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Coca-Cola-Automaten-App:
Japan: Innige Beziehung zum Getränkeautomaten

Coca-Colas japanische Kaffee-Marke Georgia will sich aus dem Automateneinerlei abheben: Die Käufer sollen eine Beziehung zu "ihrem" Automaten aufbauen.

Text: Susanne Herrmann

25. Februar 2014

Kaffee nicht nur aus der Dose, sondern auch aus dem Automaten: Das ist hierzulande nur bedingt ein Verkaufsschlager, in Japan aber schon. Und weil es dort Automaten an jeder Ecke und für beinah alles, passt Coca-Cola auf, dass seine Marken nicht untergehen. In Japan verkauft der Brausekonzern die Dosenkaffee-Marke Georgia (zu 70 Prozent über Automaten). Und will gern mehr davon verkaufen. Das geht über eine gute Kundenbeziehung - und darum entwickelte der Konzern folgerichtig eine App, die die Beziehung des Kaffeetrinkers zu seinen Lieblingsautomaten intensiver und persönlicher gestaltet. So soll der Automat zum Café werden, quasi.

Der japanische Mann, so die Theorie, kauft sicher noch mehr Georgia, wenn ihm freundliche Kaffeeverkäuferinnen einen schönen Tag wünschen und ihn für die harte Arbeit loben. Das soll die App "Hanaseru-Jihanki Georgia" (Georgia, der sprechende Kaffeeautomat) erreichen. Die funktioneirt so: Der Benutzer sucht sich in der App eine von sechs Frauen aus, die ihm künftig Textnachrichten schicken - die drehen sich hauptsächlich um Kaffee und Entspannung, aber dabei kann es schon mal ums Wetter oder um die Arbeit gehen. "Du hast heute so hart gearbeitet", kann das Fräulein dann zwitschern, "lass es mal ruhiger angehen." Oder "Schönes Wetter heute!" Verknüpfen kann der User sein Profil mit seinen meist frequentierten Automaten, die ihn dann begrüßen, wenn er in ihrer Nähe ist. Je öfter er dort einkauft, umso inniger wird die Beziehung, weil die App die Kontakte dazu nutzt, den Kunden besser kennenzulernen.

Die sechs virtuellen Kaffeetanten bezeichnet Georgia als Coffeeshop-Manager. Ihre Fotos basieren auf bekannten Japanerinnen, zum Beispiel der 21-jährigen Wetterfee Aoi Tamagi. Laut "Tokyo Times" ist die Automaten-App ein Erfolg: In Google Play Japan belegte sie den ersten Platz der App-Downloads der Katergorie Unterhaltung. Die Agentur, die dahintersteckt, ist Dentsu, Tokio.


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Autor: Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.


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