Die Redaktion macht in dem Brief aber auch deutlich, dass sie sich nicht grundsätzlich gegen einen Austausch von Artikeln zwischen beiden Titeln stellt. Der Austausch könne sinnvoll sein bei "regionalen Veranstaltungen von Allgemeininteresse, halbaktuellen Themen oder Großveranstaltungen." In der Zusammenarbeit zwischen den Verlagen plädiert die Redaktion allerdings für eine Kooperation, die "sowohl Eigenständigkeit als auch Qualität der 'Berliner Zeitung' wahrt und stärkt."

Nach Jahren des Personnalabbaus und der technischen Stagnation appellierte die Redaktion an die Führung "endlich in Köpfe, Arbeitsmittel und journalistischen Nachwuchs" zu investieren.


Autor: Judith Pfannenmüller

ist Korrespondentin für W&V in Berlin. Sie schaut gern hinter die Kulissen und stellt Zusammenhänge her. Sie liebt den ständigen Wandel, den rauhen Sound und die thematische Vielfalt in der Hauptstadt.