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Werbevertrag:
Paulaner dreht Waldemar Hartmann den Hahn zu

Ginseng statt Weißbier? Nach seinem TV-Blackout kokettierte Waldemar Hartmann öffentlich mit einem neuen Werbepartner aus der Pharmabranche. Den könnte er auch gebrauchen, denn Paulaner hat den Vertrag mit "Waldi" beendet...

Text: Lisa Priller-Gebhardt

27. November 2013

Keine mediale Peinlichkeit ohne Gewinn: Nach seinem spektakulären WM-Blackout in "Wer wird Millionär?" ("Deutschland hat noch nie eine Fußball-WM im eigenen Land gewonnen") kokettierte Waldemar Hartmann öffentlich mit einem neuen Werbepartner. Günther Jauch habe ihm geraten, "keine Weißbierwerbung zu machen, sondern für Ginseng-Produkte", ließ sich der Sportmoderator in einem weit verbreiteten dpa-Interview zitieren. Was Hartmann nicht sagte: Sein Werbevertrag mit der Paulaner Brauerei ist längst Geschichte. Das berichtet der "Kontakter" in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe. "Bereits 2012 wurde entschieden und mit Waldemar Hartmann besprochen, die Zusammenarbeit zu beenden", bestätigte Paulaner dem "Kontakter". Seitdem arbeite man mit Hartmann nur noch auf Projektbasis zusammen. Für 2014 sei "noch nichts geplant". 

Zu seinem Paulaner-Vertrag war Hartmann ebenfalls durch einen Ausrutscher gekommen: 2003 interviewte er den damaligen deutschen Teamchef Rudi Völler. Der warf Hartmann damals vor laufender Kamera vor, er habe "drei Weizenbier getrunken" und könne die Mannschaft jetzt locker kritisieren. Völlers legendäre "Weizenbier-Rede" machte Hartmann zum Werbestar. Laut "Welt" schickt Hartmann seitdem an jedem Jahrestag eine SMS an Völler: "Herzlichen Dank. Eine Provision bekommst du immer noch nicht. Aber beim nächsten Treffen geht die Rechnung wieder auf mich."

Waldemar Hartmann und der Paulaner-Vertrag: Die ganze Geschichte steht im aktuellen "Kontakter". Abo?


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Autor: Lisa Priller-Gebhardt

Sie schreibt als Autorin überwiegend für W&V. Im Zentrum ihrer Berichterstattung steht die geschwätzigste aller Branchen, die der Medien. Nach der Ausbildung an der Burda Journalistenschule schrieb sie zunächst für Bunte und das Jugendmagazin der SZ, Jetzt. Am liebsten sind ihr Geschichten der Marke „heiß und fettig“.


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