Mitarbeiterzufriedenheit
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 07.03.2013 - 12:14 Uhr
Geschäftsführung und Fachbereiche in Unternehmen werten die Bindung von Mitarbeitern als besonders wichtiges Thema - allerdings tun sie bisher zu wenig dafür. Zu diesem Ergebnis kommen das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) und der Personaldienstleister Hays in ihrem aktuellen „HR-Report 2012/2013“. In diesem Jahr beteiligten sich 714 Entscheider aus dem deutschsprachigen Raum an der Erhebung.
Nach Ansicht der Befragten sind vor allem kulturelle Faktoren wichtig, um Mitarbeiter dauerhaft zu halten. Dabei steht das Betriebsklima mit 93 Prozent ganz oben. Es folgt die Reputation des Arbeitgebers mit 76 Prozent. Ebenfalls von zentraler Bedeutung: die marktgerechte Entlohnung. Sie kletterte im Vorjahresvergleich von 57 auf 77 Prozent.
Die signifikanteste Erkenntnis vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ist aber die Kluft zwischen der Bedeutung und der tatsächlichen Umsetzung von Instrumenten zur Mitarbeiterbindung. So geben beispielsweise nur 70 Prozent der befragten Unternehmen an, über ein gutes Betriebsklima zu verfügen. Eine gute Reputation sprechen sogar nur 55 Prozent ihrer Firma zu, obwohl dem Image ein ungleich höherer allgemeiner Stellenwert
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Heineken-Spot
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 06.03.2013 - 08:00 Uhr
Sie alle sind leidenschaftlich, hartnäckig und interessieren sich für Fußball. Sie, das sind die Kandidaten, die dem HR-Manager bei Heineken gegenübersitzen. So wie Millionen andere Bewerber auf der Welt, egal, bei welcher Firma sie vorsprechen: „All job interviews are the same“. Brav gescheitelt, adrett gekleidet. Austauschbar eben. Sie beantworten Fragen, die Personaler schon hundert Mal gestellt haben, und geben Antworten, die Bewerber schon hundert Mal gegeben haben.
Heineken hat ein Video gedreht, das zeigt, was deren 1.734 Kandidaten für eine bestimmte Stelle durchleben und durchleiden – und zugleich, was dem Bierbrauer eigentlich wichtig ist. „The first job interview you can’t prepare for“, wie es in dem fast Vierminuten-Clip vollmundig heißt. Es ist ein lustiger, ein sehenswerter Film von der Agentur Publicis. Und ein erfolgreicher dazu, jedenfalls wenn man die Reichweite als Maßstab nimmt: 2,5 Millionen Aufrufe bei YouTube sprechen für sich. Ein echter Blockbuster unter den Employer-Branding- und Personalmarketing-Videos.
In „Heineken
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Bericht aus Südkorea
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 05.03.2013 - 09:45 Uhr
Seoul: Blick auf eine 23 Millionen-Metropole
Foto: ©
Serviceplan_Jäschke
Dass internationale Agenturen Filialen in Deutschland eröffnen, kennen wir. Dass eine deutsche Werbeagentur beginnt, Standorte in fremden Ländern aufzubauen ist neu. In einer eigenen Serie erzählen Mitarbeiter von Serviceplan, wie es ihnen in Indien, Russland oder Süd Korea ergangen ist. Die „Berichte aus einer anderen Welt“ eröffnet Adrian Jäschke. Der 27-Jährige Art Director von Plan.Net Campaign 2 hat das Netzwerk in Südkorea mit aufgebaut.
Spätestens seit die Welt "Gangnam Style" geht, weiß jeder, dass es Südkorea gibt. Südkorea ist nicht nur bekannt für Chaebol, K-Pop und Kimchi, sondern auch für seine einzigartige Geschichte, die durchsetzt ist von legendären Drachen, weitsichtigen Königen und dem letzten eisernen Vorhang. Seoul (서울) mit seinen über 23,6 Millionen Einwohnern ist an sich ja schon ein Erlebnis, da es einfach eine irrsinnig große Stadt ist, umringt von Bergen und Meer. Wo kann man
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Gastkommentar: Fachkräftemangel im Ingenieurswesen
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 01.03.2013 - 14:54 Uhr
Der „Fachkräftemangel in Deutschland“ ist in aller Munde. Viele Marktbeobachter sehen schon das Wirtschaftswachstum in Gefahr. Auch Experten im Bereich Personalmarketing und Employer Branding sehen darin ein wichtiges Argument für Unternehmen, ihre Arbeitgebermarke aufzubauen und im Markt zu positionieren.
Kai Michaelsen vertritt mit Blick auf den Bereich Ingenieurwesen einen anderen Standpunkt. Er ist Marketingstudent an der Leeds Metropolitan University und beobachtet im Auftrag der Firma Deutsche Automation aktuelle Trends im Ingenieurswesen und berichtet darüber im Netz. Sein Standpunkt sollte dazu anregen, das Thema „Fachkräftemangel“ auch bei anderen Branchen einer kritischen Überprüfung zu unterziehen.
Wirtschaftswachstum in Gefahr! Her mit mehr Ingenieuren! So lauten die Titel in online Magazinen oder Fachzeitschriften – nicht nur in der Personalbranche. In den zahlreichen Medien beziehen sich die Autoren zumeist auf Angaben renommierter Institutionen wie die Bundesagentur für Arbeit. Ein Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung widerlegt jedoch diese Thesen. Die Experten bezeichnen die „Fakten“ als unnötige und übertriebene Warnungen. Die
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Studie "Human Resources im Internet"
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 27.02.2013 - 15:45 Uhr
Professor Wolfgang Jäger, Hochschule Rhein-Main
Foto: ©
DJM Consulting
Bei den Karriere-Websites gibt es eine "Drei-Klassen-Gesellschaft": Rund 20 Prozent sind top, 30 Prozent sind durchschnittlich und die Hälfte zeigt zum Teil deutlichen Optimierungsbedarf. Das geht aus der aktuellen Ausgabe der Studie "Human Resources im Internet hervor". Bereits zum achten Mal hat sich die Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden die Karriere-Webseiten der 170 größten deutschen Arbeitgeber vorgeknöpft. Auf Platz 1 landet Henkel, gefolgt von Daimler und Bayer. Den größten Sprung nach vorne macht die Karriere-Website von Nestlé Deutschland, die sich um 89 Plätze gegenüber der Vorstudie aus 2010 auf Rang 22 verbessert hat (s.u.).
Die Karriere-Seite ist nicht nur die Visitenkarte eines Arbeitgebers im Netz sondern darüber hinaus ein wichtiges Recruitierungs-Tool. Das haben einmal mehr die Studien "Bewerbungspraxis 2013" und "Recruitingtrends 2013" bestätigt, die Monster letzte Woche gemeinsam mit dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt vorgestellt hat. Die Studien attestierten den Arbeitgebern auch Nachholbedarf in Sachen Mobile Recruiting. Ein Thema, das 2013
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BVDW-Studentenbefragung
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 25.02.2013 - 15:00 Uhr
Die meisten Studierenden wollen in einer Agentur durchstarten.
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BVDW
Experimentieren ist out: Gut drei Viertel (78) Prozent der Studierenden im Bereich Medien und Wirtschaft strebt nach dem Abschluss eine Festanstellung an. Trainee-Stellen sind mit 35,2 Prozent deutlich weniger beliebt, Freelancer (10,4 Prozent) und Praktika (8,7 Prozent) eigentlich überhaupt nicht. Die Studentenbefragung, die der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) gemeinsam mit sechs Hochschulen durchgeführt hat, ergibt ein erfreuliches Bild für die Branche: Gut drei Viertel (75,5 Prozent) der 355 befragten Studierenden könnte sicher eher oder voll und ganz vorstellen, in der digitalen bzw. der Online-Branche zu arbeiten. Allerdings: Die Befragung wurde im November 2012 an Hochschulen und Bildungseinrichtungen durchgeführt, die schon eine gewisse Nähe zur Online-Branche haben. Von daher ist eine Affinität zu diesem Bereich eigentlich zu erwarten. Der BVDW wollte mit dieser Studie eruieren, welche Erwartungen Studenten an potenzielle Arbeitgeber der digitalen Wirtschaft haben. Übergeordnetes Ziel der Verbandsstudie ist es, die aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse qualifizierter Arbeitskräfte besser zu verstehen.
Die Studie liefert dafür einige interessant Einsichten:
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HR Barcamp 2013
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 22.02.2013 - 13:45 Uhr
Zufriedenheit am Ende des ersten Tages: Das zweite HR Barcamp, das am 21. und 22. Februar in Berlin stattfand, kam bei den Teilnehmern gut an, wie die Feedback-Tafel zeigt. Die Mischung der Inhalte bot für jeden etwas: Einblicke in neue Technologien, Impulse für neue Ansätze in der Personalarbeit und einfach Tipps und Erfahrungen aus der Praxis. Meine Highlights: Die Session zu Crowdstorming von Jörn Hendrik Ast (Jovoto). Hier diskutierten die Teilnehmer einen neuen Ansatz, wie man in einem Netzwerk - in der Crowd - kreative Ideen einholen kann. Ein Brainstorming in der Masse. Durch ein ausgeklügeltes Anreiz-System kommen so Ideen von vielen Teilnehmern zusammen, wird ein Ideen-Pool zur Verfügung gestellt, der den Rahmen jeder Agentur sprengt. Die große Frage ist, ob die Wertschätzung der Leistung des Einzelnen dabei nicht auf der Strecke bleibt. Allerdings funktioniert ein solcher Ansatz auch intern, wie das Beispiel von Accenture zeigt: Die Unternehmensberatung hat nach Aussage von Alexandra Götze gute Erfahrungen damit gemacht, kreative Prozesse zu öffnen und viele Mitarbeiter einzubeziehen.
Sehr Praxis-orientiert: Die Session zu "internem Marketing"bei der
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HR Bar Camp 2013
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 21.02.2013 - 13:30 Uhr
Guerilla Recruiting - gleich die erste Session auf dem diesjährigen HR Bar Camp in Berlin hatte einen vielversprchenden Titel. Auf Einladung der Organisatoren Jannis Tsalikis (MSL Group) und Christoph Athanas (metaHR-Blog) sind 150 Personaler und Personalmarketer in den Workspace Ahoy Berlin gekommen, um über Trends, Herausforderungen und Lösungen im Personalmarketing zu diskutieren. Gleich die für Bar Camps typische Session-Planung zu Beginn geriet zur echten Herausforderungen. 28 Vorschläge wurden eingereicht - von "der Rolle von HR in agiler Netzwerk-Planung" über Crowdstorming bis hin zur Gestaltung von Stellenanzeigen. Ein breites Spektrum also - und vielversprechend.
Die Guerilla-Recruiting-Session hätte eigentlich Christoph Fellinger, Beiersdorf, halten sollen, der leider krank war. Gute Besserung auf diesem Wege. Wolfgang Brickwedde, Institute for Competitive Recruiting, und Kai Deininger, Eurosearch Consultants haben ihn würdig vertreten und seine kurze Impuls-Präsentation vorgestellt. Anhand zahlreicher Beispiele von Agenturen bis zur Deutschen Telekom zeigte die, wie Unternehmen mit witzigen Maßnahmen zum Beispiel Mitarbeiter der Konkurrenz auf sich
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Aktuelle Studien: Recruiting Trends 2013 / Bewerbungspraxis 2013
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 19.02.2013 - 18:12 Uhr
Professor Tim Weitzel, Universität Bamberg, und Bernd Kraft, Monster, stellten die Recruiting Trends 2013 vor.
Foto: ©
Unternehmen
Viele Arbeitgeber sind noch nicht in der Kommunikations-Realität angekommen. Das zeigt besonders der Umgang mit dem Thema Mobile Recruiting. Laut der aktuellen Studien Recruiting Trends 2013 und Bewerbungspraxis 2013 sagen 44,7 Prozent der befragten Jobsuchenden, dass Unternehmen Apps zur Stellensuche anbieten sollten, 55,2 Prozent fordern dasselbe von Stellenbörsen. Rund fünf Prozent der befragten Unternehmen bieten eine App an, kaum mehr, nämlich gut 6,6 Prozent haben mobil-optimierte Stellenanzeigen. Und das, obwohl bereits knapp ein Drittel aller potenziellen Bewerber via Smartphone nach interessanten Jobs sucht.
Die beiden Studien werden zusammen mit der Studie Recruiting Trends im Mittelstand 2013 jährlich von der Stellenbörse Monster und dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt herausgegeben. Die Studie „Bewerbungspraxis 2013“ erscheint zum zehnten Mal. Die
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Prospective Media Services
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 18.02.2013 - 15:50 Uhr
Prospective Media Services hat ein Büro in Berlin eröffnet und leitet damit die Expansion auf den deutschen Markt ein. Zwar gibt es hierzulande schon einige Personalfachagenturen – aber Prospective will mit ihrer Positionierung als Mediaagentur punkten, die alle fünf Kanäle abdeckt. Damit ist offenbar nicht gemeint, dass die Konkurrenz nicht auch Print, Online, Social Media, Website und Mobile kann. Aber die Schweizer Agentur bietet Kunden eine One-fits-all-Lösung: „Im Unterschied zu herkömmlichen Medienagenturen in Deutschland bietet Prospective ein webbasiertes Multi-Posting-Tool an“, sagt Rico Juchli, Mitglied der Geschäftsleitung bei Prospective Media Services in Zürich. Damit hat die Agentur in Deutschland immerhin schon einen neuen Kunden überzeugt.
Die Prospective-Technologie ermöglicht nicht nur Standard-Anzeigen: Laut Juchli können Kunden neben ihrem Logo auch verschiedene Bilder, farbigen Text, Textblöcke oder sogar Bewegtbild nutzen. Die Verkehrsbetriebe Zürich setzen zum Beispiel auf Videos, die auch auf dem Smartphone ausgeliefert werden. Der Dienstleister hat das Tool, das ursprünglich für den Schweizer Markt eingerichtet war, jetzt EU-tauglich
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