Online-Kommunikation übernimmt Führungsrolle
Nach Meinung der deutschen Unternehmen soll Online-Kommunikation in den kommenden Jahren die führende Maßnahme werden, so die Studie "B2B Online Monitor 2010". Dies findet sich in den geplanten Investitionen aber nicht wieder.
Online-Kommunikation wird in den nächsten drei Jahren die Leitfunktion für die Summe aller Kommunikationsmaßnahmen übernehmen. Dieser Aussage stimmen im „B2B Online Monitor 2010“ 94 Prozent der befragten Entscheider zu. Schon heute benutzt die überwiegende Mehrheit das Internet häufig bzw. immer, um sich über Anbieter von Produkten und Dienstleistungen zu informieren.
In den Investitionen der Unternehmen spiegelt sich die Bedeutung der Online-Kommunikation bisher allerdings nicht wider. Bei dem Großteil der Firmen (70 Prozent) entfallen lediglich maximal 20 Prozent des Gesamtkommunikationsetats auf Online-Maßnahmen. Rund 80 Prozent der befragten Unternehmen gehen zwar davon aus, dass dieses Budget steigt – aber die Mehrheit geht von einem Zuwachs von maximal 20 Prozent aus.
Ungenutzt ist bisher weitestgehend das Potential von Online für den B2B-Dialog. Gerade Web 2.0-Anwendungen, wie Communities und Blogs, finden sich nur vereinzelt im Kommunikationsmix wieder, so Ergebnisse der Studie von „Die Firma“ und dem Marktforschungsinstitut Consultic.