Etat | | von Frauke Schobelt

So wirbt Jung von Matt für das Erotikportal Eis.de

Auf der laufenden Erotikmesse Venus in Berlin ist das Motiv vermutlich kein sonderlich großer Aufreger, als Plakatmotiv in der Stadt wäre es das wohl auf jeden Fall. Die Agentur Jung von Matt/Elbe hat den Etat von Eis.de gewonnen, nach eigenen Angaben führender Onlineshop für Erotikartikel. Die erste Arbeit ist nun auf der Erotikmesse vom 16. bis 19. Oktober zu sehen. 

Die Kreativen verantworten ab sofort die klassische Kommunikation des Online-Anbieters für Produkte rund um die Themen Liebe, Lust und Leidenschaft. Jeanette Hepp, Chief Communication Officer von Eis.de: „Eis.de ist bereits heute Deutschlands größter Onlineshop für intime Lifestyleprodukte. Mit der neuen Kampagne wollen wir unsere Stellung im Markt behaupten, noch mehr Menschen für die Produkte und Services von Eis.de begeistern und Eis.de als starke Marke im Handel aufbauen.“ Stephan Giest, Geschäftsführer Jung von Matt/Elbe: „Die Macher von Eis.de haben sich für einen starken Markenauftritt und mutige Kommunikationsmaßnahmen entschieden, um die Marke aufmerksamkeitsstark zu inszenieren und in den Köpfen der Zielgruppe zu verankern."

Eis.de wurde 2006 in Bielefeld gegründet und hat über 6 Millionen Kunden. 

 

So wirbt Jung von Matt für das Erotikportal Eis.de

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Werbung für Erotikportal: Plagiatsvorwurf gegen Jung von Matt

von Markus Weber

Mit Plagiatsvorwürfen ist das ja immer so eine Sache. Sie werden mittlerweile ziemlich inflationär erhoben - erregen aber vielleicht gerade deshalb längst nicht mehr dieselbe Aufmerksamkeit wie das früher noch der Fall war. Das macht sie aber nicht weniger heikel.

Wegen seines jüngsten Werbemotivs für den Online-Erotikprodukte-Anbieter Eis.de sieht sich Jung von Matt nun ebenfalls Plagiatsvorwürfen ausgesetzt. Was auch nicht weiter verwundert. Denn Täschchen, Geldbörsen oder andere Produkte im Look des weiblichen Geschlechtsorgans wurden durchaus schon dann und wann feilgeboten. Das muss man Inhabern eines Erotikshops wohl kaum erzählen - und Werbern mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht.

Dieses Geld-Behältnis in vulva-ähnlicher Gestalt gehört also wohl zu jener Sorte "Idee", bei der fast jeder gleich das Gefühl hat: Naja, so ganz neu wird das wohl nicht sein. Doch hier gleich ein dreistes Plagiat zu sehen oder absichtlichen Ideenklau zu vermuten, dürfte wohl zu weit gehen. Sprechen wir - etwas neutraler formuliert - mal lieber von einer Dublette.

von Markus Weber - Kommentare Kommentar schreiben