Konkret lassen sich mithilfe von Jimdo nun auch das Logo kreieren, ein Webshop aufsetzen oder auch Tools für SEO einsetzen, um die eigene Sichtbarkeit zu steigern. Weitere Features wie Payment-Funktionen kommen dazu. Jimdo, bis dato der Anbieter eines Baukasten für die Website-Erstellung, vollzieht damit den Schritt zum "Rundumversorger" für all diejenigen, die das Web gewerblich nützen wollen. Die Marke Jimdo, mit neuem Logo, wird zu einer Art Dachmarke, unter der das Angebot in den kommenden Monaten weiter augebaut werden soll. Man wolle den Menschen den Freiraum geben, sich wieder mit ihren Kernthemen zu beschäftigen und weniger mit technischen oder administrativen Aufgaben, heißt es. 

Dem Spot vorangegangen war eine qualitative Kundenbefragung, um die Wünsche der User, deren Motivation aber auch etwaige Barrieren zu identifizieren, sagt Huber. Eine der Erkenntnisse ist, es den Usern von Jimdo so einfach wie möglich zu machen. Dem entspricht der Hamburger Anbieter mit dem "Generator"-Ansatz, bei dem der Anwender an die Hand genommen wird und wenig eigene Skills benötigt. Start der Kampagne mit dem Claim "You can do with Jimdo" ist in Deutschland und in den Niederlanden, dann folgen die Schweiz und andere Länder. Flankiert wird der Auftritt durch eine Online-Kundenkampagne à la Netflix, in der sich Kunden vorstellen und von ihren Erlebnissen erzählen. Bislang gibt es sechs Filme.

Jimdo ist mit seinen Produkten in 186 Ländern präsent. Seit etwa vier Monaten auch in Australien. Zweitwichtigster Markt ist nach Deutschland Japan. Seit 2018 arbeitet das Grownup mit seinen rund 200 Mitarbeitern profitabel.