Domino’s Pizza testet Marketing-Tool für Blogger
veröffentlicht am 10.03.2010 15:27 Uhr in AdvertisingDie internationale Fast-Food-Kette Domino’s Pizza testet ein neues Online-Marketing-Tool. Mit dem Tool können Onliner auf ihrer Website, einem Blog oder ihrer Facebook-Seite Anzeigen von Werbungtreibenden integrieren und damit Geld verdienen. Bei der Gestaltung müssen allerdings gewisse Vorgaben eingehalten werden. Kommt über eine solche Anzeige ein Kauf zustande, erhält der Seitenbetreiber einen Erlösanteil.
mad.co.uk
Britische Werbeaufsicht dementiert Werbepläne
veröffentlicht am 10.03.2010 14:29 Uhr in AdvertisingUpdate: Einer Meldung des Kommunikationsdienstes mad.co.uk, die Advertising Standards Authority (ASA) bereite erstmals eine Werbekampagne vor, die sich direkt an Endverbraucher richte, hat die ASA offenbar widersprochen. In der ursprünglichen Meldung hieß es, die ASA wolle mit der geplanten Kampagne darauf aufmerksam machen, dass sie künftig auch Online-Werbung kritisch unter die Lupe nehme. Künftig sollen nicht nur bezahlte Internet-Werbung, sondern auch die Websites von Unternehmen sowie Content in sozialen Netzwerken unter die Werbeaufsicht fallen. Wie die britische Werbeaufsicht nun mitteilt, so hieß es in einer Meldung von Brand Republic, die ebenfalls wieder aus dem Netz entfernt wurde, seien Berichte über solche verfrühten Werbepläne „absolut unwahr“.
ASA
JCDecaux meldet herbe Umsatzverluste
veröffentlicht am 10.03.2010 13:03 Uhr in AdvertisingEuropas größter Außenwerber JCDecaux musste im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang von 11,5 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro hinnehmen. Die Umsatzrendite sank um 28,7 Prozent auf 392 Millionen Euro verglichen mit noch 550 Millionen Euro im Jahr 2008. JCDecaux hatte im vergangenen Jahr ein striktes Kostensenkungsprogramm aufgelegt, das in diesem Jahr fortgeführt werden soll. Für das erste Quartal 2010 erwartet das Unternehmen einen Umsatzzuwachs von fünf Prozent.
JCDecaux
MySpace will mit Strategiewechsel Nutzer zurückgewinnen
veröffentlicht am 10.03.2010 12:04 Uhr in New MediaDas Social Network MySpace plant einen Strategiewechsel, um verlorene Nutzer wieder zurückzugewinnen. Dabei setzt das Netzwerk vor allem auf Entertainment-Elemente. So sollen künftig verstärkt Film-Trailer, aktuelle Musiktitel und Spiele zum Einsatz kommen. Mit dieser Strategie hofft die MySpace-Mutter News Corp., den schleichenden Abwärtstrend bei den Nutzerzahlen stoppen und verlorenes Terrain gegenüber Facebook wieder gutmachen zu können. Facebook-Nutzer verbringen durchschnittlich mehr als doppelt so viel Zeit in ihrem Netzwerk als die Nutzer von MySpace.
Los Angeles Times
Streit zwischen US-Kabelnetzbetreibern und TV-Networks geht weiter
veröffentlicht am 10.03.2010 11:08 Uhr in TV/RadioDer Waffenstillstand zwischen den amerikanischen TV-Networks und den Kabelnetzbetreibern vom vergangenen Sonntag war nur von kurzer Dauer. Warner Cable, Verizon, Cablevision und der Satelliten-TV-Anbieter DirecTV haben sich jetzt an die Medienaufsichtsbehörde FCC und den US-Kongress gewandt und gefordert, die bestehenden Regelungen für die Einspeisung von TV-Programmen in die Kabelnetze zu überprüfen. Große TV-Networks wie ABC oder Fox verlangen von den Netzbetreibern zunehmend Einspeisungsgebühren für ihre Programme, wie das bei den reinen Kabelsendern in den USA schon seit Langem üblich ist. Am vergangenen Sonntag hatte der Streit um die Zahlungen vorübergehend die Ausstrahlung der Oscar-Preisverleihung im New Yorker Kabelnetz von Cablevision bedroht.
New York Times
T-Mobile tauscht in den USA Yahoo gegen Google aus
veröffentlicht am 10.03.2010 09:50 Uhr in New MediaT-Mobile hat in den USA nach nur wenig mehr als einem Jahr Yahoo als Standard-Suchmaschine für seine mobilen Dienste gegen Konkurrent Google ausgetauscht. Dies meldet der Online-Marketing-Dienst B-to-B. Künftig ist bei T-Mobile USA Google die Standard-Suchmaschine für alle BlackBerry-Geräte und Handys mit dem Windows-Mobile-System. Yahoo bleibt aber weiterhin Partner von T-Mobile International in Europa.
B-to-B Online
BBC startet gemeinsames Projekt mit Blogger-Netzwerk
veröffentlicht am 10.03.2010 08:15 Uhr in TV/RadioWährend in Deutschland ein Grabenkampf zwischen Bloggern und „klassischem Journalismus“ tobt, versuchen beide Seiten in Großbritannien die Gräben zu überspringen. So werden die BBC und das Blogging-Netzwerk Global Voices Online in den beiden nächsten Wochen in einem gemeinsamen Projekt zusammenarbeiten. Dabei übernimmt BBC News Meldungen aus dem Netzwerk der Bürgerjournalisten, während Global-Voices-Chefin Solana Larsen im Newsroom der BBC arbeitet.
Guardian
© Amazon
Amazon will seinen Kindle-Browser aufmöbeln
veröffentlicht am 10.03.2010 07:14 Uhr in New MediaVorreiter von gestern können heute schnell alt aussehen: Das gilt auch für Amazons Kindle. Das noch vor wenigen Monaten als revolutionär eingestufte E-Book wirkt mit seiner Schwarzweiß-Optik und seinen begrenzten Browser-Möglichkeiten inzwischen antiquiert. Der aktuelle Kindle-Browser reicht gerade einmal aus, E-Mails zu lesen oder eine Twitter-Nachricht abzusetzen – und fällt schon gegen die technischen Möglichkeiten aktueller Smartphones ab. Amazon, so berichtet Webmonkey, sucht deshalb dringend Programmierer für einen neuen Kindle-Browser, mit dem der E-Reader gegen Apples iPad konkurrieren kann.
Webmonkey
Schweizer Online-Kiosk News1 ist offenbar gescheitert
veröffentlicht am 09.03.2010 16:34 Uhr in New MediaDer vor fast genau einem Jahr gelaunchte Schweizer Online-Kiosk News1 steht offenbar vor dem Aus. Wie der Mediendienst Persoenlich.com berichtet, wurde die Redaktion aufgelöst. Zudem ist die Neue Zürcher Zeitung als Partner abgesprungen. Derzeit wird die Plattform nur noch als „Aggregationsbetrieb“ fortgeführt. Das Online-Projekt von sieben deutschschweizer Medienhäusern war Ende März 2009 online gegangen, um eine Konkurrenz-Website zu Google News und dem Newsnetz des Schweizer Medienhauses Tamedia (Tages-Anzeiger, Der Bund, 20 Minuten) aufzubauen.
Persoenlich.com
Financial Times macht Web-Videos kostenpflichtig
veröffentlicht am 09.03.2010 15:38 Uhr in PrintIn den kommenden Monaten werden die Videos auf der Website der Financial Times hinter einer Paywall verschwinden. Der Übergang vom kostenfreien Angebot zum Paid-Content-System soll schrittweise erfolgen, wie ein Verlags-Manager erklärte. Die rund 300 Videos, die die FT pro Monat ins Internet stellt, generieren rund eine Millionen Page Views. Die FT-Website hat inzwischen 126.000 Abonnenten.
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