Den sehr starken Lauf, den das Medium Kino im Jahr 2012 genommen hat, beendet der Januar. Seit 2010 können die Werbekunden im Medium Kino auf Performance-basierte Abrechnung setzen und kaufen Kontakte ein. Die Werbekunden bezahlen die Besucher, die in den gebuchten Filmen oder Kinostandorten über die Kinokasse erfasst worden sind. Im Januar scheint es um den Andrang schlechter zu stehen – das Ganze schlägt sich in einem Bruttominus in Höhe von 2,5 Prozent nieder. 

Ein Blick auf die größten Werbekunden zeigt, dass die starke Zurückhaltung der Discounter bei Werbung in klassischen Medien – allen voran Aldi Nord – ihre Spuren im Bruttowerbemarkt hinterlässt. Das können auch starke Mehrausgaben von Online-Plattformen wie Ebay nicht mehr kompensieren.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.