WuV Homepage

Bitte melde dich hier an:

Passwort vergessen?
  • Executive Briefing
  • Marketing
  • Commerce
  • KI & Tech
  • Academy
  • Events
  • Magazin
  • Exklusiv
  • W&V Abo
  • Stellenmarkt
  • Newsletter
Login

GWA I: Agenturbranche wächst nur schwach

Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA erwartet 2008 für die Agenturbranche ein Umsatzwachstum von zwei bis drei Prozent und prognostiziert für 2009 ein noch schwächeres Ergebnis. Er korrigiert damit seine Frühjahrsprognose von 5,5 Prozent für 2008.

Text: W&V Redaktion

25. September 2008

Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA erwartet 2008 für die Agenturbranche ein Umsatzwachstum von zwei bis drei Prozent und prognostiziert für 2009 ein noch schwächeres Ergebnis. Er korrigiert damit seine Frühjahrsprognose von 5,5 Prozent für 2008. Auch die Daten für Rendite-Entwicklung, Personalbedarf und Kostendruck zeigen, dass 2008 und noch mehr 2009 deutlich schwächer werden könnten als 2006/2007. Mit Blick auf die Erfahrungen der Krisenjahre 2001 bis 2003 fordert GWA Präsident Holger Jung: "Wenn der Konjunkturmotor stottert, muss das Marketing Gas geben."
Die deutsche Werbe- und Kommunikationsbranche ist laut aktuellem GWA-Herbstmonitor, einer Umfrage unter Deutschlands führenden Werbe- und Kommunikationsagenturen, mit der Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr 2008 weniger zufrieden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres: Gaben 2007 lediglich sechs Prozent der GWA Agenturchefs an, mit ihrer Umsatzentwicklung eher oder sehr unzufrieden zu sein, liegt der Anteil der Unzufriedenen aktuell bei 17 Prozent. Jede fünfte Agentur rechnet mit weniger Umsatz als 2007. Für 2008 liegen die Schätzungen des Umsatzwachstums in einem Korridor zwischen 2,5 und drei Prozent, 2009 könnte das Wachstum der Agenturen nur noch ein Prozent betragen.
Auch bei der Rendite-Entwicklung setzt sich der Abschwung fort. 2007 waren 44 Prozent der Agenturchefs mit ihrer Rendite-Entwicklung sehr oder eher zufrieden, 2008 sind es noch 33 Prozent. Die Unzufriedenheit mit den Renditen hat sich von 2007 auf 2008 mehr als verdoppelt. Acht von zehn Befragten geben an, dass die Agenturbranche insgesamt mit der Rendite-Entwicklung nicht zufrieden sein kann.
Bei 77 Prozent der befragten GWA-Agenturen ist der Kostendruck 2008 weiter gestiegen. Personal wollen 2009 nur noch 40 Prozent der Agenturen ausbauen. 2007 lag dieser Wert noch bei über 50 Prozent. Jung: "Das Marketing bekommt die Konjunkturflaute wieder deutlich zu spüren, wie unsere Umfragen zeigen. Wir warnen aber unsere Partner in den Unternehmen davor, aus vorauseilender Konjunkturdepression jetzt wieder beim Marketing zu stark auf die Bremse zu treten. In vielen Fällen empfiehlt es sich, die Chancen im Markt gegen die Wettbewerber durch offensives Marketing zu nutzen. Die Negativ-Spirale "Kein Marketing – kein Konsum – kein Wachstum", die wir 2002 in einer empirischen Studie mit BBDO nachgewiesen haben, darf sich nicht wiederholen."
Klassische Werbung ist der Hauptgewinnbringer der GWA Agenturen. Von zehn Kommunikationsdisziplinen werden Eventmarketing, Public Relations und Sponsoring auf den Plätzen acht bis zehn als schwächste Gewinnbringer angegeben. Starke Umsatz-Zuwächse verzeichnen die Agenturen im Bereich Online-Werbung. Entsprechend investieren die Agenturen am stärksten in die Neuen Medien.
Die Automobilbranche bringt laut GWA Monitor in diesem Jahr den Agenturen den meisten Umsatz, gefolgt von der Banken- und Finanzdienstleistungs- und der Nahrungs- und Genussmittelbranche. Die Energiewirtschaft und Automobilzulieferer schaffen es mit den Plätzen neun und zehn noch in die Top 10.
Der GWA Monitor ist eine halbjährlich stattfindende Befragung der Geschäftsführer führender deutscher Werbe- und Kommunikations-agenturen. Durch ihn werden Geschäfts-, Kosten- und Rendite-Entwicklung der Agenturen und der Branche sowie Sonderthemen abgefragt. Die Ergebnisse können für die Branche als repräsentativ gelten: Der GWA deckt über 80 Prozent des relevanten Agenturmarktes ab.


Mehr zum Thema:

Archiv

W&V Redaktion
Autor: W&V Redaktion

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit "W&V-Redaktion" gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autor:innen daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.


09.06.2026 | dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag GmbH | München, Würzburg, Oldenburg, Hannover, Berlin Online Marketing Manager (m/w/d)
dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag GmbH Logo
03.06.2026 | Schütz Dental GmbH | Rosbach Junior Online Marketing Manager (m/w/div.) in Voll- oder Teilzeit
Schütz Dental GmbH Logo
02.06.2026 | Arrow Global Germany GmbH | Ratingen (Senior) Marketing Manager (m/w/d)
Arrow Global Germany GmbH Logo
22.05.2026 | Dr. Willmar Schwabe | Karlsruhe, hybrid Marketing & Sales Controller (w/m/d)
Dr. Willmar Schwabe Logo
22.05.2026 | Berger Holding GmbH & Co. KG | Memmingen Corporate Marketing Specialist (m/w/d)
Berger Holding GmbH & Co. KG Logo
Alle Stellenangebote >  Stellenanzeige schalten >
Executive Briefing Marketing Commerce
KI & Tech Academy Events
Magazin Exklusiv W&V Abo
Stellenmarkt Newsletter Mediadaten

Kontakt Impressum Disclaimer Autor:innen
Datenschutz Datenschutz-Einstellungen AGB RSS-Feed
Mediadaten Verträge hier kündigen Vertrag widerrufen

Hol dir den Newsletter Jetzt Abonnieren
Folgen Sie uns:

© 2026 - W&V | All right reserved

© 2026 - W&V | All right reserved

Um den Lesefluss nicht zu beeinträchtigen wird in unseren Texten nur die männliche Form genannt, stets sind aber die weibliche und andere Formen gleichermaßen mitgemeint.