Studie | | von Susanne Herrmann

"Irgendwas mit Medien": Für Schüler als Job nicht mehr attraktiv

Die Wunscharbeitgeber deutscher Schüler sind Polizei (11,8 Prozent) und Bundeswehr (10,3%). In die Medienbranche oder den Textilhandel wollen immer weniger. Das zeigt eine Umfrage, die das Institut Trendence unter 12.000 Jugendlichen der Schulklassen acht bis 13 durchgeführt hat. Demnach bleibt die Polizei der beliebteste Arbeitgeber. Die Bundeswehr gewinnt vor allem bei den Mädchen an Popularität und steigt von Rang drei auf zwei.

Die Medienhäuser dagegen werden weniger beliebt. ProSiebenSat.1 (abgestiegen auf Platz acht), ZDF (runter auf 19), Axel Springer (abgestiegen auf 42) und Bertelsmann (61) fallen im Ranking der beliebtesten Arbeitgeber klar ab - andere Häuser kommen in der Liste der Top 100 gar nicht vor. Bei ProSiebenSat.1 würden 6,5 Prozent der befragten Schüler gern arbeiten - beim ZDF nur noch drei Prozent, bei Springer 1,1 Prozent und bei Bertelsmann 0,7 Prozent.

An Attraktivität gewinnt die Automobilbranche. Laut "Schülerbarometer" steigt Daimler erstmals in die Top Ten der beliebtesten Arbeitgeber der Schülerinnen und Schüler auf. Damit befinden sich neben BMW, Audi und Porsche vier Autokonzerne unter den Top Ten, Volkswagen folgt auf Rang elf. "Die jungen Talente verbinden mit einem Job bei einem Automobilhersteller ein hohes Einstiegsgehalt", erläutert Holger Koch. "Sie entscheiden sich aber auch für die Branche, weil sie Teil eines erfolgreichen Unternehmens sein wollen, das innovative Produkte herstellt."

Daran haben wohl auch die Eltern Anteil - und bei denen stehen Medienhäuser offenbar nicht hoch im Kurs. Die wertvollsten Tipps zur Berufswahl erhalten Schüler laut Trendence von ihren Eltern. Über 78 Prozent finden das Gespräch mit den Eltern hilfreich. Schüler, die eine Berufsausbildung anstreben, nutzen darüber hinaus die Angebote der Berufsberatung sowie Praktika und Ferienjobs zur Orientierung. Schüler, die nach ihrem Schulabschluss studieren möchten, informieren sich vor allem im Internet über ihre berufliche Zukunft.

Alles zur Studie, die Trendece seit 2006 jährlich durchführt, gibt es online. Wie sich das Berufsfeld Medien gewandelt hat und mit ihm die Jobprofile - das zeigt W&V Online in einem weiteren Stück zu "Irgendwas mit Medien" auf.
 
 

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"Irgendwas mit Medien": Jobprofile nach der Digitalisierung

von Petra Schwegler

Drucker oder Setzer sucht man in den Jobprofilen zu Medienberufen im Jahr 2014 umsonst. Vielmehr werden junge Menschen nach der umfassenden Digitalisierung der Print-, TV-, Radio- und Filmbranche zu Cross Media Publishern oder Animationsdesignern ausgebildet. Der Screendesigner löst den Grafiker ab, die Gamedesignerin ist die Drehbuchautorin von heute. Krasse Zahlen nennt eine Sonderauswertung der Daten des Statistischen Bundesamtes zur Druckindustrie und in der Verlagswirtschaft: In den Druckereien fielen seit 1991 und bis 2011 rund 185.000 Arbeitsplätze und damit fast die Hälfte aller Stellen weg, bei den Verlagen wurden rund 85.000 Stellen gestrichen. Die meisten Mitarbeiter haben die Printhäuser allein in den letzten fünf Jahren ziehen lassen – über 40.000.

Wie sehr sich die Berufsbilder in den Medien nach der Digitalisierung verändert haben, zeigt ein Blick auf den kommenden "Talent Day Medien + IT" am 11. November in Hamburg. Im Informationsportal aufgelistet sind auch diejenigen Berufsbezeichnungen, die sich in der Arbeitswelt neu eingebürgert haben. Einige Beispiele sind eingangs schon erwähnt. Weitere Jobprofile der Medien nach der Digitalisierung lauten: Affiliate Marketing Manager, Assistent für Screendesign, Online Marketing Manager, Videojournalist oder Web-Producer; einen Überblick über heute gängige Jobs ist hier zu finden. Wenn schon Print, dann muss Digital dabei sein. Natürlich gibt es den Reporter nach wie vor. Oder den Cutter. Aber diese klassischen Medienberufe dürften in einer aktuellen Umfrage des Instituts Trendence unter 12.000 Jugendlichen gemeint sein, wonach sich Schüler der Klassen acht bis 13 lieber der Polizei als ProSiebenSat.1 oder Springer zuwenden. Offenbar hat sich herumgesprochen, dass viele Jobs in den Medien unsicher sind und eher wenige Medienschaffende richtig gut verdienen. Kein Wunder, dass der Hamburger "Talent Day" den Untertitel trägt: "Irgendwas mit Medien war gestern!".

Zurück zum Talente-Tag, hinter dem die Stadt Hamburg und die dortige Handelskammer stehen. Unternehmen der digitalen Wirtschaft präsentieren dabei ihre Branche sowie berufliche Tätigkeiten vor Schülern der Studienstufe sowie staatlicher Medien- und IT-Berufsfachschulen in Hamburg und erhalten so die Möglichkeit, "Nachwuchs kennen zu lernen, der für ihre Branche brennt", wie es in einer Beschreibung heißt. Im Gegenzug darf der Nachwuchs auf Entdeckungsreise in die Berufswelt gehen, hinter sonst verschlossene Türen blicken und wertvolle Profitipps von Brancheninsidern zu Einstiegs- und Ausbildungsmöglichkeiten erfahren.

Dieses Jahr werden unter anderem der NDR oder RTL Nord auf der Medienseite, aber auch Werbe- und Mediaunternehmen wie BrawandRieken, Serviceplan oder SinnerSchrader ihre Türen beim "Talent Day Medien + IT" öffnen. Gerade die Kreativen klagen seit Jahren über Nachwuchsmangel und nehmen nun über die Initiative der Stadt Hamburg den Kontakt zu möglichen künftigen Werbern auf.

Eine Institution, die in einem neuen Berufsfeld ausbildet, ist die Leipzig School of Media. Sie hat 2013 den deutschlandweit ersten Studiengang zum Berufsfeld "Mobile Marketing" gestartet, eine berufsbegleitende Hochschul-Offerte. Dort stehen Stipendien zur Verfügung, um die Studiengebühren um ein Viertel senken zu können. Zugelassen werden dort Kandidaten mit einem mindestens sechssemestrigen Hochschulstudium sowie mindestens einem Jahr Berufserfahrung in einschlägigen Berufsfeldern. Studienstart in diesem Jahr ist am 23. Oktober. Bewerbungen werden bis zum 30. September angenommen.

Und was, wenn der ausgebildete Mobile-Marketing-Experten oder Träger neuer Titel wie "Chief Digital Officer" oder "Big Data Manager" ganz nach oben kommen wollen? Glaubt man dem Headhunter Ewald Manz, den W&V Online vor einiger Zeit interviewt hat, dann müssen folgende Eigenschaften zusammen kommen: "Immer wichtiger wird vorausschauendes Agieren, um technologische, kulturelle, demographische und sonstige entscheidende Veränderungen frühzeitig zu erkennen und das Handeln sowie die Produkte rechtzeitig daran anzupassen. Das Verbraucherverhalten und den Wertewandel muss man ebenso im Auge behalten wie den Markt an sich. Immer mehr werden Manager branchenübergreifend denken und handeln müssen, um neue Wachstumschancen konsequent zu nutzen und neue Wettbewerber sowie Trends frühzeitig zu erkennen." Und: "Ohne technologische und digitale Kompetenz geht es einfach nicht mehr!"

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"Irgendwas mit Medien": Jo Groebel bildet trimedial aus

von Petra Schwegler

Die Ausbildung für TV, Radio und Web miteinander verschmelzen will die Sigmund Freud Privat Universität Wien. Sie will einen trimedialen Bachelor- und Masterstudiengang in Berlin starten, um den immer komplexeren Anforderungen an Journalisten gerecht zu werden. Der Studiengang befindet sich gerade im Akkreditierungsverfahren. Zum ersten Mal ausgebildet werden soll im Sommersemester 2015. Anmeldungen nimmt die Unversität bereits entgegen.

Die Print-Uni spricht alle junge Studenten mit Hochschulreife an und all jene, "die in einer späteren Phase ihres Berufslebens eine akademische Ausbildung mit aktuellem Praxisbezug verknüpfen möchten". Die Leitung des SFU Instituts für Medien und Digitaljournalismus in Berlin übernimmt Jo Groebel. Der oft zitierte Medienwissenschaftler wird auch die Leitung des Bachelor-Studiengangs inne haben. "Die Studenten werden während ihrer akademischen Ausbildung von hochkarätigen Dozenten aus der realen Medienszene unterrichtet", heißt es in der Ankündigung der SFU Berlin vom Freitag.

Erst vor wenigen Tagen hat W&V Online neue Jobprofile in den Medien nach der Digitalisierung aufgezeigt. Dass "Irgendwas mit Medien" allein den Nachwuchs nicht mehr dazu verleitet, eine Ausbildung in Redaktionen oder Sendern anzustreben, hat eine aktuelle Studie zu Tage gefördert. Tenor: Lieber Polizist oder Soldat als ein Job bei Springer. Neue Ausbildungsangebote könnten hier abhelfen.

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"Irgendwas mit Medien": Gute Aussichten für Spezialisten

von Petra Schwegler

Die Wunscharbeitgeber deutscher Schüler im Jahr 2014 sind Polizei und Bundeswehr. In die Medienbranche oder den Textilhandel wollen immer weniger. Dieses Ergebnis einer Studie vom August lässt aufhorchen. Müssen nun Medien um ihren Nachwuchs bangen? W&V Online hat bei Andreas Schümchen von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg nachgehakt, der im Lauf seiner Karriere unter anderem als Medienjournalist (Chefredakteur "Medien Bulletin") und als Referatsleiter "Publizistik und Kommunikation" am Grimme Institut die Branche begleitet hat. Als Professor unterrichtet er heute an der Hochschule in Sankt Augustin Journalistik - insbesondere in den Bereichen Printmedien und Redaktionsmanagement.

Herr Schümchen, eine Umfrage unter 12.000 Jugendlichen kam kürzlich zu dem Schluss, dass "Irgendwas mit Medien" nicht mehr so recht zieht und Jobs in TV oder Print für den Nachwuchs immer weniger in Frage kommen. Spürt Ihr Fach Journalistik an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg etwas von nachlassendem Interesse am Redakteursjob?

Ganz und gar nicht – das Interesse an Medienberufen ist nach unserer Erfahrung ungebrochen. Nun bieten wir ja einen sehr spezialisierten Studiengang an, Technikjournalismus und Technik-PR. Anders als in vielen anderen Medienberufen existieren für unsere Absolventen auch gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Leute, die professionell kommunizieren können und komplizierte technische Themen durchschauen, sind ausgesprochen gefragt. "Irgendwas mit Medien" ist vielleicht nicht mehr der Renner – aber spezialisierte Medienberufe bieten gute Aussichten.

Was wollen Ihre Studenten denn heutzutage so werden?

Bei unseren angehenden Technikjournalisten stehen natürlich Themen wie Smartphones und ganz allgemein IT, aber auch weiterhin Automobilthemen bis hin zum Rennsport sowie – recht aktuell – Umwelt und Energie im Fokus. Dabei wollen viele schon von Studienbeginn an in eine Agentur oder in die Unternehmenskommunikation. Obwohl auch klassische Medien vom Fernsehmagazin bis zur Special-Interest-Zeitschrift gute Perspektiven für Leute mit Technikverständnis bieten. Und technische Fachmedien suchen oft genauso händeringend wie erfolglos nach journalistischem Nachwuchs. Sie sind aber für unsere Studenten überraschend unattraktiv.

Spielt Print überhaupt noch eine Rolle bei Digitales Natives?

Auch wenn die Digital Natives nichts Gedrucktes mehr lesen – für das Machen von Printmedien können sie sich regelrecht begeistern. Sobald die Chance besteht, dass ein Artikel tatsächlich gedruckt wird, steigen die Leistungen automatisch. Bei Online-Beiträgen kann ich das nicht feststellen. Print hat offenbar doch noch einen Reiz ...

Immer schneller gehen die Veränderungen in den Medien vonstatten, Social Media folgt auf die Digitalisierung. Kann die Ausbildung mithalten – und wie?

Die Medienausbildung muss heute schnell auf die Veränderungen in der Branche reagieren können, ja im Idealfall bei neuen Entwicklungen gleich mit dabei sein. Wir haben recht früh Themen wie Crowdfunding, Webdocumentaries oder Mobile Reporting in experimentellen Projekten thematisiert und ausprobiert. Das setzt an einer Hochschule allerdings voraus, dass es keine starren Curricula gibt, die für Jahre im Voraus feststehen. Das Aufgreifen aktueller Trends muss zum Ausbildungsprogramm gehören.

Was würden Sie den an Medien interessierten Jugendlichen raten?

Es gab noch nie so viele Möglichkeiten wie heute, sich kreativ mit Medien zu beschäftigen, ohne dass man einen Verlag oder einen Sender dafür benötigt. Wer heute "was mit Medien" machen möchte, kann einfach loslegen – mit dem Smartphone und dem Notebook im Internet. Von unseren Studienanfängern machen das leider viel zu wenige aus eigenem Antrieb. Deshalb ist mein Tipp: Selbst herumexperimentieren, eigene Ideen entwickeln und sich dann das Profi-Know-how im Studium holen.

Update: Gerade eben ist zum dritten Mal der Nachwuchspreis "dpa news talent 2014" verliehen worden. Ausgezeichnet hat die Nachrichtenagentur insgesamt vier Journalistinnen und Journalisten im Alter unter 28 Jahren für allerhand Multimediales, darunter das Geschichtsprojekt @9Nov38 auf Twitter oder eine multimediale Arbeit mit Videoschwerpunkt namens "Im Tal der Puppen".

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"Irgendwas mit Medien": Springer und Co. suchen Multikulti-Nachwuchs

von Petra Schwegler

Unter dem Motto "Medienvielfalt beginnt bei den Mitarbeitern" suchen vier große deutsche Medienunternehmen auch Studierende mit den unterschiedlichsten kulturellen Lebensläufen. Beim Meet Media Date 2014 am 26. November in München sollen junge Menschen „mit und ohne Migrationshintergrund“ der Einstieg in die Branche und der direkte Kontakt zu den teilnehmenden Medienunternehmen geboten werden. Mit dabei: Axel Springer, der Bayerische Rundfunk, die ProSiebenSat.1 Media AG und Sky Deutschland. Sie rufen zum Meet Media Date auf, "um in lockerer Atmosphäre wertvolle Kontakte zu knüpfen und spannende Einblicke zu bekommen".

Auf dem Programm steht unter anderem eine Podiumsdiskussion zum Thema "Generalist vs. Spezialist - Was brauchst du für die Medienwelt von morgen?", an der unter anderem Springer-Personalleiter Alexander Schmid-Lossberg teilnehmen wird. Daran schließt sich eine mehrstündige Firmenkontaktmesse an.

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung. Die Münchner Medienanstalt BLM, die sich mit Medienpuls Bayern für den Nachwuchs stark macht,unterstützt die Veranstaltung gemeinsam mit dem Verein der Türkischen Gemeinde in Bayern. Die Teilnahme am Meed Media Date 2014 in den den Räumen der BLM im Münchner Stadtteil Neuperlach ist kostenlos. Hier geht es zur Anmeldung.

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Unternehmen schaffen immer mehr Medienjobs

von Petra Schwegler

Zwischen 1991 und bis 2011 sind in deutschen Verlagen rund 85.000 Stellen gestrichen worden. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervor. Viele Medienjobs gingen verloren. Nun entstehen an anderer Stelle neue Arbeitsplätze: Unternehmen suchen verstärkt Fachleute in Medienberufen. Die Berliner Weiterbildungsspezialisten WBS Training registrieren eine steigende Nachfrage nach Spezialisten für die Onlinekommunikation im Bereich Marketing, E-Commerce und Social Media. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Stellenmarktes. Danach waren in den Medienberufen im Januar 2015 insgesamt 8800 offene Stellen ausgeschrieben, ein Zuwachs von rund drei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Vor allem offene Stellen für Online-Redakteure, Online-Marketing-Spezialisten, Webdesigner und App-Entwickler waren demnach zu finden. Gesucht werden sie nicht nur von Verlagen und Online-Händlern wie Amazon, Redcoon oder dem Otto-Versand, sondern von Unternehmen aus nahezu allen Branchen. Neben Online-Marketing-Experten, mit 670 Stellenangeboten, wurden im Auswertungszeitraum Januar 2015 und 2014 vor allem Webprogrammierer mit Webdesign-Kenntnissen (1227), Screendesigner (978) und Mediengestalter (508) gesucht. Bei den App-Entwicklern war der Anstieg mit 25 Prozent auf rund 400 Stellenangebote besonders groß, dicht gefolgt von den Angeboten im Bereich Social Media (plus 20 Prozent).

Die offenen Medienjobs nehmen zu. (WBS Training)

Die offenen Medienjobs nehmen zu. (WBS Training)

Mit dem Anstieg im Online-Handel und den Aktivitäten in den Sozialen Medien ist in Unternehmen auch die Nachfrage nach entsprechenden Spezialisten gestiegen. In der Berufsgruppe für Informationstechnologie und Telekommunikation sind laut WBS zwischen Januar 2014 und Januar 2015 monatlich rund 32.000 Fachkräfte gesucht worden. Immerhin: Im Bereich Marketing, Werbung, PR, Multimedia waren es monatlich durchschnittlich 8600. Auch Anzeigen für Technische Redakteure (237) und Mediengestalter (508) wurden ausgewertet. "Obwohl die Angebote hier gegenüber 2014 leicht zurückgingen, ist die Nachfrage nach Fachkräften mit geeigneten und aktuellen Qualifikationen, wie zum Beispiel im Umgang mit Gestaltungsprogrammen wie Adobe Illustrator oder InDesign, immer noch auf einem hohen Niveau", heißt es dazu.

WBS Training analysiert regelmäßig den deutschen Stellenmarkt und veröffentlicht die Ergebnisse in der Reihe "JobReport". Für die Analyse der Medienberufe wurden die Daten aus 198 Stellenbörsen im Internet, in Fachzeitschriften und in Tageszeitungen ausgewertet. Insgesamt waren hier in den Untersuchungszeiträumen Januar 2015 und Januar 2014 über 300.000 Stellenangebote ausgeschrieben. Hier ist der aktuelle JobReport "Berufe in den Medien" zu finden.

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