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Amazon könnte Verlagen ihre Backlist streitig machen.
Amazon könnte Verlagen ihre Backlist streitig machen.

Amazon greift sich exklusive E-Book-Rechte

veröffentlicht am 16.12.2009 um 10:00 Uhr · Digital · Artikel

Schlechtes Omen für Buchverlage: Stephen Covey, Erfolgsautor von Karriereratgebern, bietet seine E-Books nicht über seinen Print-Verlag an. Stattdessen hat er über den Dienstleister RosettaBooks einen exklusiven Deal mit Amazon geschlossen, wie die New York Times berichtet. Der Online-Händler wird dafür die Titel auf seiner Website entsprechend bewerben.

Ein Schlag für die Buchverlage, denn das Thema der Digital-Rechte treibt momentan die Branche um. Die Verträge älterer Bücher, die nun die Backlist bilden, befassen sich nicht mit der Digitalisierung. Autoren könnten so die elektronische Form verlässlicher Geldbringer über andere Verlage oder direkt anbieten.Verlage hingegen beziehen die Position, dass die digitalen Rechte implizit Teil der alten Verträge seien.

Covey hat auch die finanzielle Regelung den Deal versüßt: Laut New York Times erhält er mehr als 50 Prozent der der Netto-Einnahmen - Standard wären 25 Prozent.

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