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"Paid Content wird überschätzt"

Strategie-Experte Dimitrios Argirakos ist Vorstandsvorsitzender am Düsseldorfer Institut für Außen- und Sicherheitspolitik. Der promovierte Jurist war zuvor für Innovationsthemen in der WAZ-Gruppe zuständig. W&V-Online-Autor Martin Bell hat mit Argirakos über das Digital-Geschäft 2011 gesprochen.

Text: Martin Bell

18. Januar 2011

Strategie-Experte Dimitrios Argirakos ist Vorstandsvorsitzender am Düsseldorfer Institut für Außen- und Sicherheitspolitik. Der promovierte Jurist war zuvor für Innovationsthemen in der WAZ-Gruppe zuständig. W&V-Online-Autor Martin Bell hat mit Argirakos über das Digital-Geschäft 2011 gesprochen.

Die Internetbranche wächst seit Jahren zweistellig. Steht der Markt vor einer Überhitzung wie 2001?

Nein, im Gegenteil. Dank frischen Kapitals für den Markt dürfte mit deutlichen Innovationssprüngen zu rechnen sein.

Welche digitalen Geschäftsfelder besitzen das größte Potential?

Der gesamte Wertschöpfungsbereich der "Digitalen Distribution". Weil es sich hier um die exklusive Hoheit über die Kundenbeziehung handelt - samt der Möglichkeiten zur nachhaltigen Monetarisierung. Getrieben wird der Trend durch die Marktreife digitaler Lesegeräte und die zunehmende Vernetzung der realen mit der digitalen Welt.

Welche Geschäftsmodelle halten Sie für überschätzt?

Paid content! Am Ende wird immer die Frage stehen, ob Kunden bereit sind, neben den Kosten für das Trägermedium weitere finanzielle Belastungen in Kauf zu nehmen. Ob es sinnvoll ist, hier sein Glück zu versuchen, erscheint mir zumindest diskussionswürdig.

Werbeagenturen sind bemüht, digitale Kompetenz aufzubauen. Sehen Sie typische Fehler?

Im Zukunftsmanagement gibt es einige goldene Regeln. Leider halten sich die wenigsten Agenturen daran. Ihre Ausflucht: „Die Zukunft kommt schneller, als wir denken." Tatsächlich geschehen Dinge stets langsamer und im schlimmsten Fall überhaupt nicht so, wie wir sie erwartet haben. Die eigentliche Herausforderung stellt daher die Balance zwischen Altem und Neuem dar.


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Autor: Martin Bell

war bis 2019 freier Mitarbeiter der W&V.


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