DJS-Leiter Jörg Sadrozinski
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 07.01.2013 - 10:05 Uhr
Jörg Sadrozinski ist seit fast zwei Jahren Leiter und Geschäftsführer an der Deutschen Journalistenschule (DJS). Der Diplom-Journalist war davor Redaktionsleiter tagesschau.de.
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W&V
Die Krise der Verlage geht auch an den Ausbildungsstätten nicht spurlos vorüber. Jörg Sadrozinski, Leiter der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München, sprach mit uns über die Folgen für sein Institut – und für die gesamte Branche, denn seine These lautet: Mehr und mehr Zeitungen könnten in wirtschaftliche Schieflage geraten, wenn sie nicht bereit und in der Lage sind, ihre Geschäftsmodelle und Produktionsbedingungen grundlegend zu ändern. Was wiederum Auswirkungen auf deren Attraktivität als Arbeitgeber haben dürfte.
Herr Sadrozinski, im vergangenen Jahr sorgten die Verlage für wenig positive Schlagzeilen: Prinz, Financial Times Deutschland (FTD) und Frankfurter Rundschau (FR) sind in mehr oder weniger gravierenden Schwierigkeiten oder sogar ganz vom Markt verschwunden. Steckt der Journalismus in der Krise?
Jörg Sadrozinski: Es ist ein Finanzierungsproblem, der Journalismus als solcher ist nicht in Gefahr. Viele Online-Sites bieten ihre Inhalte, und zwar wirklich gute Inhalte, umsonst an. Kein Bäcker würde seine Ware verschenken – aber genau das tun wir.
Wird uns also, Ihrer Einschätzung nach, die Krise auch in diesem Jahr begle
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Unzufrieden mit dem Gehalt und dem Verhalten der Vorgesetzten
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 03.01.2013 - 10:47 Uhr
Xing-CEO Thomas Vollmoeller: 40 Prozent der leitenden Angestellten sind 2013 wechselwillig.
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Xing
Spannende Zahlen aus einer aktuellen Studie von Xing und Forsa: Fast jeder dritte Arbeitnehmer (28%) ist offenbar bereit, 2013 den Job zu wechseln. Leitende Angestellte zeigen ein noch stärkeres Interesse daran, ihre berufliche Situation in diesem Jahr zu verändern; in dieser Gruppe sind 40% wechselwillig. „Dass die Zahlen so eklatant sind, überrascht selbst mich“, sagt Thomas Vollmoeller, CEO bei Xing.
Die meisten Befragten (59%) bemängeln an ihrer bisherigen Arbeitssituation ein zu geringes Gehalt und fehlende Benefits. Jeweils knapp die Hälfte fühlt sich durch das Verhalten der Vorgesetzten und durch eine negative Arbeitsatmosphäre im derzeitigen Umfeld beeinträchtigt. Diese Punkte werden – wenn auch in anderer Reihenfolge – als Antwort auf die Frage angeführt, welche Aspekte bei einem neuen Arbeitgeber am wichtigsten wären. Hier steht die Arbeitsatmosphäre mit 73% sogar noch leicht vor Gehalt und Benefits (70%). Mit etwas Abstand ist für knapp zwei Drittel das Verhalten der Vorgesetzten besonders wichtig. Ein Hinweis, was im Employer Branding betont werden sollte. „Heute kommt kein Unternehmen mehr ohne eine systematische Pflege der Arbeitgebermarke aus“, so
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Recruiting Internet-Branche
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 02.01.2013 - 15:26 Uhr
So sehen Rockstars aus der Online-Szene aus: Stryking Entertainment-CEO Dirk Weyel, Christian Szymanski (CMO) und Wolfe Diener (CFO).
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Stryking Entertainment
Welche Talente braucht die Startup-Szene? Was müssen Absolventen mitbringen und was erwartet sie, wenn sie sich gegen eine Konzern-Karriere und für eine junge Internet-Firma entscheiden? Dirk Weyel steckt mittendrin in der Berliner Online-Welt, er sucht, findet und erfindet seit den Zeiten der New Economy. Sein Lieblingsthema: Computerspiele, Digital Entertainment. Er ist Teilhaber der Social-Media-Agentur Torben, Lucie und die gelbe Gefahr (TLGG) und Shareholder der Digital-Agentur Sugarhigh Publishing – er weiß also, wovon er redet. Der Entrepreneur, Business Angel, Berater und Gründer von Dotcoms wie Frogster (seit 2011 bei Gameforge) oder Stryking Entertainment formuliert zum Thema Nachwuchskräfte eine plakative These: Startups brauchen die Rockstars unter den Uni-Absolventen und Young Professionals. Und sie sollten alles tun, um genau diese Klientel zu finden und zu begeistern.
Seit knapp zwei Jahren sprießen gefühlt beinahe täglich neue Projekte von kreativen Köpfen aus dem Berliner Gründerboden. Der Konkurrenzdruck verlangt den jungen Unternehmen einiges ab, vor allem schnelles und innovatives Denken. Nicht nur von den Geschäftsführern – auch von ihren Mitarbe
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Interview mit Lia Avetisyan, Quisma, zu Frauen in IT-Berufen
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 21.12.2012 - 10:02 Uhr
Ein interessanter Aspekt in den Bemühungen um Nachwuchs: Bislang ist die Frauen-Quote im Online-Marketing relativ gering. Ein Grund: der IT-Bereich gilt als Branche für Nerds, Berufe werden sehr technisch dargestellt. Ein Fehler, so Lia Avetisyan. Die gebürtige Armenierin hat eine internationale Karriere im Digital Business gemacht und arbeitet als Senior Project Manager in der Technologie-Abteilung Quisma. Der Dienstleister für Performance Marketing hat das Thema „Frauen in IT-Berufen“ unter die Lupe genommen und Karriere-Tipps für Frauen erarbeitet. Im Interview mit HRmarketingblog erklärt sie, wie Arbeitgeber ihr Personalmarketing auf die weibliche Zielgruppe ausrichten können. Die sollten vor allem die Darstellung der Branche, ihres Unternehmens – und nicht zuletzt ihrer Jobs überdenken.
Frau Avetisyan, woran liegt es, dass so wenige Frauen den Weg in die Digital-Branche finden? Sind Frauen wirklich weniger Technik-affin als Männer – oder ist das ein Klischee?
Das wahre Klischee wird bereits in frühen Jahren in den Köpfen verankert, wenn Kinder mit geschlechtsspezifischem Spielzeug für Jungs und für Mädchen konfrontiert werden. Dadurch werden Interesse
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Jobstairs-Umfrage zu Mobile
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 19.12.2012 - 15:30 Uhr
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cr_Peter von Felbert
Mobile ist derzeit auch im Personalmarketing einer der wichtigen Trends für das kommende Jahr. Das bestätigt einmal mehr eine aktuelle Umfrage des Job-Portals Jobstairs bei seinen Nutzern. Von 1125 Jobsuchenden haben demnach 58 Prozent schon einmal Stellenanzeigen oder Arbeitgeber-informationen mittels Smartphone oder Tablet abgerufen. Immerhin 7 Prozent haben sich sogar schon mobil beworben. Die Mehrheit von ihnen würde das auch wieder tun. Die kleine Studie zeigt: Wir reden hier nicht über Zukunftsmusik. Mobile ist längst in der Recruiting-Realität angekommen.
Ein Drittel der Befragten gibt sogar mobilen Endgeräten den Vorzug vor Desktop-PC bei der Nutzung von Online-Stellenbörsen, Karriereseiten der Unternehmen und Jobsuchmaschinen. Mobile kommt vor allem bei bestimmten Anwendungen zum Zuge. Bei E-Mail-Benachrichtigungen (78 Prozent) und innerhalb Sozialer Netzwerke wie etwa Facebook, Twitter oder Google+ (62 Prozent) werden mobile Endgeräte bevorzugt. Die Mehrheit der befragten Jobstairs-Nutzer ist laut der Umfrage mit den mobilen Angeboten von Jobbörsen sehr, bzw. eher zufrieden.
Die Zufriedenheit mit dem mobilen Auftritt der Unternehmen fällt mit 42
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Go! 2012: Roundtable von Lead Digital
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 17.12.2012 - 15:19 Uhr
Die Onlinemarketing-Branche hat ein Kommunikations-Problem. Ausgerechnet. Erstens ist das Thema Online-Marketing als Arbeitsfeld kaum definiert und relativ unbekannt. Zweitens ist die Branche sehr breit gefächert, vom Logistik-Bereich bis hin zur Online-Werbung, sodass es gerade dem Nachwuchs schwerfällt, einen beruflichen Einstieg zu finden. Drittens leiden viele Arbeitgeber in diesem Bereich unter dem Image-Problem der Werbebranche – und dass trotz spannender und moderner Jobs. Die Podiumsdiskussion von Lead Digital auf der Messe German Online Marketing (Go) Ende November befasste sich mit der Frage, wie die Unternehmen die Nachwuchsfalle vermeiden. Moderiert von Lead-Digital-Autor Raoul Fischer (2.v.r.) diskutierten (v.l.n.r.) Thomas Mondry, Wahring & Co, Dierk Ladendorff, Service Digitale Arbeit der Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e. V. in Hamburg, Klaus Ahrens (Pilot Hamburg) und Sabine Vockrodt, W&V Job-Network wie Unternehmen sich als Arbeitgeber richtig positionieren können.
Dabei müssen zu allererst die Unternehmen ihre Hausaufgaben machen. Das hat zunächst nichts mit großen Investitionen oder Budgets zu tun. „Es ist besonders auch
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Freelancer-Trends IT 2012
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 14.12.2012 - 11:45 Uhr
2012 im Fokus: Programmierer, Webdesigner und CMS-Manager hatten bundesweit die besten Job-Chancen.
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Team2Venture/Twago
Die gefragtesten IT-Experten des Jahres 2012 waren Programmierer (36%), Webdesigner (22%) und CMS-Manager (10%). App-Entwickler belegen die Plätze vier (iPhone: 9%) und fünf (Android: 6%). Das zeigt eine aktuelle Auswertung, die dem HRmarketingBlog vorab vorliegt. Twago, eine führende europäische Plattform für Cloud Working, hat dafür alle Projekte dieses Jahres analysiert und Ranglisten zu den Technologie-Experten und den nachgefragten fachlichen Anforderungen erstellt. Die Berliner vermitteln seit 2010 Aufträge an Freiberufler mit einem Gesamtvolumen von bislang über 60 Millionen Euro. Die Kunden haben Zugriff auf mehr als 166.000 Freelancer, Agenturen und Experten aus 177 Ländern.
Ein weiteres Ergebnis der Auswertung: Auch beim Know-how ergeben sich Veränderungen zum Vorjahr, besonders was die Entwickler für Smartphone- und Tablet-Apps betrifft. Auf den Plätzen eins bis drei finden sich bei Twago die Web-Development-Skills PHP, HTML und MySQL (siehe Grafik). „Die Nachfrage nach qualifizierten App- und HTML5-Experten ist 2012 noch mal signifikant gestiegen. Dieser Trend wird sich 2013 fortsetzen, zumal der kürzliche Start des
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SHL-Studie zum Talentmanagement
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 13.12.2012 - 10:19 Uhr
Recruiting-Messe der Metro Group: Trotz Initiativen der Wirtschaft liegt Deutschland beim Anteil weiblicher Führungskräfte auf den hinteren Rängen.
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Metro Group
Ein schlechtes Zeugnis stellt SHL, ein internationaler Anbieter von Talentbewertungslösungen, den Human-Resources-Strategen in deutschen Unternehmen aus. „Sie müssen ihre Herangehensweise und ihre HR-Kultur schnell und grundlegend ändern, wenn sie talentierte und motivierte Bewerberinnen für sich gewinnen und leistungsstarke Mitarbeiterinnen halten möchten“, mahnt Oliver Barth, Managing Director bei SHL Central Europe, an. „Weibliche Führungskräfte legen mehr Wert auf Anerkennung und eine angenehme Arbeitsatmosphäre als ihre männlichen Kollegen. Männliche Führungskräfte dagegen streben mehr nach Macht und haben zudem größere Versagensängste.“ Eine Mischung, so Barth, die zu Ineffizienz und Demotivation am Arbeitsplatz führen könne. „Das sollten Unternehmen in ihrer HR-Strategie berücksichtigen“, sagt der Personal-Experte. SHL arbeitet für Kunden wie DHL, Coca-Cola, KPMG und Dell.
Barth begründet mit diesen sogenannten Motivationsfaktoren, warum international mit einem Anteil von 76 Prozent deutlich mehr Männer in Führungspositionen sind als Frauen. In weltweiten Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern sinkt der Frauenanteil signifikant mit wachsender
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IAB Studie zu Selbstständigen
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 12.12.2012 - 12:30 Uhr
Also bitte. In der letzten Ausgabe der W&V (Ausgabe 49/2012) habe ich einen Artikel zum Thema „Zukunft der Arbeit“ geschrieben. Anhand der fiktiven „Wissensarbeiter“ Sarah und Hannes ging es darum, wie wir in hochentwickelten Industrieländern 2020 Arbeiten werden. Der Artikel bezieht sich auf das Ergebnis der Arbeitsgruppe „Neue Arbeit“, die Teil des Internet & Gesellschaft Collaboratory war. Passend dazu liefert jetzt das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung aktuelle Zahlen. In einem Kurzbericht stellen die IAB-Forscher Hans-Dieter Gerner und Frank Wießner eine Erhebung vor, nach der die so genannten Solo-Unternehmer inzwischen die Mehrheit der Unternehmen stellen. Das bedeutet, dass herkömmliche Arbeitsstrukturen zunehmend aufbrechen – nicht unproblematisch für Unternehmen.
Laut Microzensus des Statistischen Bundesamtes hat die Zahl der Solo-Selbstständigen 2000 erstmals die Zahl der Selbstständigen mit Mitarbeitern überflügelt und ist besonders zwischen 2002 und 2005 sprunghaft angestiegen. Das Szenario, dass die „Ohu“ (Maori für Arbeitsgruppe) "Neue Arbeit" des Collaboratorys erarbeitet hat, ist also nicht weit weg
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App „Bertelsmann erleben“
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 11.12.2012 - 16:05 Uhr
Bertelsmann stellt sich vor: im Web und als App.
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Bertelsmann
Bertelsmann erleben. Das Unternehmen, die Sendungen, Bücher, Magazine und Marken des internationalen Konzerns auf einen Blick: Nichts weniger verspricht Bertelsmann den Usern der neuen App. Erhältlich ist sie für iPad und Android-Tablets in Deutsch und Englisch, sie wird regelmäßig aktualisiert. Alle Inhalte sind außerdem über die Website abrufbar. Wir haben uns für Sie ein wenig durchgeklickt und „getoucht“.
Ganz wichtig für’s Employer Branding: die Mitarbeiter-Porträts, ein Klassiker. Die Seite sieht ein wenig aus wie Pinterest. Absicht darf man dabei sicher unterstellen. Denn nicht nur Katarina Rathert, Produktmanager Social Media bei Gruner + Jahr und eine der Porträtierten, bekennt, sie habe keine Angst mehr, Facebook auch mal zu schließen – und sie liebe Pinterest. Selbst CEO Thomas Rabe ist hier zu finden, natürlich im Zentrum platziert. Muss er wohl auch, denn Bertelsmann „soll ein Ort werden, an dem Geschäftsideen und -innovationen Wirklichkeit werden“. Das verpflichtet, nicht zuletzt vor dem Hintergrund jüngster Schelte.
Google-Karte (Vorsicht, Leistungsschutz!), eine Verknüpfung zu Facebook und Twitter, Image-Video, die neuesten Tweets,
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