"Bild"-App bekommt den großen Bahnhof
Die iPad-App für "Bild" bekommt eine große Kampagne auf einer digitalen Außenwerbefläche. Der Clou: Der Spot wird ständig aktualisiert.
Digitale Außenwerbung für ein digitales Produkt: Ab sofort startet "Bild" ein Out-of-Home-Medienkonzept mit Außenwerbespezialist Wall. Der Axel-Springer-Titel ist nun exklusiver Inhalte-Partner für ein iPad-basiertes Format, das im Berliner U-Bahnhof Friedrichstraße zu sehen ist.
Auf den zwölf digitalen Projektionsflächen („City-Light-Boards“) sind ab sofort zwischen vier Uhr morgens und ein Uhr nachts alle zehn Minuten 30-Sekünder zu sehen, die die iPad-Version von Bild präsentieren. Das Besondere: Die Displays zeigen nicht nur im Bewegtbild die Funktionsweise der App, sondern auch tagesaktuelle Inhalte. Auf den Screens erscheint ein iPad, auf dem die Bild-App läuft. Eine Hand navigiert durch Wischen, Tippen und Zoomen durch die Aufmacherseite sowie ausgewählte Artikeln. Das System bezieht dabei den Content live aus der App. "Bild" will damit in Szene setzen, wie sich Nachrichten multimedial darstellen lassen. Der Claim zum Medienkonzept lautet „So neidisch war ihr Sitzpartner noch nie auf Ihre Zeitung“.
Den Partnern zufolge handelt es sich um die erse iPad-basierte Außenwerbung, die ihre Inhalte live aus einer App bezieht. Eine Umsetzung im U-Bahnhof Friedrichstraße erscheint da passend: Schließlich ist die Station der weltweit erste U-Bahnhof, der nur digitale Werbeflächen aufweist. Konkrete Pläne zu einer Ausweitung der Kampagne gibt es bislang nicht.