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BVDW: Web-Branche hofft auf 2010
Die Krise schlägt der digitalen Wirtschaft auf die Stimmung. Das belegt eine Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) zum Arbeitsmarkt. Über 50 Prozent der 168 Befragten bewerten zwar die derzeitige Beschäftigungssituation als gut oder sehr gut. Aber fast ein Fünftel hält sie für schlecht.
Im Jahr 2010 soll es aber wieder aufwärts gehen. Arndt Groth, Präsident des BVDW, betont die Stabilität der Branche: "Die Unternehmen wollen an ihren Beschäftigten festhalten und die Mitarbeiter zeigen gegenüber ihren Firmen eine hohe Loyalität." Auch Harald R. Fortmann, Vizepräsident des BVDW sieht keine Gefahr für die gute Beschäftigungssituation in der digitalen Wirtschaft, außer gewissen Mangelerscheinungen. "Allerdings sprechen wir nicht mehr von einem Fachkräftemangel sondern einem Talentemangel", sagt Fortmann. Fachkenntnis allein reiche in einer innovationsgetriebenen Branche nicht aus, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen.
Dennoch gibt es auch Krisenfolgen: Die "große 'Party', die von Headhuntern und ständig steigenden Gehältern geprägt war", sei erstmal vorbei, sagt Marco Zingler, Vorsitzender der Fachgruppe Agenturen.
Redaktion Redakteur









