen Gefallen, die dort noch in Lohn und Brot stehen. Sie gefährden aktuelle und zukünftige Jobs." Natürlich werde man alles dafür tun, mit den Betroffenen Lösungen zu finden. Auch gebe es die Chance auf Wiederbeschäftigung, wenn sich die Voraussetzungen dafür wieder ändern.
Adweek.com
Yahoo verhandelt mit Tumblr
veröffentlicht am 17.05.2013 08:00 Uhr in New MediaYahoo-Chefin Marissa Mayer soll Branchengerüchten zufolge mit der Übernahme des Social-Media-Startups Tumblr liebäugeln. Verhandlungen mit CEO David Karp liefen bereits, der Kaufpreis werde auf eine Milliarde US-Dollar taxiert. Tumblr und seine rund 107 Millionen Microblogs würden Yahoo 15 Milliarden zusätzliche Pageviews pro Monat einspielen und das Unternehmen zu einem der größten Player im Social-Media-Markt wachsen lassen.
Mashable.com
Ex-Independent-Chefredakteur geht in die PR
veröffentlicht am 16.05.2013 13:53 Uhr in AdvertisingDer ehemalige Independent-Chefredakteur Simon Kelner macht sich mit einer eigenen PR-Agentur selbständig. Seven Dials heißt sie und arbeitet eng zusammen mit Werberikone Trevor Beattie, ehemals Vorstand von TBWA London und heute Partner der Werbeagentur Beattie McGuinness Bungay. Kelner trat nach 13 Jahren 2011 als Chefredakteur des Independent zurück. Zu den ersten Kunden seiner Agentur zählen Marken wie Fortnum & Mason, Aberdeen Asset Management und 31Dover.com. Nach 13 Jahren im Journalismus verstehe er, wie gute und schlechte PR funktioniere und wie Reputation aufgebaut und verloren werden kann, sagte Kelner.
Guardian.co.uk
Condé Nast Traveller erobert den Nahen Osten
veröffentlicht am 16.05.2013 12:00 Uhr in PrintMit Condé Nast Traveller steigt der Lifestyle-Verlag Condé Nast in den kommenden zwölf Monaten in das Verlagsgeschäft im Nahen Osten ein. Lizenznehmer ist Arab Publishing Partner (APP), eine Tochter der ITP-Group, einem der größten Verlage für Konsumenten- und Business-Zeitschriften in der Golfregion. Erst kürzlich wurde der Titel in China gelauncht. Reisen sei eine wichtige Beschäftigung im Nahen Osten, sei es zum Privatvergnügen oder aus geschäftlichen Gründen, heißt es zur Begründung. Aktuell ist Condé Nast Traveller in sieben Ländern verfügbar. International werden 1,1 Millionen Exemplare pro Monat gedruckt.
WWD.com
Google lässt per Sprache suchen
veröffentlicht am 16.05.2013 08:42 Uhr in New MediaGoogle antwortet auf Apples Siri und erweitert seine Suche um das Interface Hotwords. Damit können Nutzer Goole Fragen stellen, die die Suchmaschine dann beantwortet. Das neue Interface soll in Kürze in Chrome und Chrome OS integriert werden und liefert dann beispielsweise Informationen zu aktuellen Veranstaltungen und den kürzesten Weg dorthin oder aktuelle Flugdaten. Auch eigene Bilder lassen sich per Sprachsteuerung durchforsten.
Golem.de
NBC Universal glänzt bei Olympia-Vermarktung
veröffentlicht am 16.05.2013 07:56 Uhr in TV/RadioDie Comcast-Tochter NBC Universal rechnet im Rahmen der Olympischen Wintersspiele 2014 in Russland mit Werbeeinnahmen von mehr als 800 Millionen US-Dollar. Obwohl zwei langjährige Sponsoren ihre Teilnahme abgesagt haben, wäre dies ein neuer Rekord. Aktuell sei schon 75 bis 80 Prozent des TV-Inventars verkauft - und das vier Monate bevor die Vermarktung der Olympischen Spiele in die wirklich heiße Phase trete, so der Sender.
The Wall Street Journal
BBC gewährt großzügige Beihilfen – für einige wenige
veröffentlicht am 15.05.2013 14:14 Uhr in TV/RadioDie britische Kontrollbehörde National Audit Office hat Kritik an der BBC geübt. Der Vorwurf: Die Rundfunkanstalt habe für Umzugsbeihilfen für Londoner Mitarbeiter, die in die neue BBC-Dependance nach Salford bei Manchester wechselten, zu hohe Zahlungen geleistet, in Einzelfällen bis zu umgerechnet 177.000 Euro. Nach Angaben der Financial Times wechselten insgesamt 894 Mitarbeiter von London nach Salford. Die durchschnittliche Umzugsbeihilfe lag bei 33.000 Euro, die Mehrheit erhielt weniger als 12.000 Euro. 91 Mitarbeiter allerdings bekamen „außergewöhnliche“ Beihilfen, vier davon in Höhe von 165.000 bis 177.000 Euro.
Financial Times
Meredith übernimmt Elterntitel von Bonnier
veröffentlicht am 15.05.2013 11:43 Uhr in PrintDas US-Medienunternehmen Meredith hat vom Zeitschriftenverlag Bonnier Corp. die beiden Magazine Parenting und Baby Talk übernommen. Beide Titel werden künftig in die Meredith-Zeitschriften Parents und American Baby integriert und verschwinden damit als eigenständige Publikationen vom Markt. Bonnier hatte 2007 die Titel im Zuge der Übernahme der Special-Interest-Sparte von Time Inc. erworben.
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