| | von Ralph-Bernhard Pfister

Social Media: Deutsche holen auf

Die Deutschen öffnen sich zwar für Social Media, sind im internationalen Vergleich aber immer noch zögerlich. Das ist eines der Ergebnisse von Universal McCanns weltweiter Studie „Wave 5 – The Socialisation of Brands“. Die jährliche Erhebung fand diesmal in 53 Ländern statt, sie gilt für die jeweiligen Länder als repräsentativ.

Weltweit folgen inzwischen 30 Prozent der Nutzer Marken in sozialen Netzwerken – 2009 waren es gerade zehn Prozent. Von Land zu Land gibt es jedoch Unterschiede im Nutzungsverhalten und den Erwartungen: So hat zwar über die Hälfte der Deutschen ein Profil in einem sozialen Netzwerk. Ein Drittel der Netzwerker unterhält sich dort aber gerade mal mit zehn Freunden. Im Schnitt haben die Deutschen 41 Kontakte.Ein deutlicher Anstieg gegenüber den vergangenen Jahren - 2008 lag der Wert bei 14,1 - aber immer noch deutlich unter dem internationalen Vergleichswert. Der liegt bei 52 Online-Bekanntschaften.

Chart: IVW Print III/2009

Hier steht eine einzeilige Headline Dies ist eine interaktive Grafik. Wenn Sie den Doppelstrich innerhalb des Scroll-Balkens neben der Grafik bedienen, können Sie die Anzahl der dargestellten Aussagen variieren und mit den Pfeiltasten zwischen den Aussagen wechseln. Wenn Sie mit der Maus über die Datenreihen fahren, erhalten Sie die genauen Werte der einzelnen Datenpunkte. Außerdem können Sie in der unteren Menüleiste einzelne Datenserien ein- und ausblenden, die Grafik als Bild oder als interaktive swf-Datei speichern und ausdrucken. Wenn Sie diese Info-Grafik in Ihre Webseite einbinden möchten, können Sie sich dafür mit einem Klick auf den Menüpunkt „Einbinden“ den Embed Code kopieren.
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Der Schwerpunkt der diesjährigen Wave-Ausgabe liegt, wie der Untertitel unschwer erkennen lässt, auf den Möglichkeiten von Marken in Sozialen Netwerken. Dazu ist der Blick auf die wesentliche Motivation der Nutzer von Sozialen Netzwerken interessant: in Deutschland stehen der Kontakt mit alten Freunden und das Kennenlernen neuer mit jeweils rund 40 Prozent ganz oben in der Nutzergunst. Jeder Fünfte will auch andere beeinflussen. In die andere Richtung hält sich zumindest der wahrgenommene Effekt jedoch in Grenzen: Nur fünf Prozent der deutschen Befragten sagen, dass Online-Empfehlungen ihre Kaufentscheidungen deutlich prägen.

Speziell abgefragt wurden auch die Gründe dafür, Marken in Social Media zu folgen. An der Spitze steht hier für deutsche Nutzer das Erlangen von neuen Produktinformationen (sieh iChart), gefolgt vom Zeitvertreib. Am schwächsten ausgeprägt ist in Deutschland der Grund, auf Empfehlung eines Freundes beizutreten.

Im Rahmen von Wave 5 hat Universal McCann auch eine Typologie der deutschen Internet-Nutzer entwickelt, um die Unterschiede der Zielgruppen klar zu machen. Die Kategorien reichen vom "Digitalen Dandy" bis zum "Zögernden Zaungast". Immerhin positiv: Letztere werden weniger, die Nutzung steigt. Weitere Informationen zum Stand von Social Media und zu Trends finden Sie unter http://www.universalmccann.de/social_media_studie/wave5/.

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