Auch stört sich die Escort-Dame daran, dass ein von ihr zur Verfügung gestelltes Foto verändert wurde. Sie wirft der Bildredaktion des "Spiegel" vor, ihr "Dekolleté ordentlich ausgeleuchtet" zu haben, Becker widerspricht im "Spiegel"-Blog: Nur das Gesicht sei verdunkelt worden, um Carmens Privatsphäre zu schützen.

Mit der restlichen Kritik könne Becker leben, schreibt er, zitiert aber seinen Kollegen Ole Reißmann von "Spiegel Online", der auf Twitter schrieb:  

 

Der Artikel über Carmen erschien im Rahmen der Titelgeschichte "Bordell Deutschland – Wie der Staat Frauenhandel und Prostitution fördert". Auch für die Titelgeschichte hagelt es Kritik von verschiedenen Seiten. Der Anwalt Thomas Stadler etwa wirft dem Spiegel Tendenzjournalismus vor und auch das Online-Magazin "Menschenhandel heute" findet, dass der "Spiegel" die Auseindersetzung zum Thema "Menschenhandel" nicht weiter voranbringt.


Autor:

Franziska Mozart
Franziska Mozart

arbeitet als freie Journalistin für die W&V. Sie hat hier angefangen im Digital-Ressort, als es so etwas noch gab, weil Digital eigenständig gedacht wurde. Heute, wo irgendwie jedes Thema eine digitale Komponente hat, interessiert sie sich für neue Technologien und wie diese in ein Gesamtkonzept passen.