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i-cod: Twitter kann das Marken-Image verstärken

Das Trend-Thema Social Media stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Eine Studie zeigt, wie Marken von einer Präsenz auf Twitter profitieren können.

Text: Ralph-Bernhard Pfister

2. Juni 2010

Marken können ihr Image auf Twitter zwar nicht komplett drehen, die Kurznachrichten-Plattform kann aber sehr wohl als Markenverstärker zum Einsatz kommen. Das ist das Ergebnis einer Twitter-Studie von i-cod. Für die Untersuchung "Zwitschern allein ist nicht genug! - Twitter als Markenverstärker“ untersuchte das Institut stichprobenartig die Tonalität von Twitter-Meldungen zu 18 Marken.

Angelehnt an die Image-Profile des Manager Magazins wurden dabei je sechs Marken mit einem positiven, negativen und neutralen Image betrachtet. Resultat der Inhaltsanalyse: Das Image auf Twitter und das allgemeine Marken-Image hängen statistisch signifikant zusammen. Auf Twitter kann eine Marke nicht gänzlich andere Image-Effekte erzielen oder sich gar aufbauen. Wohl aber lassen sich positive Richtungen verstärken oder ein negativer Grundton dämpfen.

Am besten schnitten im Untersuchungszeitraum die Allianz und Adidas ab. Die meisten positiv bewerteten Marken verbindet der Studie zufolge, dass sie transparent und dialogorientiert twittern. Im Idealfall ist der Gegenpart sogar namentlich bekannt, das scheint die Dialogbereitschaft der Nutzer zu erhöhen. Die jeweiligen Markenprodukte spielen ebenfalls eine Rolle: "Unternehmensmarken, die nicht mit positiv aufgeladenen oder emotionalisierenden Produkten verbunden werden, haben es generell besonders schwer in Twitter im positiven Sinne aus dem Schatten ihres allgemeinen Image-Profils zu treten“, sagt Castulus Kolo, Mitglied des Research-Teams und einer der Köpfe hinter i-cod. Neben ihm sind auch Hansjörg Zimmermann (Das Goldene Vlies) und Guido Ellert Geschäftsführer bei dem Institut.


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Autor: Ralph-Bernhard Pfister

Ralph Pfister ist Koordinator am Desk der W&V. Wenn er nicht gerade koordiniert, schreibt er hauptsächlich über digitales Marketing, digitale Themen und Branchen wie Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Sein Kaffeekonsum lässt sich nur in industriellen Mengen fassen. Für seine Bücher- und Comicbestände gilt das noch nicht ganz – aber er arbeitet dran.


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