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Die Nutzer können sogar ihre Todesursache auswählen.
Die Nutzer können sogar ihre Todesursache auswählen.

Belgien: Verkehrsinstitut lässt Nutzer auf Facebook eigenen Unfalltod inszenieren

veröffentlicht am 21.02.2012 um 13:15 Uhr · Digital · Artikel

Mit einer schockierenden Kampagne will das Belgische Institut für Verkehrssicherheit (BIVV) junge Autofahrer aufrütteln, wie gefährlich es ist sich unter Drogen-und Alkoholeinfluss ans Steuer zu setzen. Mit der Facebook-Applikation "GoforZero" können die Nutzer virtuelle Todesnachrichten erstellen und diese an Freunde verschicken. Die User können Autotyp, -farbe und Todesursache auswählen und die Applikation generiert dann einen personalisierten Unfallbericht.

Wie das "ZDF" berichtet, gibt es bereits einige Nutzer die regelrecht zum "Opfer" der makaberen Kampagne geworden sind. Eine über die App von einem Freund erstellte E-Mail mit der fiktiven Todesnachricht eines 30-jährigen Belgiers versetzte dessen Familie einen Schock. Der junge Mann war auf Geschäftsreise und telefonisch nicht erreichbar, so glaubten sie tatsächlich er sei tot. Trotzdem will BIVV die Kampagne fortführen.

Eine schockierende Aktion gegen Raser riefen Ende vergangenen Jahres auch Shell und JWT in der Ukraine ins Leben. Wer zu schnell fährt, dem erscheint ein Plastikgeist.

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