Personalmarketing in der Kommunikationsbranche
Hans-Gerhard
Kühn
Veröffentlicht am 03.02.2012 - 10:00 Uhr
Employer Branding ist nach wie vor in aller Munde. Schlagwort, Hype, Notwendigkeit und Umsatzchance. Tausend Mal und mehr beschrieben und kommentiert.
Es ist schon erstaunlich, wie der so völlig unerwartet auftauchende Mangel an qualifizierten Mitarbeitern plötzlich durch alle Köpfe, Firmen und Medien geistert. Kongresse, Seminare, Websites, Marktforschung und Studien, Konzepte und Beratungsangebote. Jeder hat Bedarf, jeder bietet etwas an, jeder weiß wie es geht. Eine der führenden Personalberatungsunternehmen bietet ein Konzept mit über ein Dutzend verschiedenen Stufen bzw. Einzelkonzepten an. Ist das Thema wirklich so kompliziert oder lässt sich so am meisten Geld verdienen?
Spannend finde ich die Rollen und Auftritte der Kommunikationsagenturen zu diesem Thema. In zweierlei Hinsicht. Als Anbieter von Dienstleistungen rund um Employer Branding u.ä. und als Arbeitgeber, der seine eigene Dienstleistung nutzen könnte. Es kann der Eindruck entstehen, alle Agenturen können Employer Branding. Denn fast jede Agentur bietet das Thema an. Aber beherrscht sie es auch? Lässt sich eine Arbeitgebermarke wie ein bekannter Markenartikel, ein Premiumfahrzeug, ein Hightech Hersteller
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Führungskräfte müssen zur Untenehmenskultur passen
Judith
Stephan
Veröffentlicht am 02.02.2012 - 13:56 Uhr
Ein gutes Betriebsklima, Diversity sowie eine authentische Unternehmenskultur, dass diese Bedingungen wesentlich zum Geschäftserfolg beitragen, davon sind die meisten Chefs und Personaler fest überzeugt. Aber wie werden diese Begriffe definiert und wie die dafür jeweils passende Belegschaft gefunden?
Die Personalberatung Headsahead, die an den Standorten Düsseldorf und Hamburg aktiv ist, rekrutiert Fach- und Führungskräfte nicht allein nach Qualifikationsmerkmalen sondern zusätzlich auch nach „sozialen Kriterien“. Die Consultants legen bei der Vermittlung besonderen Wert darauf, wie gut Kandidaten zur jeweiligen Unternehmenskultur passen. Der HRmarketingblog hat sich das Prinzip „Best Fit“ von Managing Partner Ralf Kreutzberg erklären lassen.
Was steckt hinter diesem Anspruch und was bedeutet das fürs Recruiting?
Ralf Kreutzberg: Es gibt bestimmte Werte, die den Charakter eines Menschen und auch eines Unternehmens ausmachen. Sie manifestieren sich beispielsweise im Umgang mit Gesprächspartnern, im Umgang mit Problemen und Konflikten, im Kooperations- und Durchsetzungsvermögen. Alles das, was früher unter dem Oberbegriff „Soft Skills“ zusammengefasst wurde, sind
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Komplexes Berufsbild CIO
Dorothee
Rothfuß
Veröffentlicht am 02.02.2012 - 13:13 Uhr
Christer Öberg, CIO bei der schwedischen IT-Beratung Projectplace
Foto: ©
Projectplace
Es geht ihm ein bisschen wie der Ehefrau eines Politikers. In der öffentlichen Wahrnehmung steht der CIO (Chief Information Officer) stets hinter dem CEO (Chief Executive Officer). Auch intern erinnern sich die meisten Kollegen erst an ihn, wenn das Computer-Netzwerk mal wieder spinnt. Dabei werden die Online-Aktivitäten in den Büros immer ausgefeilter und damit wachsen die Verantwortung und der Druck des IT-Chefs. In den vergangenen 15 Jahren hat sich seine Rolle extrem geändert. Technologischer Fortschritt und globalere Ausrichtung machen seine Rolle zunehmend komplexer. Christer Öberg, CIO der schwedischen IT-Beratung Projectplace, plaudert aus dem Nähkästchen.
Umzug in die Cloud. Cloud Computing spart Kosten, reduziert Down-Zeiten und macht die Arbeit flexibler. Obwohl dieser Trend rasch wächst, zögern viele Unternehmen. Sie werden den Schritt aber gehen müssen, um auf Dauer wettbewerbsfähig zu bleiben. Am Anfang sollte der CIO mit seinem Team einige Aufgaben lösen. Die Migration in die Cloud ist kompliziert. Kritische Systeme und Daten wandern in eine ganz neue Umgebung. Danach läuft der Workflow aber für Belegschaft und IT-Abteilung wesentlich reibungsloser.
Soziale
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Ipsos-Umfrage
Dorothee
Rothfuß
Veröffentlicht am 02.02.2012 - 11:33 Uhr
Telearbeit hat rund um die Welt ein positives Image
Foto: ©
Ipsos Deutschland
Home sweet home. Wenn sie nur dürfte, würde die Hälfte der berufstätigen Deutschen ihren Job von zu Hause oder einem anderen Ort aus erledigen. Dies ergab eine Global@dvisor-Studie von Ipsos. Die Marktforscher befragten im Auftrag von Thomson Reuters News Service im Oktober 2011 rund 19.000 Teilnehmer zwischen 16 und 64 Jahren in 24 Ländern zum Thema Telearbeit.
Qua Definitione ist Telearbeit das Arbeiten von zu Hause oder einem anderen Ort per E-Mail, Telefon oder Videotelefonie. Rund ein Drittel der Befragten oder 35 Prozent weltweit nutzt diese Möglichkeit. Große Fans des Home-Office sind offenbar die Inder. 82 Prozent arbeiten regelmäßig auf diese Art, rund ein Drittel (32) wird sogar nur von zu Hause aktiv. Generell scheint das ausgelagerte Büro in Schwellenländern sehr beliebt zu sein: Indonesier (71 Prozent), Mexikaner (58), Südafrikaner (56) und Türken (56) nutzen regelmäßig Telearbeit.
Europa ist bei diesem Thema hingegen noch konservativ. Ganz hinten liegt Ungarn: Lediglich acht Prozent nehmen die Möglichkeit wahr, außerhalb ihrer Arbeitsstätte aktiv zu sein. Wenig innovativ zeigen sich auch die großen Industrienationen Frankreich und Deutschland mit jeweils
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Agenturen als Arbeitgeber
Vanessa
Boysen
Veröffentlicht am 02.02.2012 - 10:00 Uhr
Inzwischen ein Dauerbrenner: Die fehlende Nachwuchs in der Marketing- und Kommunikationsbranche insbesondere in den Agenturen. Besorgte Herren denken laut in Interviews, wie schön es war, als junge Menschen ihnen noch die Bude einrannten. Eine Recruiting-Kampagne jagt die andere. Selbst Agenturen wie Jung von Matt hauen da mal ordentlich einen raus. Das ist alles gut und schön und auch toll ausgedacht.
Aber mal ehrlich: Recruiting-Kampagne? Jeder, der nur annähernd mal gedacht hat “Kommunikationsbranche, das wäre vielleicht was für mich” kennt Jung von Matt und vergleichbare Wettbewerber. Auf den Arbeitgeber an sich muss da nicht aufmerksam gemacht werden. Aber darum geht es ja auch gar nicht, es wird darauf aufmerksam gemacht, dass Stellen zu besetzen sind und man sich doch bitte bewerben soll. Auch diese Information dürfte für den interessierten Studierenden und Absolventen alles andere als neu sein.
Die Zielgruppe enthält sich also nicht der Unkenntnis wegen einer Bewerbung, sondern weil sie einfach nicht so recht will.
Das Argument des steilen Aufstiegs, den Agenturen seit jeher propagieren, hat wesentlich an Glanz verloren. In Zeiten, in denen nach der
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Tipps für die Online-Reputation
Dorothee
Rothfuß
Veröffentlicht am 01.02.2012 - 19:23 Uhr
Reputeer-Geschäftsführerin Melanie Vogelbacher
Foto: ©
2012 reputeer GmbH & Co KG
Jeder hinterlässt Spuren im Netz. Nicht immer sind Äußerungen oder Bilder schmeichelhaft, aber noch Jahre später können solche Altlasten in Suchmaschinen ganz oben auftauchen. Das Online-Image wirkt sich zunehmend auf die Karriere-Chancen aus. Die Reputationsanalysten der erst vor einem Jahr gegründeten Agentur Reputeer durchforsten das Internet nach digitalen Spuren und beraten Führungskräfte bei ihrem Erscheinungsbild auf Google und Netzwerken wie Facebook, Xing oder Twitter. Reputeer-Geschäftsführerin Melanie Vogelbacher gibt Tipps für das richtige Verhalten im Internet.
1. Googeln Sie sich selbst. Mit Suchmaschinen wie Google oder der Personensuchmaschine Yasni bekommen Sie einen ersten Überblick. Welche Personen, Inhalte und Fotos erscheinen, wenn Sie Ihren Namen eingeben?
2. Definieren Sie Ihre Ziele. Wieso wollen Sie Ihre Online-Reputation steuern? Wollen Sie präsenter sein und Reichweite erzielen? Sollen potenzielle Arbeitgeber und Personalberater Sie finden? Waren Sie bisher nur privat online und wollen sich nun von Ihrer beruflichen Seite zeigen?
3. Bitten Sie Freunde oder Bekannte, Sie im Netz zu suchen. Wie suchen andere User Ihren Namen? Finden sie Ihre Onlin
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Focus-Spezial Gehalt und Karriere
Dorothee
Rothfuß
Veröffentlicht am 31.01.2012 - 13:17 Uhr
Foto: ©
Focus Magazin Verlag
„Den Beschäftigten wird künftig einiges abverlangt“, schreibt Focus-Chefredakteur Uli Baur in seinem Vorwort zum neuen Focus Spezial „Gehalt und Karriere“, „sie werden mehr Verantwortung tragen und unternehmerisch denken müssen.“ Deshalb hat die Focus-Redaktion die wichtigsten Trends rund um die Chancen im Job in einem monothematischen Sonderheft zusammengefasst. Es hat eine Auflage von 120.000 Exemplaren und erscheint im Rahmen einer neuen Focus-Spezial-Reihe, die das Nachrichtenmagazin im Herbst 2011 gestartet hat.
Deutschlands Liebling unter den Arbeitgebern darf da natürlich nicht fehlen. BMW-Arbeitsdirektor Harald Krüger erklärt, wie der Autokonzern begabte Berufseinsteiger an sich bindet. So bietet der Münchner Autobauer ein Einstiegsprogramm für Doktoranden: „ProMotion“. Andere Dax-Konzerne wie BASF, Siemens, Deutsche Telekom und E.on finden dagegen Erwähnung wegen ihrer weiblichen Führungskräfte. Margret Suckale, Regine Stachelhaus oder Claudia Nemat gehören immer noch zu einer Minderheit, nämlich zu den sieben Frauen, die derzeit in Dax-Vorständen sitzen.
Die Zukunft der Arbeit, so das Magazin, bestimmen drei Megatrends: zum einen werden Arbeitn
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Interview mit Florian Wurzer, Intel
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 26.01.2012 - 16:49 Uhr
Inter-Sourcing-Specialist Florian Wurzer sieht spannende Möglichkeiten mit Augmanted Reality
Augmented Reality gilt als wichtiges Trendthema, auch im Personalmarketing. Viele Beispiele gibt es indes noch nicht. BMW hat vor Weihnachten ein Beispiel vorgestellt, jetzt startet der Chip-Hersteller Intel einen Versuchsballon: Eine Printanzeige wird über eine mobile Anwendung mit einem Video verknüpft. Der User lädt sich diese App auf sein I-Phone oder Android-Phone. W&V Karriere + Job sprach mit Florian Wurzer, Sourcing Specialist bei Intel, der diesen Ballon zum Start gebracht hat.
Herr Wurzer, warum setzt Intel jetzt auch auf Augmented Reality?
Diese Verknüpfung einer klassischen Print-Anzeige mit einem Unternehmensvideo per Mobile App ist für uns ein wichtiges Projekt, um neue Wege der Zielgruppenansprache auszuprobieren. Es geht nicht einfach darum, einen Technik-Trend aufzugreifen, sondern wir verknüpfen damit handfeste Ziele.
Und die wären?
Zunächst: Aufmerksamkeit in der Zielgruppe! Unsere Bewerber-Zielgruppe ist technikaffin und Innovationen in diesem Gebiet sehr aufgeschlossen. Andererseits entwickelt Intel in Deutschland konkret Plattformen und Chipsets für Tablets und Smartphones und hat deshalb auch einen entsprechend hohen Bezug dazu. Wir hoffen, dass sich
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McKinsey lädt zum Workshop "Next Generation Women Leaders"
Judith
Stephan
Veröffentlicht am 26.01.2012 - 16:38 Uhr
Gender-Entwicklungsland Deutschland – so spötteln oft HRler und Wirtschaftsexperten, wenn sie die geringe Anzahl weiblicher Führungskräfte in Top-Etagen kommentieren sollen. Nicht nur sie, auch Politik und Gesellschaft sind sich zumindest offiziell einig, Frauen müssen systematisch gefördert und intensiver als bisher bei ihrer Karriereplanung unterstützt werden. Vor allem Mentoring-Programme oder der persönliche Austausch auf Augenhöhe zwischen erfahrenen Managerinnen und solchen, die es noch werden wollen, ist sind geeignete Mittel.
Das Thema „Weibliche Führungs-Persönlichkeiten“ ist in diesem Jahr ein Dauerbrenner und steht auf der Agenda vieler Personalkongresse und spezieller Veranstaltungen ganz oben.Ende März lädt erstmalig auch die Unternehmensberatung McKinsey, die bereits seit einiger Zeit in Deutschland erfolgreich den „Women´s Day“ für Beraterinnen und weiblichen Nachwuchs veranstaltet Studentinnen und interessierte Young Professionals zum europaweiten Talent-Workshop nach Paris. Dem HRmarketingblog erklärt Mitinitiatorin Stephanie Eckermann, Partnerin im deutschen McKinsey Büro und dort für das Frauen-Recruiting zuständig, die Ziele und Hinte
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Tipps vom Rhetorikprofi Michael Moesslang
Dorothee
Rothfuß
Veröffentlicht am 26.01.2012 - 11:29 Uhr
Rhetorik-Experte Michael Moesslang
Foto: ©
Reiner Pohl
Es ist nicht einfach, seine Zuhörer vor Präsentationen oder Reden zur Stille zu bändigen und Konzentration einzufordern. Zu verführerisch sind der Smalltalk mit dem Sitznachbarn oder die neuesten News auf dem iphone. Der Präsentationsexperte Michael Moesslang gibt im Rhetorikmagazin Tipps, wie man sein Publikum fesselt, ohne es zu unterdrücken. Der Coach und Redner ist Inhaber des PreSensation Institute in München.
1.) Beginnen Sie nicht, das Publikum zu übertönen. Damit üben Sie Dominanz aus, indem Sie Ruhe befehlen. Das mag zwar in der Sache richtig sein, erzeugt aber keine Sympathie. Die Zuschauer sind noch nicht bei Ihnen, der Beginn der Rede oder Präsentation geht mangels Aufmerksamkeit unter.
2.) Ihre Rede beginnt schon vorher. Es ist einfacher, von einer Person, von einem Gong oder Musik anmoderiert zu werden. Wenn das fehlt oder unpassend wäre, sollten Sie sich vor Beginn nicht auf der Bühne, sondern „off stage“, also dahinter oder im Publikum aufhalten. Zu Beginn gehen Sie dann festen Schrittes in die Mitte der Bühne, stehen gerade, halten den Blick ins Publikum.
3.) Nutzen Sie die Zeit. Sie müssen es aushalten, dass das Publikum eine Weile braucht, um Sie
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