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RBB-Intendantin Dagmar Reim will das Programm einkürzen.
RBB-Intendantin Dagmar Reim will das Programm einkürzen.

ARD will am Programm sparen

veröffentlicht am 07.09.2010 um 09:49 Uhr · Medien · Artikel

In zwei bis drei Monaten will eine interne Arbeitsgruppe der ARD konkrete Sparvorschläge für das Programm des öffentlich-rechtlichen Senderverbunds vorlegen. „Das Programm wird weniger werden. Wir sind konkret dabei zu definieren, wo wir das numerische Angebot begrenzen“, sagte RBB-Intendantin Dagmar Reim beim Auftakt der Medienwoche Berlin-Brandenburg. Dies werde allerdings nicht über weitere Fusionen öffentlich-rechtlicher Anstalten passieren.

Vorbild ist dabei das „Less is more“-Sparprogramm der britischen BBC. Bisher hatte sich vor allem der Privatsenderverband VPRT mit Sparvorschlägen für ARD und ZDF hervorgetan (Abschaffung der Digitalkanäle/Schrumpfen des Sportrechteetats). Sparpotenzial: eine Milliarde Euro. Die VPRT-Streichliste ging an die Arbeitsgruppe der unionsgeführten Länder, die vor Einführung der Haushaltsabgabe 2013 Einsparpotenziale bei ARD und ZDF ermitteln will.

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