Als Beispiele von Springers digitales Engagement nannte Döpfner unter anderem die Zukäufe von Portalen, die App-Entwicklung und das Performance-Marketing.Gerade die Apps seinen die neuen Verbündeten der Verlage. Zudem erwähnte Döpfner die Bereitschaft der digitalen Zusammenarbeit - wie zuletzt mit den Partnern ebay, Holtzbrincks Vermarkter iq und der Zusammenschluss der Tageszeitungsverlage OMS gegründete Targeting-Initiative.

Allerdings warnte Springer den Fehler des stationären Internets zu wiederholen. Nämlich die Inhalte im mobilen Internet ebenfalls kostenlos anzubieten. Denn die Werbewirtschaft wäre nicht in der Lage, die Gesellschaft durchzufüttern. Um aber die Leute zum Bezahlen zu bringen, müssten auch die Inhalte stimmen. Springers Erfahrungen wie dem App-Verkaufszahlen seien ermutigend. Der Journalismus sei keinesfalls vor dem Ende, sondern hätte definitv eine Zukunft – eine digitale.