Springer und Spiegel weiten Paid Content aus
Paid Content ist für Axel Springer und die Spiegel Gruppe eine "Schicksalsfrage", wie Matthias Döpfner auf der Cebit sagte. Beide bauen ihr Angebot aus und setzen auf Netzanbieter wie die Telekom neben Apple.
Axel Springer baut seine Paid-Content-Offensive weiter aus: Ab sofort sind auch lokale und regionale Inhalte gegen Gebühr auf dem Mobilportal von "Bild" abrufbar. Der "Spiegel" baut das E-Paper-Angebot im Netz aus.
Mit der Deutschen Telekom und anderen Netzanbietern versuchen die Verlage, eine Alternative zu Apple als Abrechnungsplattform zu entwickeln. Die BildMobil-Regionalausgaben oder die digitale Version des Spiegel können Telekomkunden über Mobilfunk- oder Handyrechnung bezahlen.
Telekom-Chef René Obermann sagte auf der Cebit, sein Unternehmen könne eine Distributionsplattform für die Verlage sein. Die Telekom habe ein hohes Interesse daran, ihre Netze auszulasten und mit Inhalten zu füllen.
Mit den Netzanbietern bietet sich für die Verlage zwar eine Alternative zu Apple als Partner bei der Abrechnung. Nimmt man Zahlen aus der Vergangenheit heran, ist jedoch fraglich, ob sie bessere Konditionen als Apple bieten.