Ende Februar gab es außerdem 325 Abonnenten, die für ein Jahresabo von Rhein-Zeitung.de 5,90 Euro monatlich zahlen. Darüber hinaus wurden im Februar  74 Monatspässe für 6,90 Euro und 474 Tagespässe à 90 Cent verkauft. Einzelkäufe von Texten wurden ebenfalls möglich gemacht: 50 Cent schlagen für einen Artikel zu Buche. Das überraschende Resultat: Im Februar wurden so 410 Artikel gekauft. Lindner: „Das ist nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass die komplette gedruckte Zeitung 1,80 Euro kostet.“ Und die Zahl nehme wöchentlich zu, ohne dass die Zahl der Tagespässe zurückgehe.

Für andere Medienhäuser ist Lindners Weg trotzdem keine Alternative: Die meisten Zeitungen hierzulande setzen bei Paid Content auf Freemium oder das klassische Metered Model, bei dem es monatlich eine festgelegte Zahl von kostenlos zu lesenden Beiträgen gibt.

Titelthema Paid Content: Warum man sich bei "Bild" oder der "Rheinischen Post" für Bezahlmodelle entschieden hat und wie es mit der Kostenloskultur im Netz weitergeht, lesen Sie in der aktuellen W&V 14/15. Abo?


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde