Sollte jemand die Geschichte mit der Garage geglaubt haben, liefert das nächste Video die Auflösung: "Um das führende digitale Medienunternehmen zu werden, muss man nicht in einer Garage in Kalifornien begonnen haben. Aber hinfahren kann man ja mal", heißt es in dem nächten Clip. Darin sieht man Manager des Konzerns auf einer Art Klassenfahrt ins Silicon Valley, inklusive Mehrbett-Zimmer und Reisebus.

Zuletzt erklären Jens Müffelmann und Ulrich Schmitz die Veränderungen des Unternehmens hin zu einem digitalen Medienhaus. Sie verwenden dazu Fußball-Metaphern und Tipp-Kick-Figuren. Dazwischengeschnitten versucht sich Mathias Döpfner, der nach eigenen Angaben von Fußball nichts versteht, an der gleichen Aufgabe. Allerdings nutzt er das Bild einer Jazz-Band.

Ein weiterer Schritt bei der Transformation hin zu einem digitalen Medienunternehmen soll auch der neue Medien Campus im Zentrum von Berlins ein. Dafür lobt Axel Springer einen Planungswettbewerb aus. Mathias Döpfner hat am Montag, 27. Mai 2013, Vertretern von rund zwanzig Architektenbüros im Axel-Springer-Haus in Berlin seine Vision des Bauprojekts vorgestellt und sie über die weiteren Ausschreibungsschritte des Wettbewerbs informiert. Der Axel Springer Campus soll auf dem Grundstück "Lindenpark" in direkter Nähe zur Konzernzentrale entstehen und Platz vor allem für die digitalen Angebote des Unternehmens bieten.

Das Gebäude soll der Frage nachgehen, was ein Büro in einer mobilen Arbeitswelt bedeute, erklärt Döpfner. Das Projekt rücke die bisher in der Peripherie angesiedelten digitalen Tochterunternehmen ins Zentrum des Unternehmen, so der Vorstandsvorsitzende.


Autor:

Franziska Mozart
Franziska Mozart

arbeitet als freie Journalistin für die W&V. Sie hat hier angefangen im Digital-Ressort, als es so etwas noch gab, weil Digital eigenständig gedacht wurde. Heute, wo irgendwie jedes Thema eine digitale Komponente hat, interessiert sie sich für neue Technologien und wie diese in ein Gesamtkonzept passen.