HR Beat 2012
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 01.11.2012 - 15:52 Uhr
Gehalt und flexible Arbeitszeiten sind mit 57 resp. 56 Prozent die meist genannten Anforderungen bei Arbeitnehmern. Weit abgeschlagen dahinter kommen Bildungsmöglichkeiten (40 Prozent), flexible Arbeitsplätze wie zum Beispiel Home-Office (32Prozent), Zusatzleistungen wie Gratis-Verköstigung oder Wäscheservice (28 Prozent), mehr Ferien (25 Prozent). Ein höherer Job-Titel (23 Prozent) und ein Einstellungs-Bonus (21 Prozent) sind am wenigsten gefragt. Das geht aus der internationalen Human-Resource-Studie HR Beat 2012 hervor, die die SAP-Tochter Success Factors durchgeführt hat. Für die Umfrage hat das Forschungsinstitut Dimensional Research 1533 HR-Verantwortliche und Personalmanager in sechs Ländern befragt: Australien, Frankreich, Deutschland, Niederlande, UK und USA. Die Studie bietet spannende Einsichten zu den Einstellungen der Arbeitnehmer, aufgesplittet nach Nationalität, Generation, Geschlecht und Unternehmensgröße.
So sind zum Beispiel flexible Arbeitszeiten bei Niederländern besonders wichtig, bei den Deutschen eher unwichtig. In den US und Frankreich sind Einstellungs-Boni gefragt, in Deutschland und den Niederlanden weniger. Flexible Arbeitsplätze sind Franzosen
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Employer Branding im Mittelstand
Judith
Stephan
Veröffentlicht am 31.10.2012 - 15:51 Uhr
Foto: ©
cr_Klenk & Hoursch
Mittelständler suchen nach ganzheitlichen Personalmarketing-Konzepten, betont Agenturchef Uwe Wache im Interview mit dem HRMarketingblog.
Ist das Thema Employer Branding bei mittelständischen Unternehmen angekommen, und haben diese Firmen die Notwendigkeit erkannt, in diesem Bereich tätig zu werden?
Uwe Wache: Ja, da Thema ist für Mittelständler bedeutend geworden. Zum einen wegen des Fachkräftemangels. Zum anderen, weil große Konzerne über mehr Ressourcen verfügen, um auf ihre Employer Brand aufmerksam zu machen. Hierbei ist von Bedeutung, dass mittelständische Firmen trotz geringerer Größe gerade etwa im Bereich von Fachkräften – Ingenieuren, Designern etc. – um dieselben Kandidaten „kämpfen“. Daher sind sie in besonderem Maße gefordert, geeignete Strategien zu entwickeln, um den Größennachteil wettzumachen. Das gilt übrigens auch für unser eigenes Unternehmen. Klenk & Hoursch konkurriert im Bereich Corporate Communications mit teilweise erheblich größeren Agenturen und muss durch geeignete Maßnahmen sicherstellen, dass Kandidaten unsere Marke wahrnehmen und im persönlichen Gespräch vergleichend bewerten.
Fragen Mittelständler vermehrt
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Multimediale Stellenanzeigen
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 26.10.2012 - 15:00 Uhr
Um im einerlei der Online-Stellenmärkte einen Akzent zu setzen, nutzen inzwischen einige Unternehmen interaktive oder multimedial aufbereitete Stellenanzeigen. Jüngstes Beispiel ist der Mittelständler Stihl, der mit den Motorsägen. Für seine aktuelle Stellenanzeige hat das Unternehmen laut Online-Recruiting.net nicht nur ein innovatives Format entwickelt, das über verschiedene Reiter weiterführende Informationen bietet. Zudem wurden die Mitarbeiter befragt und mit authentischen Aussagen in die Anzeigen einbezogen. Ein aus dem Mitarbeiter-Shooting gestaltetes Video ist ebenfalls integriert. Ziemlich viel Aufwand für eine Stellenanzeige. Lohnt der?
Ja, sagt Stepstone-Geschäftsführer Sebastian Dettmers im Interview mit Gero Hesse, nachzulesen auf dessen Blog Saatkorn. „Mit der „Stellenanzeige Plus“ erreichen Sie den Bewerber in dem Moment, wo seine Aufmerksamkeit für Ihr Unternehmen am höchsten ist – und zwar wenn er sich über eine offene Position in Ihrem Unternehmen informiert“, erklärt Dettmers dort. Mit den umfassenden Möglichkeiten zur Präsentation der Arbeitgebermarke innerhalb der „Stellenanzeige Plus“ versorge ein Unternehmen den
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Stipendien an der DDA
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 25.10.2012 - 15:51 Uhr
Nachwuchs-Onliner, die ins Marketing oder Social-Media-Management einsteigen wollen, werden vom. Bereits seit 2008 fördert der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) die den Nachwuchs in digitalen Berufen, in dem er Stipendien vergibt für die beiden berufsbegleitenden Studiengänge „Fachwirt Online Marketing BVDW“ und „Fachwirt Social Media BVDW“ an der DDA – Die Dialog Akademie. Die Stipendien bestehen in der Übernahme der Studiengebühren für den achtmonatigen Kurs durch den BVDW; Reise- und Materialkosten o.ä. tragen die Stipendiaten selbst bzw. deren Arbeitgeber. Die Bewerbungsfrist startet jetzt und geht bis zum 31. Januar 2013. Der Studienbeginn findet am 15. März 2013 in Köln und im Saarland sowie am 22. März 2013 in Stuttgart und München statt.
Die BVDW-Stipendien bieten dem Nachwuchs einen Zugang zu berufsbegleitenden Studiengängen. Die beiden Weiterbildungsmaßnahmen vermitteln den Stipendiaten einen systematischen Überblick über alle relevanten Disziplinen in den Bereichen Online Marketing oder Social Media. Eine sinnvolle Ergänzung zu diesen Themengebieten bieten zudem Vorlesungen zur Betriebswirtschaftslehre und zum klassischen Marketing.
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HRMC 2012
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 23.10.2012 - 11:52 Uhr
Sonja Königsberg, Leiterin Personalmarketing bei Otto, auf dem HRMC 2012.
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Martin Kroll
„Fach- und Führungskräfte verzweifelt gesucht“ – unter diesem Motto steht der 3. HR Marketing Congress 2012 (HRMC) von W&V und der Agentur Westpress aus Hamm. „Ein Thema, das unter den Nägeln brennt“, wie Westpress-Geschäftsführer Christian Hagedorn in seiner Eröffnungsrede am Vormittag betonte. Deutschland zähle weltweit zu den Ländern mit der geringsten Geburtenrate, hinzu komme der bekannte Fachkräftemangel. Gerade für mittelständische Firmen mit Sitz abseits der großen Städte, ohne allgemein bekannte Consumer Brand und mit überschaubarem Budget sei das ein großes Thema.
Sonja Königsberg, Leiterin Personalmarketing bei Otto, zeigte Möglichkeiten und Chancen eines crossmedialen HR-Ansatzes auf – denn auch die Hamburger hätten Schwierigkeiten, die passenden Mitarbeiter zu finden, jedenfalls in bestimmten Berufsgruppen wie zum Beispiel E-Commerce oder SEO/SEM. „Es geht nicht darum, ein Werbe-Visual auf alle Kanäle hin zu skalieren“, stellte sie klar. Königsberg geht anders vor. Otto definiert zunächst eine Geschichte aus der Personalwelt, ergänzt diese um die beabsichtigte Aussage und erstellt dann um diese Geschichte herum inhaltliche Ansätze
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Videos im Personalmarketing
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 22.10.2012 - 15:30 Uhr
Charles Schmidt, Krones, beim HRMC 2011
Foto: ©
Martin Kroll
Videos – nach Einschätzung vieler Experten eines der Themen, die im Personalmarketing eine immer wichtigere Rolle spielen. Anfang Oktober hatte der Personalmarketingblog von Lutz Altmann einen interessanten Einblick in die Strategie der Techniker Krankenkasse gegeben. Auf dem Human Resource Marketing Congress (HRMC), der am morgigen Dienstag in München stattfindet, wird Charles Schmidt, Social Media Officer bei Krones, versuchen, die Teilnehmer von dem Thema zu begeistern. Im Interview mit hrmarketingblog erklärt er, inwiefern Videos der klassischen Personalkommunikation neuen Pep geben können.
TÜV Rheinland, die Verkehrsbetriebe in Zürich, die Techniker Krankenkasse – und nicht zuletzt natürlich Krones: Einige Unternehmen haben inzwischen im Personalmarketing Videos am Start. Wo sehen Sie die Stärke dieses Mediums?
Filme machen das Unternehmen erlebbar und greifbar. Bewerber bekommen fast „hautnahe“ Einblicke. Das kann unbewusst so manche Frage beantworten, zum Beispiel „Sehe ich mich selbst dort, gefällt mir das?“. In vielen unserer Filme stellen die Mitarbeiter selbst ihre Abteilung vor, erzählen über Aufgaben, berufliche Vorausset
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Neues Arbeitgeber-Ranking von Focus und Xing
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 18.10.2012 - 15:45 Uhr
Noch ein Arbeitgeber-Ranking: Das Nachrichtenmagazin Focus und das Business-Netzwerk Xing suchen gemeinsam den besten Arbeitgeber in Deutschland. Dafür führende die Partner gemeinsam mit Statista eine Untersuchung bei Xing-Mitgliedern durch. „Das Besondere an diesem Ranking ist, dass es gewissermaßen von unten kommt: Arbeitnehmer bewerten ihre Arbeitgeber – und zwar anonym! Damit bekommen Jobsuchende oder andere Interessenten eine neutrale Informationsquelle, um einen Arbeitgeber besser einzuschätzen zu können. Für Unternehmen ist das ein klares Feedback zu ihren Qualitäten als Arbeitgeber“, erklärt Marc-Sven Kopka, Pressesprecher bei Xing. Die Veröffentlichung der Rankings ist für das erste Quartal 2013 geplant.
Der Unterschied zu Bewertungsplattformen wie Kununu: Die Mitarbeiter müssen nicht von selber aktiv werden und eine Bewertung angehen, sondern sie werden angesprochen. Die Aktivierungsrate dürft entsprechende höher sein. Der Unterschied zu Rankings wie den „Mitarbeiter-Champions“ des Marktforschungsinstituts Forum in Mainz: Unternehmen müssen nicht dafür zahlen, bewertet zu werden. D.h. der Ausschnitt ist größer. Allerdings sieht es so aus, dass die
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Jobstairs launcht neuartige I-Pad-App
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 17.10.2012 - 15:30 Uhr
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Und darum hat Jobstairs Altes mit Neuem verknüpft und bringt zukünftig ein E-Magazin mit aktuellen Stellenanzeigen heraus. Auf der kostenlosen I-Pad-App „Jobsweekly“ können Jobsuchende und weitere Interessenten die aktuellen Stellen auf Jobstairs durchblättern wie im Stellenmarkt einer Tageszeitung. Auch für die Anzeigenkunden ist der Service kostenlos: Die mobile Anwendung lädt automatisch alle Anzeigen hoch, die in der aktuellen Woche geschaltet wurden. Dabei handelt es sich eben nicht um eine weitere Job-App, wie man bei Jobstairs betont. „Ein E-Magazin für Jobs gab es bisher nicht“, so Carsten Franke, Sprecher von Jobstairs: „Jobs Weekly ist eine Innovation unter der mobilen Stellensuche.“
Diese I-Pad-App soll die Leser bei den Gewohnheiten aus der Tageszeitung packen, allerdings in dem praktischeren kleinen und interaktiven Format auf dem I-Pad. Ob am Frühstückstisch oder unterwegs – Leser blättern durch die Stellenanzeigen und können sie direkt markieren. Interessiert sie ein Stellenangebot, kommen sie durch einen Klick auf die Unternehmens-Webseite und können sich dort ohne Umwege bewerben – vorausgesetzt das
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Recruiting Next Generation
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 16.10.2012 - 14:00 Uhr
„Recruiter NG“ steht für Recruiter Next Generation. Das Thema beschäftigt derzeit die Verantwortlichen in Personalmarketing und Recruiting. Auf dem Praxisseminar Recruiting 2013 von Cyquest im September und auf der Social Media Recruiting Conference 2012 von Atenta im Oktober erläuterte Robindro Ullah, Leiter Personalmarketing Süd der Deutschen Bahn, wohin sich der Job entwickelt und was von Recruitern zukünftig erwartet wird. Bei Intel zieht man schon Konsequenzen aus der Entwicklung der letzten Jahre und fasst klassische Recruiter mit Sourcing-Spezialisten in einem Jobprofil zusammen: Talent-Advisor sollen zukünftig als Ansprechpartner für die Personaler übergreifend alle Facetten des Personalmarketing und Recruiting abdecken. Rose Salazar, Germany Staffing Talent Advisor Lead bei Intel, erklärt warum.
Frau Slazar, was hat Intel dazu bewogen, die beiden Bereiche Recruiting und Sourcing zusammenzufassen?In der heutigen Zeit wird eine strategische und intelligente Suche nach Arbeitnehmern immer bedeutender. Dies trägt den Entwicklungen des Arbeitsmarktes Rechnung, welcher bei den sehr gut und spezialisiert ausgebildeten Arbeitssuchenden immer enger wird. Vielen
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Social Media Recruiting Conference 2012
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 11.10.2012 - 15:30 Uhr
Foto: ©
Torsten Schaper, konferenzfotograf.de
Der Besuch in Hamburg hat sich gelohnt. Nicht nur, weil die Sonne lachte und die Hansestadt sich von ihrer besten Seite zeigte. Die Social Media Recruiting Conference 2012 (SMRC 2012, Twitter: #smrc) bot einige interessante News zu den Themen Social-Media- und Mobile-Recruiting und jedenfalls die Möglichkeit, im persönlichen Austausch viel Hintergrundwissen einzusammeln. Eine echte Überraschung bot die Vorstellung des Video-Portals Watchado, das demnächst in Deutschland durchstarten will. Eher mager war die Präsentation des neuen Xing Talent Managers: Vier Charts zum Thema ansonsten viel Werbung für die Business-Plattform.
Ein erstes Highlight setzte Jan Kirchner, Geschäftsführer des Dienstleisters Atenta und Blogger (Wollmilchsau). Er präsentierte erste Ergebnisse der frisch gebackenen Facebook-Recruiting-Studie 2012. Wie viele Social-Media-Studien liefert auch diese ein eher ernüchterndes Bild. Die Auswertung von 281 Facebook-Unternehmenspages ergab zum Beispiel, dass nur 45 Prozent mit den Nutzern in den direkten Dialog einsteigen und auf Postings reagieren. Wirklich zu wenig für eine Plattform, auf der Kommunikation der Dreh- und Angelpunkt ist. Weitere Vorträge
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Social Media