Zynga startet einen Emanzipationsversuch. Es soll auch ohne Facebook gehen.
Zynga startet einen Emanzipationsversuch. Es soll auch ohne Facebook gehen. © Foto:Zynga

| | von Katja Schönherr

Zynga startet eigene Spiele-Plattform

"FarmVille" und "CityVille" lassen sich bald auch außerhalb von Facebook oder anderen sozialen Netzwerken spielen. Der Entwickler Zynga hat angekündigt, eine eigene Plattform für Online-Spiele zu lancieren.

Zyngas Plattform startet in den nächsten Tagen und bietet zunächst fünf der populärsten Titel an: Neben "CastleVille" und "CityVille" sind das "Words with Friends", "Zynga Poker" und "Hidden Chronicles". Computernutzer können dort zudem miteinander kommunizieren und neue Spielpartner finden. Auch externe Entwickler sollen die Plattform später nutzen dürfen.

Mit dem Schritt versucht sich Zynga, von Facebook abzunabeln. Bislang kommen die meisten der Spieler aus dem weltgrößten sozialen Netzwerk. Umgekehrt steuerte Zynga zuletzt immerhin zwölf Prozent zum gesamten Facebook-Umsatz bei. Facebook bekommt einen Anteil, wenn die Nutzer etwa bei der Bauernhof-Simulation "FarmVille" virtuelle Güter kaufen.

Neben Facebook ist Zynga mit seinen Spielen auch bei Google+, MySpace, Yahoo sowie auf mobilen Geräten wie dem iPhone, dem iPad oder den Android-Smartphones vertreten. Zynga war erst im Dezember an die Börse gegangen und hatte zuletzt einen hohen Verlust geschrieben, unter anderem wegen gestiegener Entwicklungsausgaben.

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