Global Radio muss erworbene Radiostationen wieder verkaufen
veröffentlicht am 22.05.2013 14:14 Uhr in TV/RadioSchwere Schlappe für die britische Radio-Gruppe Global Radio:Nachdem der Marktführer auf dem privaten britischen Radiomarkt im Juni vergangenen Jahres in einem Bieterwettbewerb mit Hauptkonkurrent Bauer UK die Radio-Gruppe GMG Radio für über 70 Millionen Pfund erworben hatte, entschied jetzt die Wettbewerbsbehörde Competition Commission, dass Global Radio die erworbenen Radiostationen in sieben von insgesamt neun Regionen wieder verkaufen muss. Branchenbeobachten vermuten, dass Global Radio nicht einmal mehr die Hälfte der damaligen Kaufsumme dafür erhalten wird.
The Guardian
Amerikanische Wired relauncht
veröffentlicht am 22.05.2013 11:34 Uhr in PrintDie erste Ausgabe des komplett relaunchten amerikanischen Magazins Wired ist jetzt erschienen. Das neue Design trägt die Handschrift von Scott Dadich, seit November vergangenen Jahres Chefredakteur des Blatts. Von 2006 bis 2010 war er Creative Director von Wired. Wie der Technologie-Blog Mashable berichtet, handelt es sich bei dem Relaunch um eine Abkehr von der früheren Ästhetik, das Heft wirke nun wie ein sehr anspruchsvolles Lifestyle-Magazin. Dahinter stehe der Gedanke, dass die neue Technologie inzwischen nicht mehr etwas Fremdes, sondern Bestandteil des alltäglichen Lebens sei.
Mashable
Kabelnetzbetreiber Liberty Global will TV-Sender verkaufen
veröffentlicht am 22.05.2013 09:43 Uhr in TV/RadioDer internationale Kabelnetzbetreiber Liberty Global will seine Fernsehtochter Chellomedia verkaufen. Wie das Wall Street Journal berichtet, dürfte der Verkaufspreis zwischen 800 Millionen und einer Milliarde Dollar liegen. Chellomedia betreibt Dutzende TV-Kanäle in den Bereichen Sport, Filme und Kochen. Die Programme können weltweit in etwa 390 Millionen Haushalten empfangen werden. Liberty Global betreibt Kabelnetze in den USA, Deutschland, Großbritannien, Belgien und zahlreichen weiteren Ländern.
Wall Street Journal
Neues Newsweek-Design setzt auf „User-first Publishing“
veröffentlicht am 22.05.2013 07:59 Uhr in New MediaIn der vergangenen Woche hat Newsweek die Beta-Version seiner relaunchten Website online gestellt. Baba Shetty, CEO der Newsweek Daily Beast Company, hat jetzt in einem längeren, sehr lesenswerten Interview mit dem Nieman Journalism Lab die Philosophie hinter dem neuen Auftritt erklärt. Sein Ziel, so Shetty, sei ein „User-first Publishing“. Viele traditionelle Nachrichten-Anbieter würden online sklavisch der Konvention folgen, dass die Maximierung von Pageviews oberstes Ziel sei. Shetty kündigte zugleich an, dass schon in Kürze auf der Site eine Paywall nach dem Metered Model der New York Times errichtet werde.
Nieman Journalism LabUS-Gigant General Electric bringt Venture-Tochter ins Silicon Valley
veröffentlicht am 21.05.2013 14:14 Uhr in New MediaDie Investment-Tochter des amerikanischen Mischkonzerns General Electric, GE Ventures, hat jetzt offizell ein Büro im Silicon Valley eröffnet. Das Unternehmen will künftig auch verstärkt Frühphasen-Investments in Start-ups vornehmen. Das jährliche Investitionsvolumen liegt bei rund 150 Millionen Dollar. Der Konzern hat bereits seit einiger Zeit eine Technologie-Repräsentanz im Silicon Valley, zu der auch ein neues Software-Zentrum gehört, das seit Ende 2011 Hunderte Mitarbeiter eingestellt hat.
All Things Digital
Amerikanisches Pay-TV verliert Abonnenten
veröffentlicht am 21.05.2013 11:43 Uhr in TV/RadioDer Zahl der amerikanischen Pay-TV-Kunden ist erstmals über einen Zeitraum von zwölf Monaten rückläufig. In der Zeit von April 2012 bis Ende März 2013 ging die Zahl der Pay-TV-Abonnenten insgesamt um 80.000 zurück. Dies besagen aktuelle Zahlen des Marktforschers Leichtman Research. Ganz schlecht lief dabei das erste Quartal dieses Jahres für die Kabelnetzbetreiber, die fast 264.000 Pay-TV-Abonnenten verloren. Die billigeren Satelliten-TV-Anbieter konnten im Gegenzug aber nur geringfügig zulegen.
GigaOM
Hollywood-Studios investieren kräftig in ihre Filmgelände
veröffentlicht am 21.05.2013 09:34 Uhr in TV/RadioTrotz der weiter sinkenden Zahl von Film- und TV-Produktionen in Hollywood, wollen die drei großen Studios Disney, NBC Universal und Paramount in den nächsten Jahren kräftig in ihre Produktionsstätten in Los Angeles investieren. Die Gesamtsumme der geplanten Investitionen soll dabei im Milliarden-Bereich liegen. Wie die New York Times berichtet, plant beispielsweise Paramount eine Erweiterung seines Hollywood-Studios, die rund 700 Millionen Dollar kosten wird. NBC Universal will sogar bis zu 1,6 Milliarden Dollar investieren, unter anderem auch in ein Hotel sowie einen Harry-Potter-Vergnügungspark.
The New York Times
Hyperlocal-Projekt Patch wird erneut umstrukturiert
veröffentlicht am 21.05.2013 07:52 Uhr in New MediaBei der zu AOL gehörenden Hyperlocal-Site Patch soll es erneut eine Umstrukturierung geben. So hat AOL-CEO Tim Armstrong Ende vergangener Woche in einer internen E-Mail an die Mitarbeiter angekündigt, dass 20 Regionalbüros künftig auf neun reduziert werden sollen. Etwa 40 Arbeitsplätze werden abgebaut. Armstrong gehörte vor seiner Zeit bei AOL zu den Gründern von Patch und unterstützt das Projekt weiterhin, obwohl es seit Jahren Millionen-Verluste einfährt.
The New York Times
ORF stellt Formel-1-Rechte zur Disposition
veröffentlicht am 17.05.2013 12:03 Uhr in TV/RadioDer ORF will Anfang Juni darüber entscheiden, wo im Jahr 2014 insgesamt 75 Millionen Euro eingespart werden können. ORF-Finanzdirektor Richard Grasl schweben dabei offenbar Streichungen beim Radiosymphonieorchester RSO vor. Auch die Verlängerung der Formel-1-Fernsehrechte steht in den Augen Grasls zur Disposition. Die zur Bestimmung der Zukunftsstrategie des ORF hinzugezogene Unternehmensberatung Boston Consulting empfahl dem öffentlich-rechtlichen Sender Österreichs, nicht mehr getrennt auf TV-, Radiomarktanteil und Webzugriffe zu fokussieren, sondern auf alle Berührungspunkte mit dem ORF.
DerStandard.at
Trinity Mirror verlangsamt Leserschwund
veröffentlicht am 17.05.2013 09:55 Uhr in PrintTrinity Mirror hat in den ersten vier Monaten des Jahres 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rund zehn Prozent seines Umsatzes verloren. Die Anzeigenerlöse sanken im Vergleichszeitraum um 13 Prozent, im Online-Anzeigenmarkt allerdings ging es seit Anfang des Jahres um acht Prozent nach oben. Im März und April verzeichnete das britische Verlagshaus hier gar ein Plus von 13 Prozent. Die Zahl der Unique User stieg um 25 Prozent, die Zahl der Pageviews steigerte sich im ersten Quartal um 36 Prozent. Die Leserzahl der gedruckten Ausgaben sind indes weiter rückläufig - die Vertriebserlöse sanken entsprechend um acht Prozent. Allerdings lief es auch hier im März und April besser als zu Jahresbeginn: Lagen die Vertriebserlöse im Januar und Februar 2013 noch 13 Prozent unter dem Vorjahreswert, fehlten im März und April gegenüber dem Vorjahr nur noch drei Prozent in der Kasse.
Guardian.co.ukDer Neueste Blog
Scholz & Friends zeigt sich als schlechter Verlierer
Scholz & Friends Berlin beweist mit der Abschiedsanzeige für Saturn vor allem eins: schlechten Stil, findet Kontakter-Bloggerin Lena Herrmann.
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