Das IT-Know-how der Firma bündelt Caine in der Dependance in Brasilien. Dort finde er gut ausgebildete Entwickler, die in München rar seien. Die Mitarbeiter in Brasilien seien stark motiviert, da sie für international bekannte Marken arbeiten könnten. Conrad Caine sei einer der großen IT-Arbeitgeber in in Pelotas, Brasilien. In Buenos Aires, Argentinien, betreibt Conrad Caine seit fünf Jahren ein Kreativbüro. Dort sitze auch ein Großteil der Art Direction und das Bewegtbild-Team, so Caine. Die Vorteile: Zum einen seien die großen Marken, die die Agentur betreut, an Latein-Amerika interessiert, zum anderen trage die Expertise der Büros maßgeblich zum Erfolg der Agentur bei. Cains Mitarbeiter in Deutschland profitieren zudem von dem kreativen Austausch der Teams in Latein-Amerika. „Drei bis vier Leute dürfen im Jahr in Brasilien und Argentinien Auslandserfahrung sammeln. Das macht unseren Standort in München attraktiv“, sagt Caine.

Am Hauptstandort München befasst sich die Agentur mit Themen wie User-Experience, Concept Marketing, Social Media und der Kundenberatung. Auch hier ist ein weiterer Neukunde im Portfolio. Den darf Cain ebenfalls nicht nennen. Conrad Caine ist 2014 um 25 Prozent im Umsatz gewachsen und beschäftigt 135 Mitarbeiter an den vier Standorten.