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Rat holen Jugendlichen nur bei denjenigen Erwachsenen, bei denen sie überzeugt sind, dass diese die Online-Mechanismen auch verstehen.
Rat holen Jugendlichen nur bei denjenigen Erwachsenen, bei denen sie überzeugt sind, dass diese die Online-Mechanismen auch verstehen.

BLM-Studie zum Safer Internet Day: "Freundesfreunde" bergen größtes Konfliktpotential

veröffentlicht am 07.02.2012 um 12:05 Uhr · Digital · Artikel

Konflikte für Jugendliche entstehen in Online-Communities am häufigsten mit Freunden von Freunden. Das ergab eine Studie, die das JFF-Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis zum Safer Internet Day am 7.Februar im Auftrag der bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) durchführte. Demnach entstehet bei Facebook und Co. gerade mit den "Freundesfreunden", mit denen die Jugendlichen im realen Leben nicht unbedingt kommunizieren würden, schnell aus einem "Spaß-Streit“ ein echter Konflikt. Eine häufige Ursache sind dabei Missverständnisse.

Befragt wurden für die Untersuchung "Wo der Spaß aufhört..Jugendliche und ihre Perspektive auf Konflikte in Sozialen Netzwerkdiensten“ rund 60 13-bis 16-Jährige an Münchner Haupt-, Realschulen und Gymnasien. Die Ergebnisse zeigen auch, dass es für Erwachsene schwierig ist Jugendlichen bei solchen Konflikten zu unterstützen. Die jungen Nutzer helfen sich bei Ärger in Online-Communities vor allem gegenseitig. Erwachsenen vertrauen sie sich nur an, wenn sie überzeugt sind, dass diese die Mechanismen von Online-Konflikten überhaupt verstehen. Skeptisch sind die Jugendlichen zudem gegenüber Internet-Sites, die über Online-Konflikte und Cybermobbing informieren und aufklären wollen.

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