- 25.05.2012 16:47 • Unternehmen • Artikel Kosmetik-Ranking: Maybelline Jade schlägt L´Oréal Paris
- 25.05.2012 15:35 • Digital • Artikel BBDO-Vize: "Facebooks größte Schwäche ist nach wie vor das fehlende Vertrauen"
- 25.05.2012 15:11 • Agenturen • Artikel Jung von Matt: Die neue Markenkampagne für den "Spiegel"
- 25.05.2012 • Social Media • Blog Meinungsportal AMEN lästert in und über Berlin
- 25.05.2012 • Mobile • Blog Mini spannt Instagram für Werbezwecke ein
- 25.05.2012 • Mobile • Blog Couchfunk-Marketer Barth: Eurovision Song Contest wird "Social-TV Blockbuster"
Newsletter
Google darf Motorola Mobility übernehmen
Es wird ein Milliardendeal. Die Europäische Union (EU) und das US-Justizministerium erlaubt Google die geplante Übernahme des Handy-Herstellers Motorola Mobility. Das 12,5 Milliarden Dollar schwere Geschäft selbst habe keine maßgeblichen Auswirkungen auf den Markt von Handy-Betriebssystemen und den dazugehörenden Patenten, erklärte EU-Kommissar Joaquin Almunia.
Google will den Handy-Pionier Motorola vor allem übernehmen, um sein Patente-Portfolio zu erweitern; der Mobilfunk-Pionier Motorola hält Tausende Patente – darunter auch viele, die als unverzichtbar für die Umsetzung von Funkstandards wie UMTS gelten. In diesem Zusammenhang zeigten sich die EU-Kartellwächter daher auch kritisch: Sie würden genau darauf achten, dass Google die Motorola-Patente künftig nicht missbräuchlich einsetze, sagte Almunia vor Journalisten. "Die Behörde wird nicht zögern, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den wettbewerbswidrigen Einsatz von grundlegenden Patenten zu unterbinden."
Das Geschäft muss nun unter anderem auch noch in China genehmigt werden. Google hatte die Übernahme von Motorola im August angekündigt. Mit dem größten Zukauf in seiner Geschichte will der Internetriese seine Stellung im Mobilfunkmarkt stärken, wo das Unternehmen bislang hauptsächlich als Anbieter des Betriebssystems Android vertreten ist. Technologieunternehmen wie auch Apple und Samsung liefern sich erbitterte Kämpfe um begehrte Patente und gehen vor Gericht mit Urheberrechtsklagen immer härter gegen ihre Rivalen vor.
Schönherr Redakteur









