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Wirbel um die Page Impressions der IVW
Entgegen anderslautender Meldungen will die IVW die Messgröße Page Impressions nicht beerdigen. Wie Jörg Bungartz von der IVW gegenüber W&V Online sagte, sei gar nicht geplant, die PI-Zahlen nicht mehr auszuweisen. „Die Aussage, dass die PIs verschwinden werden, stimmt nicht“, so Bungartz. Sie sollen weiter auf Angebotsebene dargestellt werden. Damit rutschen sie nur eine Ebene tiefer, sind aber nach wie vor Teil der Ausweisung und nicht nur für Mitglieder verfügbar.
Zutreffend ist hingegen, dass die Messgröße neu definiert werden soll. Die Beschlüsse dazu werden laut Bungartz in den nächsten Wochen gefasst. Der Planung nach sieht die neue Definition vor, dass nur noch potentiell werbeführende Seiten berücksichtigt werden.
Sinn der Neudefinition ist es, dass die bereits jetzt umfangreiche Festlegung bei der Messung nicht durch die Berücksichtigung weiterer technischer Neuerungen auf Seiten noch komplexer wird.
Ganz so heiß gegessen wie es unter anderem auf Twitter hochgekocht wurde, wird das Thema also nicht. Aber auch die tatsächlich anstehende Neudefinition sehen viele positiv.
So sagt Dirk Freytag, CEO von Adtech: „Diese Bemühungen gehen in die richtige Richtung. Indem wir die Erfassung der Online-Messgrößen den Markterfordernissen anpassen, nutzen wir genau die Flexibilität, die das Internet von anderen Medien abhebt.“
Pfister Redakteur











