US-Modemagazine melden Traumumsätze für März
veröffentlicht am 27.01.2012 14:00 Uhr in PrintAufatmen bei Vogue & Co: Der Start in die Frühjahr-Sommer-Saison ist für die US-Modemagazine nach einem schwierigen Jahr 2011 überraschend gut gelaufen. Die Vogue meldet für ihre März-Ausgabe mit 443 die meisten Anzeigenseiten und meldet ein Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Die März-Ausgabe von W zählt 204 Anzeigenseiten (plus 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr). InStyle meldet für März 347 Anzeigenseiten (plus 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Elle kommt auf 319 Anzeigenseiten (plus zwei Prozent) und bei Marie Claire wurden 181 Anzeigenseiten verkauft - 31 Prozent mehr als im Vorjahr. Der einzige Titel, der mit weniger Anzeigen erscheinen wird, ist Lucky aus dem Hause Condé Nast. Hier sank die Zahl verkaufter Anzeigenseiten um 21 Prozent auf 106. Schuld seien die Händler, die weniger gebucht hätten.
Adweek
Druckmaschinen stoppen für Enfield Gazette
veröffentlicht am 27.01.2012 12:44 Uhr in New MediaNeubeginn für eine alte Dame: Die 138 Jahre alte Londoner Wochenzeitung Enfield Gazette soll künftig nicht mehr gedruckt werden, sondern nur noch als Online-Publikation erscheinen. Das Blatt wurde im Jahr 2007 zusammen mit 26 weiteren London-Titeln von Trinity Mirror an Tindle Newspapers verkauft. Ob mit der Online-Umstellung auch Arbeitsplätze gestrichen werden, ist bis dato noch nicht bekannt.
PressGazette.co.uk
NYTimes.com hält Reichweite trotz Paywall
veröffentlicht am 27.01.2012 11:00 Uhr in PrintViele Verlage zögern, für ihre Online-Auftritte Paywalls einzuführen, weil sie dadurch einen dramatischen Traffic-Verlust befürchten. Falsch, zeigt eine aktuelle Analyse des Marktforschers Comscore. Demzufolge hat die New York Times seit Einführung der Paywall im Februar vergangenen Jahres ihre Online-Reichweite gehalten: 44 Millionen Unique Visitors besuchten den kostenlosen Auftritt im Februar. Im Dezember waren es 44,8 Millionen Unique Visitors. Ein Ärgernis gibt es trotzdem für NYTimes.com: Sie ist nicht mehr die größte Online-Zeitung der Welt. Den Titel hält laut Comscore ab sofort die britische Daily Mail.
MediaPost.com
Triumph lässt um globalen Werbeetat pitchen
veröffentlicht am 27.01.2012 09:16 Uhr in AdvertisingDie Schweizer Wäschemarke Triumph sucht nach einer Werbeagentur, die die Marke weltweit neu positionieren soll. Auch der Launch eines neuen Produktes steht auf der To-Do-Liste. Ziel der Schweizer ist es, mit einem schärferen Profil Wettbewerbern wie Wonderbra und Playtex Marktanteile streitig zu machen. Bis dato arbeitete Triumph mit unterschiedlichen Agenturen auf Ad-hoc-Basis. Im vergangenen Mai vergab das Unternehmen seinen paneuropäischen digitalen Werbetopf an Wunderman.
BrandRepublic
© Texelart - Fotolia.com
Britische Werbeagenturen sehen ihre Gebühren sinken
veröffentlicht am 27.01.2012 07:31 Uhr in AdvertisingMehr Leistung für weniger Geld: Britische Unternehmen zahlen ihren Werbeagenturen inzwischen rund 20 Prozent weniger als noch vor zehn Jahren, zeigt eine aktuelle Studie der Marketing Agencies Association. Der durchschnittliche berechnete Stundensatz sank von 155 Euro im Jahr 2002 auf 126 Euro im Jahr 2011. Am stärksten brachen mit 26,6 Prozent die Stundensätze für Kreative ein, während es bei den Sätzen für die Kundenbetreuung nur um 12,6 Prozent nach unten ging. Die einzige gute Nachricht geht an die Mediaplaner: Sie erhöhten ihre Stundensätze seit 2010 um 8,9 Prozent.
Campaignlive.co.uk
ORF-Freie verlangen mehr Geld
veröffentlicht am 26.01.2012 14:00 Uhr in TV/Radio„Mehr Geld und Anstellung für die, die wie Angestellte arbeiten“ – das fordern die freien Mitarbeiter des österreichischen öffentlich-rechtlichen TV-Senders ORF. Vor allem Radiojournalisten verlangen demnach mehr Honorar. Aktuell erhalten sie für einen sechsminütigen Beitrag rund 100 Euro brutto. Beim Bayerischen Rundfunk in Deutschland würden 320 Euro dafür bezahlt. Eine 30-minütige Ö1-Sendung, für die in der Regel mehrwöchige Recherchen notwendig sind, wird mit 350 bis 700 Euro brutto entlohnt. Fair sei aus Sicht der Betroffenen eine Verdoppelung der Honorare. Zentralbetriebsrat und Redakteursrat des ORF signalisierten bereits Unterstützung. Auch Radiochef Karl Amon will „vernünftige Verhältnisse“ schaffen.
DerStandard.at
Viele freie Anzeigenplätze beim Super-Bowl-Streaming
veröffentlicht am 26.01.2012 12:48 Uhr in New MediaErstmals in der Geschichte des Super Bowl wird das "große Spiel" auch live via Internet auf PCs, Tablets und mobile Endgeräte übertragen. Doch das Interesse der Werbekunden ist verhalten. Während die TV-Übertragung auf NBC schon seit langem ausverkauft ist, gibt es rund um das Online-Live-Streaming noch jede Menge Inventar. 300.000 bis 600.000 US-Dollar kostet ein digitales Werbepaket, ein 30-sekündiger TV-Spot schlug mit 3,5 Millionen US-Dollar zu Buche. Ihre zögerliche Haltung erklären die Media-Planer damit, dass sie schlecht kalkulieren könnten, wieviele Kontakte sie über das Live-Streaming sowie die Berichterstattung vor und nach dem Super Bowl erzielen könnten.
PaidContent.org
Ryanair schreibt 4,8 Millionen-Euro-Etat aus
veröffentlicht am 26.01.2012 11:01 Uhr in AdvertisingDie Billig-Airline Ryanair will ihre Werbeaktivitäten erstmals an eine externe Agentur auslagern.Verschiedene Agenturen haben bereits die Aufforderung erhalten, sich mit entsprechenden Ideen um den 4,8 Millionen Euro schweren Werbetopf zu bewerben. Bis dato kreierte Ryanair seine Werbemotive inhouse, handelte sich aber wegen sexistischer Motive auch diverse Male Beschwerden ein.
Campaignlive.co.uk
Social Media: Papst mahnt zur Stille
veröffentlicht am 26.01.2012 09:25 Uhr in New MediaAnlässlich des "Tages der sozialen Kommunikation 2012" am 20. Mai wird sich das katholische Kirchenoberhaupt Papst Benedict XVI auch zu Social Media äußern. Die Kernaussage: "Stille ist ein integrales Element der Kommunikation. Fehlt sie, gibt es auch keine bedeutungsschweren Worte." Heute sei Kommunikation in großen Teilen getrieben von der Suche nach Antworten. "Suchmaschinen und soziale Netzwerke wurden für viele Menschen, die Rat, Ideen, Informationen und Antworten suchen, zum Startpunkt der Kommunikation. In unserer Zeit wird das Internet mehr und mehr zu einem Forum für Fragen und Anworten - tatsächlich werden Menschen heute gehäuft bombardiert mit Antworten auf Fragen, die sie nie gestellt hätten, und zu Bedürfnissen, deren sie sich nie bewusst waren", so das Kirchenoberhaupt.
News.va
Wikileaks-Gründer Julian Assange macht TV-Show in Russland
veröffentlicht am 26.01.2012 07:50 Uhr in TV/RadioDer staatliche russische TV-Sender Russia Today, ein englischsprachiger Propaganda-Kanal des Kreml, hat die Rechte an einer zehnteiligen Interview-Reihe von Wikileaks-Gründer Julian Assange mit "politischen Playern, Vordenkern und Revolutionären" gekauft. Die Serie soll unter dem Titel "The World Tomorrow" ab Anfang März ausgestrahlt werden. Alexander Lebedev, der russische Eigentümer der britischen Tageszeitungen Independent und London Evening Standard, kommentiert auf Twitter: "Schämen Sie sich, Mr. Assange! Man kann sich schwerlich ein armseligeres Ende für einen Herausforderer der Weltordnung vorstellen als das eines Angestellten des staatlich kontrollierten Russia Today."
Guardian.co.ukDer Neueste Blog
Kontakter-Blog: Unkreatives Frankfurt? Die Networks sind selbst schuld!
Die in Frankfurt und Düsseldorf ansässigen Networks, die sich momentan darüber beschweren, dass es gerade so schwer ist, Kreative in den Westen der Republik zu locken, haben sich das selbst eingebrockt. Indem sie ihren Mitarbeitern jahrelang kaum kreative Gelegenheiten geboten haben.
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