Jobprofile: Kommunikationsbranche sucht Spezialisten mit Marketing- und IT-Know
Judith
Stephan
Veröffentlicht am 31.08.2012 - 15:02 Uhr
Vor allem im Kommunikations-Business, wenn beispielsweise Aufgaben in Marktforschung, Mediaplanung und Kreation erledigt werden sollen, sind Spezialisten gefragt, die einerseits etwas von Marketing und Kommunikation aber andererseits auch etwas von IT- und Computertechnik verstehen. Über die Suche nach diesen "Symbionten" sprach der HRmarketingblog mit Herbert Frohne, Geschäftsführer Executive Search bei von Rundstedt.
Wer ist der IT-Experte mit Management-Skills, der auch komplizierte Daten-Themen an alle rüberbringen kann?
Herbert Frohne: Noch ist es oft so, dass Management-Positionen traditionell von Dual-Qualifizierten Profis besetzt werden. Diese kommen in der Regel von der Universität und haben beide Aspekte – IT und Marketing – studiert und haben bereits berufliche Erfahrung gesammelt – z. B. als Marketing-Manager mit Informatik-Background.
Wie heißen die Fachleute, die gefragt sind?
Frohne: Die Titel sind hier noch unterschiedlich. Vom Community-Manager über den Social Media-Manager bis hin zum Referent Öffentlichkeitsarbeit mit Schwerpunkt Social Media, reichen hier die Stellenangebote. Inhaltlich müssten Bewerber genau in die Stellenausschreibung schauen,
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Serie: Azubis reden Klartext!
Niklas
Barning
Veröffentlicht am 29.08.2012 - 15:40 Uhr
Neulich fragte mich mein Vater, warum denn manche Webseiten auf dem iPad so unscharf dargestellt werden, dass es oft beim Surfen im Internet stört.
Mir fiel schlagartig auf, wie viele Webseiten auf dem iPad meiner Eltern unscharf und pixelig sind. Ich selber besitze kein Gerät mit Retina-Display und bekomme somit nicht viel von der aktuellen Situation mit. Doch wenn sich selbst mein Vater an diesen nicht optimierten Seiten stört, wie hoch ist denn die Zahl der iPad-Besitzer, die sich über solche Seiten ärgern? Oder anders gefragt: Wie viele Kunden verlassen den pixeligen Online-Shop? Wir stehen wieder an der selben Stelle wie vor ein paar Jahren, als manche Webseiten auch eine für mobile Geräte optimierte Version anboten. Manche hielten das für Quatsch und haben bis heute keine, oder nur eine sehr schlechte Lösung für ihre mobilen Besucher. Heute müssen wir uns fragen, ob wir nicht eine für Retina-Displays angepasste Version der Seite anbieten sollten, da es immer mehr Hersteller von Smartphones, Tablets, Laptops und Desktop-Computern geben wird, die Produkte mit hochauflösenden Displays anbieten. Eine große Aufgabe für Online-Shops mit einer riesigen Produktpalette, da
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Gastbeitrag der Rechtsanwältin Nina Diercks
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 27.08.2012 - 15:15 Uhr
Nina Diercks, M.Litt (University of Aberdeen), ist Rechtsanwältin und Herausgeberin des Social Media Recht Blog. Der Name ist Programm und so berät sie auch in der täglichen Arbeit in allen Bereichen des Social Media Rechts. Die Kanzlei ist unter http://www.socialmediarecht.de/zu erreichen.
Wie kommt es, dass im HRmarketingblog ein Artikel zu Zitaten zu finden ist? Aus aktuellem Anlass: Der HRmarketingblog greift selbst dann und wann rechtliche Aspekte rund um Social Media auf. Zuletzt ging es dabei um Social Media Guidelines und die Frage, wie Unternehmen mit Facebook & Co. intern umgehen sollten. Der Autor des Artikels „Guidelines lösen nicht alle Probleme“ selbst ist natürlich kein Jurist, sondern Journalist. Als solchem ist ihm selbstverständlich bekannt, dass fremde Texte nicht einfach kopiert werden dürfen. So zitierte er aus dem Artikel, der ihn zu seinem eigenen Blogbeitrag inspirierte, benannte die Urheberin und verlinkte zur ursprünglichen Quelle. Grundsätzlich absolut richtig. Schließlich steht auch im Gesetz, dass fremde Texte zitiert werden dürfen.
Doch warum ließ sich ich mich dann zu dem Artikel „Aus aktuellem Anlass: Der Praxisfall zum
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Schlagworte:
Social Media
Arbeitsmarkt Werbung
Judith
Stephan
Veröffentlicht am 24.08.2012 - 14:45 Uhr
„Neben guten Kreativen brauchen wir Digitalstrategen, Online-Planer sowie Performance- und Mobile-Experten.“ Mit dieser Wunschliste antwortet fast jeder Recruiter der Branche auf die Frage nach dem aktuellen Stand. Zwar ist die Quote der Jobangebote im ersten Halbjahr 2012 insgesamt um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken, wie die aktuelle Stellenmarktanalyse des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft belegt. „Die nachlassende Suche nach Werbefachexperten spiegelt die anhaltend flauen Investitionen in massenmediale Werbung wider“, lässt der ZAW verlauten. Dennoch zählte der Berliner Hauptverband in den vergangenen Monaten noch 2172 offene Positionen, die in Online-Diensten, Werbefachpresse und Tageszeitungen ausgeschrieben wurden. Meist werden Fachleute für die organisatorische und inhaltliche Steuerung von Kampagnen gebraucht. Oder anders gesagt – unvermindert wird nach Account-Managern, Artdirektoren, Textern, Mediaberatern und Projektmanagern gefahndet. Selbst die anhaltend flaue Entwicklung bei den Werbeinvestitionen und die akute Euro-Erise stoppen diese Nachfrage nicht. Zu groß ist die Not der Kommunikationsszene, ihre Reihen um Allrounder mit
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Recruiting auf Second Life
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 23.08.2012 - 14:21 Uhr
Ein spannender Case, den mit Hanno Tietgens vom Büro X Media Lab da erzählt hat. Der TÜV Nord, schon seit einigen Jahren in Second Life präsent, nutzt die virtuelle Welt auch für Weiterbildungsmaßnahmen und Workshops. Die Vorteile liegen auf der Hand: „Das spart dem Unternehmen Reisekosten in erheblichem Ausmaß und es erleichtert das Arbeiten“, erklärt Hanno Tietgens, der das Projekt begleitet hat. In der virtuellen Welt stehen andere Möglichkeiten zur Verfügung, Zusammenhänge zu visualisieren und darzustellen. Und es bietet Chancen im Talent Relationship Management – gerade für Unternehmen, die Nachwuchs im Bereich IT und Programmierung brauchen.
Eine Dokumentation des Scond-Life-Anbieters Linden Lab, stellt dar, wie ein Absolvent der Hochschule Wismar seine Diplomarbeit in einer Mixed-Media-Präsentation verteidigt: Live in Rostock und in Second Life. Vielleicht sollte man besser von einer „Mixed-Reality-Präsentation“
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Human Resource Marketing Congress
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 20.08.2012 - 15:30 Uhr
Foto: ©
Westpress Werbeagentur
Der Mangel an Fach- und Führungskräften ist greifbar. Laut einer VDI-Studie sind mehr als 100.000 Ingenieurstellen in Deutschland derzeit unbesetzt. Im vergangenen Jahr, so heißt es, habe die heimische Wirtschaft dadurch acht Milliarden Euro verloren. Eine Umfrage des BVDW unter ihren Mitgliedern hat gezeigt: Die Nachfrage nach Professionals mit Berufserfahrung ist mit 87,1 Prozent der Befragten sehr hoch, allerdings sehen 56,4 Prozent in drei Jahren große, bzw. sehr große Schwierigkeiten hier die passenden Leute zu finden. „Gerade mittelständische Unternehmen haben derzeit ein Problem, ausreichend qualifizierte und zum Unternehmen passende Mitarbeiter an Land zu ziehen“, sagt Christian Hagedorn, Geschäftsführer der Westpress Agentur für Personalmarketing.
Der Human Resource Marketing Congress 2012 (hrmc), der am 23. Oktober 2012 zum dritten Mal in München stattfindet, greift dieses Problem auf. Die Referenten erläutern, wie Unternehmen die passenden Bewerber finden, welche Crossmedia- und Recruiting-Strategien sich anbieten und wie klassische und soziale Mediakanäle erfolgreich eingesetzt werden können. Unter dem Dachthema „Fach- und Führungskräfte
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Eine Kunden-Kampagne mit Employer-Branding-Aspekt
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 16.08.2012 - 15:15 Uhr
Mit der Facebook-Aktion „Lass Lars laufen“ schlägt Buddybrand gleich zwei Fliegen mit einer Klappe (siehe auch W&V, 33-2012. Natürlich ist das eigentlich eine Aktion für den Kunden Energizer Deutschland, der am 29. September in Köln den Energizer Night Run veranstaltet. Aber: Die Aktion hat für Buddybrand auch einen Employer-Branding-Aspekt. „Lars“ ist nämlich Lars Kranhold, einer der vier Agentur-Chefs. Und der wird hier öffentlich fit gemacht, um den Night Run durchzustehen. Mit „Lass Lars laufen“ hat Buddybrand nicht nur eine Story entwickelt, die sich viral verbreiten und Energizer Deutschland mehr Fans zuführen soll. Sie könnte auch auf die Agentur selber und deren Arbeitgeber-Image einzahlen.
Sein Lauftraining dokumentiert er in einem eigenen Video-Blog, kommentiert von den eigenen Mitarbeitern und den Fans. Jeder neue Fan der Aktion beschert ihm dabei weitere 100 Meter für sein Lauf-Pensum. Schafft er das nicht, soll er im rosa Ballerina-Dress beim Night Run starten. Buddybrand positioniert sich damit auch als Arbeitgeber bei einer Social-Media-affinen Zielgruppe. Die Agentur spricht zudem ein wichtiges Thema an: Work-Life-Ballance.
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Neue Studie zu Facebook-Viralität
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 14.08.2012 - 15:15 Uhr
Welche Inhalte funktionieren eigentlich auf Facebook? Eine Studie der Fachhochschule Joanneum in Graz mit der Agentur VI Knallgrau in Wien versucht so etwas wie ein Benchmarking für Facebook-Postings im deutschsprachigen Raum. Dafür haben die Partner 2324 Posts von über 100 Facebook-Seiten ausgewertet – je zur Hälfte aus den Bereichen Consumer-Marken und Handel. Das Kriterium war dabei die so genannte Viralität von Postings, dafür haben die Partner eine eigene Formel entwickelt. Die einzelnen Ergebnisse sind interessant – allerdings hat der ein oder andere Social-Media-Experte auch kritische Anmerkungen und verallgemeinern sollte man das nicht.
Mit der Formel Like+Shares+Kommentare geteilt durch die Anzahl der jeweiligen Fans wurde für die Studie die Viralität einzelner Kommentare gemessen. Der durchschnittliche Viralitäts-Faktor beträgt demnach 0,23 Prozent. Spannend finde ich folgende Ergebnisse: Die Posts von Unternehmen, die nur alle drei Tage etwas veröffentlichen, erreichen eine höhere Viralität als solche von Firmen, die mehrmals täglich posten (siehe Grafik oben). Am meisten Viralität erreichen Postings am Sonntag – und solche, die Umfragen enthalten. Ein
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Schlagworte:
Social Media
Neue Berufe in Social Media
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 13.08.2012 - 15:40 Uhr
Ein interessantes Fund-Stück. So hat der W&V-Chefredakteur Jochen Kalka vergangenen Woche auf seinem jok-blog unter der Überschrift „Skurrile Jobs zu vergeben“ über eine seltsame Stellenanzeige berichtet. Die Stadt Winnenden suchte „eine/n Nachfolger/in“ . Erst genaueres Hineinlesen brachte zutage, dass es um den Job eines Werkstattleiters in einer Senioren-Werkstatt ging. Was hier wohl unfreiwillig bei der Anzeigen-Gestaltung missglückt ist, ist in der Digitalen Wirtschaft hingegen Gang und Gebe. Ganz ernst gemeint. Da werden Berufe mit den bizarrsten Titel etikettiert.
Tatsächlich fragt man sich bei manchem der Job-Titel für neue Berufe im Bereich Digitale Wirtschaft, ob sie nicht vielleicht doch während einem LSD-Trip entstanden sind. Auch bei der Recherche für unsere Job-Profile, die seit einiger Zeit im Digital-Magazin Lead Digital erscheinen, stoßen wir immer wieder auf die seltsamsten Bezeichnungen. Der Marketing Stratege Sam Fiorella hat in seinem Blog die verrücktesten Job-Titel im Social-Media-Bereich zusammengetragen – eine Liste, die den Lesern des hrmarketingblogs nicht vorenthalten werden soll. Vielen Dank an den Kollegen, der das gefunden
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Antwerpes führt Robojob ein
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 10.08.2012 - 15:45 Uhr
Was für eine verrückte Idee. Wer sich für einen IT-Job bei Antwerpes interessiert, kann seit August auf virtuelle Weise bei der Agentur reinschnuppern. Über Skype können sich interessierte Fachkräfte auf ein I-Pad „beamen“, das einem Roboter als Kopf dient. Der Roboter steht in der Agentur – und mit seiner Hilfe können die Interessenten sich in den Räumen bewegen, die Mitarbeiter kennenlernen und einfach live die Arbeitsatmosphäre erleben. Umgekehrt wird allerdings auch ein Schuh draus: Die Agentur lernt den Interessenten kennen und kann ihn schon einmal virtuell an Probearbeiten setzen. Echt spacig.
Die Idee kam von Agentur-Gründer Frank Antwerpes persönlich. Und das Ganze ist als Recruiting-Aktion gedacht: Robojob soll Barrieren abbauen und Nachwuchskräfte an die Agentur heran führen. „Qualifizierte Arbeitskräfte und Hochschulabsolventen im IT-Bereich möchten möglichst unkompliziert bei potenziellen Arbeitgebern reinschnuppern. Mit dem Robo Job bieten wir ihnen bei Antwerpes eine innovative und leicht umsetzbare Möglichkeit einer ersten Kontaktaufnahme“, erklärt Rouven Schäfer, Leiter Human Resources Management bei Antwerpes.
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