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Cannes-Eindrücke: Massive Musik nicht für jeden

Sie ist der Höhepunkt der Cannes-Woche, jeder will hin, jeder will mitreden. Am Mittwoch hatte Getty Images wieder einmal zur Massive Music Party an den Noga Beach geladen. Gekonnt mischten die Jungs am Pult bekannte Dancefloorhits neu auf: der Strand bebte, die Gläser klirrten, Clubmix, der glücklich macht. Gekommen sind Tausende.

Text: W&V Redaktion

19. Juni 2008

Sie ist der Höhepunkt der Cannes-Woche, jeder will hin, jeder will mitreden. Am Mittwoch hatte Getty Images wieder einmal zur Massive Music Party an den Noga Beach geladen. Gekommen sind Tausende, die sich zum Beat der DJs in Rage tanzten, die das Musiklabel an die Côte d'Azur geholt hatte. Gekonnt mischten die Jungs am Pult bekannte Dancefloorhits neu auf: der Strand bebte, die Gläser klirrten, Clubmix, der glücklich macht.

Aber nicht jeder kommt zum Tanzen an den Noga Beach. Viele holen sich die Eintrittskarten, die an konspirativer Stelle nur persönlich übergeben werden, um dagewesen zu sein. Oder um zu networken, Kreative von der Konkurrenz abzuwerben, beim Bier ein Schwätzchen zu halten. Die Gäste, die nicht tanzen wollen, sind die anspruchsvollsten. Sie beschweren sich am Ende, dass die Musik zu laut ist, die Gäste zu betrunken, das Licht zu grell, das Bier was kostet, und verlassen die Party wutentbrannt, nur um im nächsten Jahr wiederzukommen. The legend strikes back.

Auch aus Deutschland hat Massive Music in diesem Jahr die Kreativen gelockt. Burkhart von Scheven, Kreativchef von Saatchi & Saatchi, Frankfurt, war da; er hat sich mit Ex-Kollegen getroffen, die er noch von Jung von Matt/Spree, Berlin, kennt. Vier junge Damen, die in Cannes zur Festivalzeit ihre Ferien verbringen. Sex and the City mit Tanz. Vorbeischauen wollten auch Kurt Georg Dieckert, CCD von TBWA in Berlin, ebenso Joerg Schultheis, Chef von Serviceplan in Hamburg. Eilig zu gehen hatten es Stefan Schmidt und Ulrich Proeschel, beide TBWA, sie poppten kurz auf, waren mit der Performance der Veranstalter aber nicht zufrieden. Massive Music hat eben viele Gesichter.


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