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Geschäftsführer Markus Witte will sein Geld nicht mehr mit Werbetreibenden verdienen.
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Babbel.com setzt auf Paid Content

veröffentlicht am 10.11.2009 um 10:59 Uhr · Digital · Artikel

Das Sprachlern-Portal Babbel.com setzt künftig auf das Geschäftsmodell Paid-Content und entscheidet sich damit gegen eine Werbe- oder Mischfinanzierung. Die Neuerung kommt parallel mit der Einführung der neuen Version 2.0 von Babbel.com, in der die Lerninhalte und die Nutzer-Funktionen stark ausgebaut werden sollen, begründet die Berliner Betreiberfirma Lesson Nine die Entscheidung die Seite abzuschließen. Der volle Zugang kostet je nach Buchungszeitraum zwischen 4,95 Euro und 8,95 Euro im Monat. Damit gehört Babbel zu den ersten Internet-Anbietern, die sich von einer Finanzierung durch Werbung konsequent verabschieden: "Unsere Kunden sind die Lerner, nicht die Werbetreibenden“, sagt Geschäftsführer Markus Witte. Bisher haben sich nach Angaben von Lesson Nine weltweit über 500.000 Lerner bei Babbel angemeldet.
Mit Babbel 2.0 will Lesson Nine nach eigenen Angaben „eine modernere Alternative zu traditioneller Lernsoftware anbieten“. Die Lerninhalte werden von Verlagen lizensiert und von eigenen Sprachlehrern und Didaktikern produziert.

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