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Die Sommerpause ist vorbei. Das große W&V Online-Special "Radiotrends" geht in die nächste Runde. Wir hören hin, was das Medium Radio bewegt. Bei der Verleihung des Deutschen Radiopreises, beim Radio Day 2011 und überhaupt.mehr...

Generation Upload: Werber und Medienmacher über Web2.0 und ihre persönlichen Internet-Marotten.

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Harald Fortmann

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Helmut van Rinsum und Frank Zimmer gehören zur W&V-Redaktion und sind Autoren des Fachbuches "Der Social Media Rausch".
Helmut van Rinsum und Frank Zimmer gehören zur W&V-Redaktion und sind Autoren des Fachbuches "Der Social Media Rausch".

"Die Web2.0-Party ist vorbei"

veröffentlicht am 29.11.2011 um 10:43 Uhr · Digital · Artikel

Wenn Scholz & Friends die Stelle des "Director Social Media" streicht, dann ist das mehr als eine Personalie. Es zeigt, dass Social Media dort angekommen ist, wo es hingehört: Im kommunikativen Alltag. Konzerne wie die Bahn, die Telekom und DM machen es vor. Sie begreifen Social Media als langfristigen Kundenservice, nicht als Werbekampagne. Gleichzeitig wird die Frage nach dem ROI immer lauter - zu Recht. Fünf Thesen.

1. Die Zeit der Social-Media-Prediger ist vorbei

Unternehmen und Agenturen müssen erkennen, dass Social Media nichts anderes ist als das klassische Einmaleins der Kundenpflege in digitaler Form. Social-Media-Experten sind wichtig, wenn es um die Beratung und die Implementierung von Plattformen geht. Aber die tagtägliche Kommunikation mit dem Kunden können Sie Ihnen nicht abnehmen.

2. Wir sind Social Media

Social Media ist nicht die Geheimwissenschaft einer Online-Elite, sondern ein Massenphänomen. 74 Prozent der deutschen Onliner ab 14 Jahre gehören mindestens einem sozialen Netzwerk an. Und was Ihre Kunden können, das können Sie auch.

3. Hören Sie doch mal zu!

Einbahnstraßen-PR bringt nichts mehr und brachiales Ego-Marketing nervt. Das Social Web lässt Sie in Ihre Zielgruppe hinein horchen. Nutzen Sie diese Möglichkeit. Denken Sie nicht ständig darüber nach, was Sie auf Facebook, Twitter und Google + schreiben sollen. Lesen Sie lieber, was Ihre Kunden bewegt.

4. Social Media darf ruhig langweilig sein

Denken Sie nicht in Kampagnen. Denken Sie in Kundenbeziehungen. Kreative Feuerwerke sind gut und schön, aber Service und Information sind in den meisten Fällen wichtiger als Entertainment.

5. Die Web2.0-Party ist vorbei. Gehen wir endlich an die Arbeit!

Social Media ist kein Ideen-Feuerwerk, sondern Kundendienst mit anderen Mitteln. Hören wir endlich auf, darüber zu reden. Machen wir's einfach.

Die beiden Autoren Helmut van Rinsum und Frank Zimmer haben Ihre Thesen in Ihrem Buch "Der Social Media Rausch" weiter ausgeführt - erhältlich im W&V-Shop.

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