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Das Google Institut kommt

Dass Google ein Forschungsinstitut aufbauen will, war bereits bekannt, nun ist auch klar, welche Kooperationspartner mit dabei sind und wann das Institut für Internet und Gesellschaft gegründet wird.

Text: Franziska Mozart

12. Juli 2011

Dass Google ein Forschungsinstitut aufbauen will, war bereits bekannt, nun ist auch klar, welche Kooperationspartner mit dabei sind und wann das Institut für Internet und Gesellschaft gegründet wird. Ende Oktober wollen die Humboldt-Universität zu Berlin, die Universität der Künste Berlin sowie das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung das Institut gemeinsam in Berlin gründen.

Kooperationspartner ist das Hamburger Hans-Bredow-Institut und Geldgeber sowie Initiator ist Google. Mittelfristig soll das Institut weitere Partner und Förderer gewinnen. Für den Start stellt Google in den ersten drei Jahren 4,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Präsidenten der drei Berliner Häuser, betonen, dass Google zwar das gemeinsame Institut finanziere, es aber in seiner wissenschaftlichen Arbeit und Organisation autonom sei. Um die Unabhängigkeit des Instituts sicher zu stellen, existieren von Anfang an zwei Gesellschaften: Eine Fördergesellschaft gewährleistet die Finanzierung des Instituts, das unabhängige Institut als Forschungsgesellschaft bestimmt die Inhalte und Ziele. Ein wissenschaftlicher Beirat wird die Forschungsarbeit des Instituts kritisch begleiten.

Im Mittelpunkt der Forschung soll die Frage stehen, wie das Internet Gesellschaft, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft verändert? "Wir erleben eine neue Ära, das Zeitalter des Internets. Das Institut soll einen Beitrag leisten, um die Veränderungen zu beschreiben, die mit der Entwicklung dieser bahnbrechenden Technologie verbunden sind"” so Eric Schmidt, Chairman of the Board bei Google. Die vier Themengebiete des Instituts sind Innovation,Internet Politik, Rechtsphilosophie und Verfassungsrecht sowie Medienpolitik. Großen Wert wollen die Gründer des Instituts auf den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft legen.


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Franziska Mozart
Autor: Franziska Mozart

Franziska Mozart berichtet seit vielen Jahren über die Marketing- und Medien-Branche. Die freie Journalistin beschäftigt sich am liebsten mit Nachhaltigkeit und Digitalisierung und am allerliebsten mit der Schnittstelle dieser beiden Bereiche. Für die W&V ist sie regelmäßig als Nachrichtenchefin tätig und betreut den Green CMO Award sowie den Deutschen Mediapreis betreut. Sie gilt als Expertin zum Thema Nachhaltigkeitsmarketing und ist Co-Autorin des Buches "Superpower Sustainable Marketing".


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