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Die Sommerpause ist vorbei. Das große W&V Online-Special "Radiotrends" geht in die nächste Runde. Wir hören hin, was das Medium Radio bewegt. Bei der Verleihung des Deutschen Radiopreises, beim Radio Day 2011 und überhaupt.mehr...

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Harald Fortmann

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Mediensales-Direktor Oliver Nothelfer erklärt, was aus Sicht der WAZ für ein Gutscheinportal spricht.
Mediensales-Direktor Oliver Nothelfer erklärt, was aus Sicht der WAZ für ein Gutscheinportal spricht.

WAZ: Das Konzept hinter Westdeal.de

veröffentlicht am 15.03.2010 um 05:00 Uhr · Digital · Artikel

Mit dem Gutscheinportal WestDeal.de bringt die WAZ-Mediengruppe als erstes deutsches Medienhaus eine Plattform nach Groupon-Vorbild heraus. Das Online-Geschäft mit regionalen Schnäppchen stößt momentan auf viel Interesse, im Markt tummeln sich auch CityDeal.de oder DailyDeal.de.

"Wir haben das passende Portfolio dazu“, begründet Oliver Nothelfer, Mediensales-Direktor der WAZ-Gruppe, den Einstieg eines Medienhauses in dieses Segment. „Wir müssen es nicht nur online bespielen, über Suchmaschinen oder Social Networks. Wir können die Verlagsgruppe NRW mit einbringen.“ Nothelfer steht dem Projekt vor, unter ihm pflegt ein kleines Team die Site.Dazu kommt eine zehnköpfige Verkaufstruppe, die für die Gutscheine zum Start zuständig war. Ab diesem Montag sind Angebote für Bochum, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hattingen, Mülheim/Ruhr und Oberhausen verfügbar. „Wir werden jetzt in den ausgewählten Regionen täglich einen Westdeal anbieten“, sagt der Mediensales-Direktor. Das Geschäftsmodell ist Performance-basiert: Anbieter zahlen nicht für die Einstellung von Gutscheinen, sondern nur über eine Umsatzbeteiligung am zusätzlichen Geschäft. Auch regionalen Anbietern soll so das Segment Online schmackhaft gemacht werden.

Für die WAZ ergeben sich mehrere Verzahnungsmöglichkeiten: Bei der Kundengewinnung liegt der Fokus auf den regionalen Anbietern, die die Gruppe auch über das eigene Anzeigengeschäft kennt. Bei Endkunden soll eine Eigenschaft des Kerngeschäfts monetarisiert werden: "Tageszeitungen genießen mit die höchste Glaubwürdigkeit, das ist gerade für ein neues Online-Projekt, bei dem sonst viele Kunden zögern, ein wichtiger Aspekt“, erklärt Nothelfer. Und natürlich kommen für die Kampagne zum Start auch die eigenen Medienkanäle von Print und Online über Radio bis TV zum Einsatz.

Das dient gleichzeitig als Fallstudie: "Ein Ziel ist es auch zu zeigen, dass eine Markteinführung durch ein crossme­diales Angebot mehr Beachtung erzielt und für unsere Werbekunden machbar und bezahlbar ist“, so der Mediensales-Direktor.

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