So sehen Sieger aus: Das Grand Prix-Team von Heimat.
So sehen Sieger aus: Das Grand Prix-Team von Heimat. © Foto:Kerstin Richter

| | von Kerstin Richter

ADC-Preisverleihung: Nicht mehr ganz so "abgefuckt"

Zwar war die Award-Zeremonie des ADC am Samstagabend schon seit Wochen ausverkauft, aber es blieben doch einige Plätze leer. So mancher sah sich dann doch lieber den DFB-Pokal an, einige verließen sogar die Messe Halle 5, um in einer nahegelegenen Bar die Schlappe des FC Bayern zu verfolgen. Der Stimmung tat es keinen Abbruch.

Moderator Michel Abdollahi hatte das Publikum in der Messe-Halle 5 wieder einmal im Griff und dank seines trockenen Humors die Lacher auf seiner Seite. Er lobte die Kreativen, die ihren Kleidungsstil diesmal seinem weitgehend angepasst hatten. Sprich: nicht mehr ganz so "abgefuckt", sondern dem Anlass entsprechend einigermaßen festlich. Seine Co-Moderatorin Britta Poetzsch, ADC-Vorstand und Serviceplan Sales-Geschäftsführerin, schmiss sich sogar in ein tief dekolletiertes bodenlanges, weißes Abendkleid. Robe und Prada-Pömps, verriet sie zu späterer Stunde, waren Second Hand.

Die ADC-Gäste goutierten die Entscheidungen der Jury. Es wurde viel applaudiert, Buh-Rufe blieben aus. Offen ist noch, ob das ADC-Festival nächstes Jahr erneut in Frankfurt stattfinden wird. Markus Frank, Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt, kündigte jedenfalls an, ordentlich Gas zu geben im Wettbewerb um die Standortfrage. Alles zum wichtigsten Kreativwettbewerb des Jahres finden Sie in unserem Special.

ADC-Preisverleihung: Nicht mehr ganz so "abgefuckt"

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