| | von Petra Schwegler

FDP Liberté: Wie eine Facebook-Gruppe zum liberalen Kreativpool wird

Was Anfang des Jahres als Facebook-Kampagne von FDP-Mitglied und Kommunikationsberater Hasso Mansfeld begonnen hat, wächst sich zum Kreativpool der Liberalen aus.

 

Der mittlerweile eingetragene Verein FPD Liberté steht hinter einer Facebook-Gruppe, die die jüngst beschlossenen 101 Freiheitsthesen der FDP in Bilder fassen möchte – auch das ein demokratischer Akt, immerhin werden die Motive von allen gesucht und in der rund 100 Mitglieder umfassenden Gruppe zur Abstimmung gestellt. Für jeden Abschnitt der Freiheitsthesen wird ein passendes Motiv gesucht. Laut Mansfeld sind in den vergangenen Wochen schon rund 300 Motive in den sozialen Ring geworfen worden. Dort würde eifrig darüber diskutiert, weiß Mansfeld zu berichten. „Ein bebildertes Parteiprogramm – das hatte noch keiner“, freut er sich.

Der Bingener FDP-Mann Mansfeld spricht von einem „Kraftakt“, den FDP Liberté stemme. „Die Ergebnisse sollen zusammengefasst und dokumentiert werden“, so der Kommunikationsberater. Das Ganze passiert aber nicht fernab von der Parteispitze in der Basis der FDP – so fing es mit FDP Liberté an. Die Partei sei in das Projekt eingebunden, die Arbeit des Vereins habe sich inzwischen professionalisiert. Neben der Facebook-Seite, die mittlerweile mehr als 2000 Freunde zählt, gibt es längst eine eigene Homepage. Es wird getwittert. Immer mehr Sender sind bei den diversen Landtagswahlen in diesem Jahr auf die „Piraten“ der FDP und ihre Werbemotive für die Gelben aufmerksam geworden. Zu gern haben sich auch die Top-Leute der Partei aus dem Pool bedient.

FDP Liberté: Wie eine Facebook-Gruppe zum liberalen Kreativpool wird

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