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Otto-Chef setzt auf Online-Handel
Das Online-Geschäft wird für den Versandhandel immer wichtiger. Für den Vorstandsvorsitzenden der Otto Group, Hans-Otto Schrader, ist die Nutzung der im Netzhandel anfallenden Daten entscheidend dafür, dass sich erfolgreiche Versender vom Rest absetzen. Wer die Daten besser nutze, verschaffe sich einen gewaltigen Vorteil, sagte er gegebenüber dem "Handelsblatt". Konkurrent Quelle habe den Internettrend zu spät erkannt. Im Gespräch mit dem Blatt schätzt Schrader, dass die Neupositionierung der Konkurrenz drei bis fünf Jahre dauern werde. Online-Größen wie Amazon oder Ebay sieht er deshalb eher als den Maßstab im Wettbewerb an.
An Zukäufen aus dem Quelle-Reich scheint er dennoch interessiert. Gegenüber dem Handelsblatt schließt der Otto-Chef einen Einstieg in den Teleshopping-Bereich nicht aus. Das dürfte auf die Quelle-Tochter HSE24 zielen.
Wie W&V Online berichtete, geht eine Prognose des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels davon aus, dass der Online-Anteil im Versandhandel in diesem Jahr die 50-Prozent-Marke beim Umsatz knacken wird.
Pfister Redakteur









