Rassismus-Vorwurf:
Madonna: Werbung mit einem peinlichen Fehltritt
Die Pop-Diva greift mal wieder zu Provokationen, um ihr neues Album zu promoten. Als Rassismus-Vorwürfe laut werden, entschuldigt sie sich - und macht trotzdem mit der Masche weiter.
US-Popstar Madonna ist einiges Ungemach gewöhnt, wenn es um ihre Selbstvermarktung geht. Auch mit den neuesten Provokationen rund um ihr neues Albums "Rebel Heart" macht sich die 56-Jährige keine Freunde. Ein Shitstorm ist entbrannt. Auf ihrem Instagram-Account zeigt sie bearbeitete Bilder von Martin Luther King, Nelson Mandela und Bob Marley, deren Gesichter von Fesseln zusammengeschnürt sind. Fans haben ihr vorgeworfen, sie verbreite rassistische Inhalte.
Zwar hat sich Madonna für diese Bilder auf Facebook offiziell entschuldigt. Sie selbst sei für diese Montagen, die immerhin sowohl auf Facbeook als auch bei Instagram auf ihrem offiziellen Account laufen, nicht verantwortlich, die hätten Fans erstellt. Die werbeträchtigen Provokationen allerdings stellt sie nicht ein und postet fröhlich weiter Bilder von "Rebel Hearts", deren Konterfeis in Fesseln liegen: u.a. John Lennon und Prinzessin Di. Auch sie seien, sagt die Sängerin, rebellische Herzen.
Yes Princess Diana was. ❤️#rebelheart! Anyone who fights for freedom is a ❤️#rebelheart pic.twitter.com/GDH6W6NFPC
— Madonna (@Madonna) January 3, 2015
Das neue Album soll am 10. März erscheinen, allerdings sind nach einem Hackerangriff bereits erste Songs davon im Netz aufgetaucht. Das Cover zeigt die Pop-Ikone ebenfalls mit verschnürtem Gesicht.