How-To-Video
Komplexe Dinge ganz einfach erklärt! Jetzt neu! Cross-Channel-Tracking mehr...
 
 
 
Newsletter
  Newsletter  
W&V Mobile
  Mobile  
E-Paper
  E-Paper
 
Facebook
  Facebook  
Twitter
  Twitter  
RSS
  RSS
 
iPad
  iPad        

Generation Upload: Werber und Medienmacher über Web2.0 und ihre persönlichen Internet-Marotten.

Der W&V-Fragebogen.

Newsletter

Sichern Sie sich Ihren Wissensvorsprung und melden Sie sich jetzt für unsere Newsletter an!

.

Das Playgenic-Team soll bis Jahresende von sieben auf 15 Mitarbeiter wachsen.
Das Playgenic-Team soll bis Jahresende von sieben auf 15 Mitarbeiter wachsen.

Marc Wardenga geht mit Playgenic an den Start

veröffentlicht am 01.09.2010 um 11:30 Uhr · Digital · Artikel

Mit dem Gaming-Start-up auf die grüne Wiese: Marc Wardenga, bislang Head of Gaming bei SevenOne Intermedia, hat mit drei anderen Gründungsgesellschaftern Playgenic an den Start gebracht. Die Spieleentwickler verfolgen einen neuartigen Ansatz: „Wir treffen die Unterscheidung zwischen Social-Game und klassischem Browser-Game nicht“, sagt CEO Wardenga. Das Team plant ein Hybridmodell zwischen den bei sozialen Netzwerken üblichen Gelegenheitsspielen und den komplexeren Browser-Spielen, wie sie Bigpoint und Co. bieten: eine Spielwelt, die beide Ansätze verbindet.

So warten kurzweilige, kleine Aufgaben in einem Teil des Spiels. Will der User länger oder komplexer spielen, kann er innerhalb des Produkts in einen anderen Bereich gehen. „Wir sind der festen Überzeugung, dass man zwischen diesen Mechaniken User hin- und herschieben kann“, sagt Wardenga. Auch sonst schränkt sich Playgenic nicht ein: Die Titel sollen endgeräteunabhängig laufen und so auf PC, Mac oder dem Smartphone und Tablet-PCs nutzbar sein.

Neben der Präsenz auf sozialen Netzwerken will die Spieleschmiede Kooperationen eingehen – Medienunternehmen wie ProSiebenSat.1, RTL, Axel Springer oder MTV unterhalten Gaming-Portale. Ein eigenes will Playgenic nicht eröffnen, dafür aber als Publisher für andere Entwickler auftreten. Der Fokus liegt jedoch auf den eigenen Titeln: Sechs Spiele sind für das nächste Jahr geplant. „Unsere Strategie ist es, eine möglichst breite Zielgruppe anzusprechen“, erläutert der CEO.

Die Monetarisierung soll über den Verkauf virtueller Items erfolgen. An ein Abo-Modell glauben die Partner nicht. Werbung dagegen sei vorstellbar, wenn auch nicht im Fokus: „Wir beschäftigen uns auch mit dem Thema Werbung im Spiel, aber die muss dann zum Game passen“, so der CEO. Zu den Gründern gehören neben Wardenga Product Director David Mohr und Technical Director Mathias Vikene, die mit ihm SevenOne Intermedia verließen. Financial Director Thomas Waldhoff kommt dagegen von Unicredit.

Die erste Finanzierungsrunde brachte einen hohen sechsstelligen Betrag. Zu den Investoren zählen der ehemalige ProSiebenSat.1-Vorstand Marcus Englert, Konstantin Sixt und Michael Munz (Clover Ventures).

Social Bookmarking
Anzeige