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Abwerbeversuche bei Sinnerschrader: Der YouTube-Dank an die Konkurrenz
Der Markt für Digital-Experten ist leer gefegt, das merkt auch die Hamburger Multimedia-Agentur Sinnerschrader. "Wir sind mit massiven Abwerbeversuchen konfrontiert", heißt es in der Personalabteilung des börsennotierten Unternehmens. Viele Mitarbeiter sprechen demnach "sehr offen" mit ihren Chefs darüber. Teilweise, weil sie von den häufigen Headhunter-Anrufen genervt sind, teilweise, weil sie wissen wollen, warum Sinnerschrader nicht selbst so offensiv vorgeht.
Sinnerschrader reagierte am Donnerstag mit einem YouTube-Video. Unter dem Motto "Wir müssen reden" erzählt Mitarbeiter "Johannes P." mit schwarzem Augenbalken von seinem Leben als Objekt der Headhunter-Begierde. "Danke für eure Wertschätzung" heißt es danach, und dann listet die Agentur auf, wer alles ein Auge auf ihr Personal geworfen hat: Jung von Matt, DDB Tribal, Interone, Google, Grabarz & Partner, Microsoft und noch mehr.
Zimmer Redakteur









